27.11.2018, 3945 Zeichen
Die S Immo AG konnte nach den ersten drei Quartalen wesentliche Kennzahlen gegenüber der Vorjahresperiode erhöhen. Das EBT kletterte auf 95,4 Mio. Euro (Q3 2017: 93,3 Mio. Euro), der FFO I – eine wichtige Kennzahl zur Beurteilung des operativen Erfolgs eines Immobilienunternehmens – konnte trotz der umfangreichen Verkäufe der letzten Jahre und der damit einhergehenden Verringerung der Mieterlöse für die ersten drei Quartale 2018 auf einen Wert von 47,7 Mio. Euro (Q3 2017: 36,8 Mio. Euro) – und somit um fast 30 Prozent – gesteigert werden. Laut S Immo ist das ein Rekord-Niveau. Neben einer guten Like-for-Like-Performance hätten vor allem gestiegene Dividendenerträge und geringere Finanzierungskosten zu diesem guten Ergebnis beigetragen, so das Unternehmen. „Trotz der großvolumigen Verkäufe, die wir 2016 und 2017 getätigt haben, ist uns in den ersten drei Quartalen 2018 eine sehr starke Performance gelungen. Wir konnten den Periodenüberschuss auf rund 80 Mio. Euro steigern und damit das Ergebnis je Aktie auf 1,20 Euro erhöhen. Das stellt die Qualität unserer täglichen Arbeit deutlich unter Beweis“, kommentiert S Immo-CEO Ernst Vejdovszky.
In den ersten drei Quartalen beliefen sich die Gesamterlöse der Gesellschaft auf 139,6 Mio. Euro (Q3 2017: 144,2 Mio.) und die Mieterlöse auf 76,5 Mio. Euro (Q3 2017: 86,0 Mio.). Dem verkaufsbedingten Rückgang der Mieterlöse konnte durch eine positive Like-for-Like-Performance der Mieten, durch Zukäufe sowie durch ein gutes Ergebnis aus der Hotelbewirtschaftung entgegengewirkt werden. Insgesamt konnte das Bruttoergebnis auf 76,2 Mio. Euro (Q3 2017: 74,2 Mio.) erhöht werden.
Das Ergebnis aus der Immobilienbewertung erreichte in den ersten drei Quartalen ein Niveau von 45,8 Mio. Euro (Q3 2017: 68,2 Mio. Euro). Das EBIT belief sich auf 102,9 Mio. Euro (Q3 2017: 133,0 Mio.).
Das Finanzergebnis verbesserte sich in den ersten drei Quartalen gegenüber der Vorjahresperiode um mehr als EUR 32 Mio. und belief sich auf -7,4 Mio. Euro (Q3 2017: -39,7 Mio.). Diese positive Entwicklung ist laut S Immo zu einem erheblichen Teil auf Dividendenerträge aus den Aktienbeteiligungen an CA Immobilien Anlagen AG und Immofinanz AG in Höhe von 14,3 Mio. Euro (Q3 2017: 4,3 Mio.) zurückzuführen. Zu dem sehr guten Ergebnis trugen auch die geringeren Kredit- und Derivatkosten bei, die teilweise mit den Verkäufen des letzten Jahres in Verbindung stehen. Ein weiterer positiver Effekt wurde mit dem Entfall des Genussscheinaufwands (Genussscheinaufwand Q3 2017: 3,5 Mio. Euro) erzielt.
Der den Anteilseignern der Muttergesellschaft zuordenbare Periodenüberschuss in den ersten drei Quartalen belief sich auf 79,6 Mio. Euro (Q3 2017: 73,8 Mio.). Das Ergebnis je Aktie stieg entsprechend um 7,1 % auf 1,20 Euro (Q3 2017: 1,12 Euro).
Im Ausblick heißt es: Die S Immo profitiert weiterhin von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in ihren Märkten sowie vom niedrigen Zinsumfeld. Das Unternehmen bleibt ankaufsseitig aktiv und wird für das laufende Geschäftsjahr voraussichtlich Akquisitionen in Höhe von insgesamt rund 100 Mio. Euro tätigen. Attraktive Ankaufsmöglichkeiten bieten sich derzeit in aufstrebenden deutschen Großstädten wie Leipzig, Kiel und Rostock. Das Wachstumspotenzial und die demografische Entwicklung dieser Städte sichern einen nachhaltigen Cashflow und bieten ein interessantes Wertsteigerungspotenzial. Aber auch in anderen Märkten prüft die S Immo den Angaben zufolge laufend interessante Investitionsmöglichkeiten. Vorstand Friedrich Wachernig: „Neben all den Ankäufen sind wir weiterhin sehr erfolgreich in der Projektentwicklung unterwegs. Aktuell freuen wir uns, unsere beiden Büroprojekte in Bratislava und Bukarest – das Einsteinova Business Center und The Mark – erfolgreich und planmäßig fertigzustellen. Das Einsteinova Business Center ist bereits vollvermietet, unter anderem an IBM und Uniqa . Und auch The Mark haben wir bereits vor Eröffnung zu über 75 % vorverwertet.“
Wiener Börse Party #1093: ATX verschnauft, Do&Co gschmackige 8 Prozent im Plus und auch die Strabag kann punkten
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S Immo Office-Projekt THE MARK in Bukarest, Credit: S Immo
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