14.12.2018, 1488 Zeichen
Die an der Wiener Börse notierte Wolford AG erzielte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 62,37 Mio. Euro, er lag damit um 11 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres (70,15 Mio. Euro). Bereinigt um Wechselkursveränderungen (insbesondere infolge der Abwertung des Schweizer Frankens und des US-Dollars), liegt der Umsatzrückgang in den ersten sechs Monaten bei 10 Prozent. Im Zuge des systematischen Abbaus laufender Kosten konnte Wolford das operative Ergebnis (EBIT) trotz des Umsatzrückgangs und gestiegener Marketingausgaben leicht verbessern: Das EBIT beläuft sich nach dem ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres auf -5,92 Mio. Euro nach -6,18 Mio. Euro im Vorjahr. Im zweiten Quartal verzeichnete Wolford ein positives EBIT von rund einer Mio. Euro. Allerdings verschlechterte sich das Ergebnis nach Steuern infolge einer Steuernachzahlung auf -7,33 Mio. Euro (im Vorjahr-6,62 Mio. Euro).
Trotz der schwachen Umsatzerlöse im ersten Halbjahr, bestätigt Wolford den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Das traditionell umsatzstärkste Quartal ist erst angelaufen, die im Zuge der Restrukturierung erzielten Kosteneinsparungen sind nachhaltig und das Unternehmen arbeitet eigenen Angaben zufolge kontinuierlich an der Senkung der Fixkosten. Das Management erwartet daher weiterhin ein positives operatives Ergebnis (EBIT) für das Geschäftsjahr 2018/19, jedoch komme dabei der Umsatzentwicklung im dritten Quartal entscheidende Bedeutung zu.
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