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"Strafzölle" ist Börseunwort 2018

06.12.2018

Das Börsenunwort des Jahres sind die von US-Präsident Trump verhängten „Strafzölle“. Rund 1.000 Branchenvertreter wurden von der Wiener Börse über Vereinigungen wie ÖVFA, VÖIG oder C.I.R.A. zur Abstimmung eingeladen, jenes Unwort zu nennen, das 2018 innerhalb der Branche besonders prägend war. „Strafzölle sind ein massiver Eingriff in das System. Sie bringen ganze Wertschöpfungsketten durcheinander. Firmen haben keine Planungssicherheit mehr und schieben Investitionen auf die lange Bank. Diese Unsicherheit ist für die Wirtschaft Gift“, sagt Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender der Wiener Börse und ihrer Holding. „Am unmittelbarsten reagieren traditionell die Finanzmärkte auf diese Stimmungsschwankungen.“

Auf Platz 2 der diesjährigen Umfrage wurde „Kryptomanie“ gewählt; ein Begriff, der aufregend und ausreichend kryptisch klingt. Derzeit buhlen über 2.000 Kryptowährungen um die Gunst der Anleger. Gleichzeitig bemängeln viele Akteure der Kryptobranche die nach wie vor fehlende Regulierung. Auf Platz 3 ist 2018 der Begriff „Brexit“ gelandet. In rund 100 Tagen schließt sich Großbritannien aus der Europäischen Union aus. Was dann passiert, beunruhigt viele – nicht nur, aber auch, Aktionäre.

Aktieninvestments sollten bei Privatanlegern als langfristiges Veranlagungsinstrument eingesetzt werden. Durch eine langfristige Strategie können Marktschwankungen ausgeglichen werden. „Aktien sollten ein wichtiger Bestandteil der Geldanlage sein. Als Kleinanleger kann man mit einer Beimischung von Aktien langfristig sein Geld vermehren“, so Börsen-Vorstand Boschan. „Mit dem Anlagegrundsatz der Langfristigkeit im Gepäck ist man auch für eine turbulente Reise, geprägt von Inflation, Handelsstreitigkeiten und Unsicherheiten, gut gerüstet.“

Das Börsenunwort des Jahres wird von der Wiener Börse in Anlehnung an das Österreichische Wort des Jahres ermittelt. Dieses wird seit 1999 von der Forschungsstelle Österreichisches Deutsch der Universität Graz in Zusammenarbeit mit der Austria Presseagentur erstellt. 2017 waren es die „Negativzinsen“, die von der Community als Börsenunwort des Jahres gewählt wurden.

 


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Bildnachweis

1. Börseunwort 2018: Strafzölle, Wiener Börse ; Credit: Wiener Börse , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar: Rosenbauer , Flughafen Wien , Telekom Austria , Marinomed Biotech , Valneva , Agrana , Andritz , S&T , Mayr-Melnhof , Strabag , Kapsch TrafficCom , Polytec , Wiener Privatbank , Hutter & Schrantz Stahlbau , SW Umwelttechnik , AMS , Oberbank AG Stamm , Athos Immobilien .


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Die niederösterreichische Polytechnik Gruppe zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Biomasseverbrennungsanlagen. Das Unternehmen beschäftigt rund 240 Mitarbeiter und betreibt vier ISO-9001-zertifizierte Fertigungsstätten sowie mehr als 15 Engineering-, Vertriebs- und Serviceniederlassungen in ganz Europa und weitere vier Stützpunkte in Übersee.

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Börseunwort 2018: Strafzölle, Wiener Börse ; Credit: Wiener Börse, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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"Strafzölle" ist Börseunwort 2018


06.12.2018

Das Börsenunwort des Jahres sind die von US-Präsident Trump verhängten „Strafzölle“. Rund 1.000 Branchenvertreter wurden von der Wiener Börse über Vereinigungen wie ÖVFA, VÖIG oder C.I.R.A. zur Abstimmung eingeladen, jenes Unwort zu nennen, das 2018 innerhalb der Branche besonders prägend war. „Strafzölle sind ein massiver Eingriff in das System. Sie bringen ganze Wertschöpfungsketten durcheinander. Firmen haben keine Planungssicherheit mehr und schieben Investitionen auf die lange Bank. Diese Unsicherheit ist für die Wirtschaft Gift“, sagt Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender der Wiener Börse und ihrer Holding. „Am unmittelbarsten reagieren traditionell die Finanzmärkte auf diese Stimmungsschwankungen.“

Auf Platz 2 der diesjährigen Umfrage wurde „Kryptomanie“ gewählt; ein Begriff, der aufregend und ausreichend kryptisch klingt. Derzeit buhlen über 2.000 Kryptowährungen um die Gunst der Anleger. Gleichzeitig bemängeln viele Akteure der Kryptobranche die nach wie vor fehlende Regulierung. Auf Platz 3 ist 2018 der Begriff „Brexit“ gelandet. In rund 100 Tagen schließt sich Großbritannien aus der Europäischen Union aus. Was dann passiert, beunruhigt viele – nicht nur, aber auch, Aktionäre.

Aktieninvestments sollten bei Privatanlegern als langfristiges Veranlagungsinstrument eingesetzt werden. Durch eine langfristige Strategie können Marktschwankungen ausgeglichen werden. „Aktien sollten ein wichtiger Bestandteil der Geldanlage sein. Als Kleinanleger kann man mit einer Beimischung von Aktien langfristig sein Geld vermehren“, so Börsen-Vorstand Boschan. „Mit dem Anlagegrundsatz der Langfristigkeit im Gepäck ist man auch für eine turbulente Reise, geprägt von Inflation, Handelsstreitigkeiten und Unsicherheiten, gut gerüstet.“

Das Börsenunwort des Jahres wird von der Wiener Börse in Anlehnung an das Österreichische Wort des Jahres ermittelt. Dieses wird seit 1999 von der Forschungsstelle Österreichisches Deutsch der Universität Graz in Zusammenarbeit mit der Austria Presseagentur erstellt. 2017 waren es die „Negativzinsen“, die von der Community als Börsenunwort des Jahres gewählt wurden.

 


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Christine Petzwinkler
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