01.12.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Porr konnte seine Produktionsleistung in den ersten neun Monaten um 21,3% auf EUR 4,06 Mrd. steigern mit einer Vollauslastung in allen Segmenten. Der Auftragsbestand kletterte mit einem Plus von 17,7% auf EUR 6,83 Mrd. ebenfalls auf einen neuen Rekordstand. Der Auftragseingang wuchs jedoch langsamer mit Plus 4,1% aufgrund selektiverer Auftragsannahme. Die Profitabilität konnte auf Sicht der ersten drei Quartale nahezu stabil gehalten werden mit einer Vorsteuermarge von rund 0,8%. Im 3. Quartal 2018 sank die Vorsteuermarge jedoch entgegen unseren Erwartungen leicht auf 1,5% ab, was dem Druck aus steigenden Rohstoff-, Logisitik- und Subunternehmerpreisen zu schulden ist, vor allem in Polen. Das Periodenergebnis beläuft sich in den ersten drei Quartalen auf EUR 23,3 Mio.
Ausblick. Das Management hob seine schon zu den Halbjahreszahlen konservativ erscheinende Prognose für die Produktionsleistung 2018 von zuletzt mindestens EUR 5 Mrd. auf mindestens EUR 5,3 Mrd. an und erwartet ein gutes Ergebnis. Die Dividende soll stabil bleiben (2017: EUR 1,10/Aktie, Dividendenrendite 2018e von 4,8%). Die Q3 Zahlen zeigten eine anhaltend dynamische Produktionsleistung, jedoch konnten die von uns erwarteten Skaleneffekte den starken Kostendruck nicht ganz abfedern, was in schwächeren Margen resultierte. Wir halten den Kursrückgang der letzten Monate für ungerechtfertigt angesichts der guten 9-Monats-Zahlen gekoppelt mit der Aussicht auf weiteres Wachstum und einer Erholung der Margen. Neben aktuell niedrigen Einstiegsniveaus sprechen auch die attraktiven erwarteten Dividendenrenditen für die Aktie.
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porr_kursruckgang_der_letzten_monate_fur_analysten_ungerechtfertigt
Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, AT&S, Amag, Zumtobel, Kapsch TrafficCom, FACC, Strabag, Fabasoft, Rosgix, Porr, Verbund, Wiener Privatbank, BTV AG, Semperit, BKS Bank Stamm, Athos Immobilien, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, adidas, RWE, Zalando, Porsche Automobil Holding, Mercedes-Benz Group, Continental, HeidelbergCement, Fresenius Medical Care, Brenntag, Fresenius.
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Wiener Privatbank
Die Wiener Privatbank ist eine unabhängige, unternehmerisch handelnde Privatbank mit Sitz in Wien.
Als börsennotiertes Unternehmen steht die Bank für Transparenz und verfügt über eine äußerst solide finanzielle Basis. Zu den Kundinnen und Kunden zählen Family Offices, PrivatinvestorInnen, Institutionen sowie Stiftungen im In- und Ausland.
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Porr konnte seine Produktionsleistung in den ersten neun Monaten um 21,3% auf EUR 4,06 Mrd. steigern mit einer Vollauslastung in allen Segmenten. Der Auftragsbestand kletterte mit einem Plus von 17,7% auf EUR 6,83 Mrd. ebenfalls auf einen neuen Rekordstand. Der Auftragseingang wuchs jedoch langsamer mit Plus 4,1% aufgrund selektiverer Auftragsannahme. Die Profitabilität konnte auf Sicht der ersten drei Quartale nahezu stabil gehalten werden mit einer Vorsteuermarge von rund 0,8%. Im 3. Quartal 2018 sank die Vorsteuermarge jedoch entgegen unseren Erwartungen leicht auf 1,5% ab, was dem Druck aus steigenden Rohstoff-, Logisitik- und Subunternehmerpreisen zu schulden ist, vor allem in Polen. Das Periodenergebnis beläuft sich in den ersten drei Quartalen auf EUR 23,3 Mio.
Ausblick. Das Management hob seine schon zu den Halbjahreszahlen konservativ erscheinende Prognose für die Produktionsleistung 2018 von zuletzt mindestens EUR 5 Mrd. auf mindestens EUR 5,3 Mrd. an und erwartet ein gutes Ergebnis. Die Dividende soll stabil bleiben (2017: EUR 1,10/Aktie, Dividendenrendite 2018e von 4,8%). Die Q3 Zahlen zeigten eine anhaltend dynamische Produktionsleistung, jedoch konnten die von uns erwarteten Skaleneffekte den starken Kostendruck nicht ganz abfedern, was in schwächeren Margen resultierte. Wir halten den Kursrückgang der letzten Monate für ungerechtfertigt angesichts der guten 9-Monats-Zahlen gekoppelt mit der Aussicht auf weiteres Wachstum und einer Erholung der Margen. Neben aktuell niedrigen Einstiegsniveaus sprechen auch die attraktiven erwarteten Dividendenrenditen für die Aktie.
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