Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Inbox: Inflation in Österreich deutlich über dem Durchschnitt des Euro-Raumes


08.02.2018

Zugemailt von / gefunden bei: Wifo (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Die Konjunktur ist derzeit international wie in Österreich kräftig und dürfte ihren Schwung auch in den ersten Monaten 2018 beibehalten. Der österreichische Arbeitsmarkt erholt sich weiter, wenngleich die Arbeitslosigkeit anhaltend hoch ist. Das Inflationsdifferential zum Durchschnitt des Euro-Raumes bleibt bestehen.

Die Weltwirtschaft wächst unverändert rasch und dürfte ihren Schwung auch in den kom­menden Monaten beibehalten. Zwar schwächte sich die Expansionsdynamik in den USA zu­letzt etwas ab; das BIP nahm im IV. Quartal mit +0,6% gegenüber dem Vorquartal jedoch weiter deutlich zu. Bislang gibt es kaum Anzeichen für eine Verlangsamung der Konjunktur in den USA: Die Industrieproduktion stieg im Dezember, und die weiterhin positive Konsumenten­stimmung lässt für die kommenden Monate eine anhaltend lebhafte Konsumnachfrage er­warten.

Dazu trägt auch die günstige Lage auf dem Arbeitsmarkt der USA bei. Die Arbeitslosenquote war im Jänner mit 4,1% die niedrigste seit 15 Jahren. Ihr Rückgang verlangsamte sich jedoch zuletzt merklich, obwohl die Beschäftigung neuerlich ausgeweitet wurde. Die niedrige Er­werbsquote und der bislang nur leicht steigende Lohndruck deuten darauf hin, dass auf dem Arbeitsmarkt in den USA noch Reserven bestehen.

Im Euro-Raum steht der Konjunkturaufschwung hinsichtlich seiner regionalen Verteilung und der Nachfragekomponenten auf breiter Basis. Das BIP stieg im IV. Quartal saisonbereinigt ge­genüber dem Vorquartal um 0,6%. In Deutschland, Frankreich und Spanien und in vielen klei­neren Ländern des Euro-Raumes wuchs die Wirtschaft kräftig. Auch die Einschätzungen der aktuellen Lage und der künftigen Entwicklung durch Unternehmen und private Haushalte sind ungebrochen positiv. Die kräftige Konjunktur dürfte sich demnach in den kommenden Mona­ten fortsetzen. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich ebenfalls weiter günstig. Die Arbeitslosenquote sank im Euro-Raum im Dezember auf 8,7%, den niedrigsten Wert seit acht Jahren. Dennoch ist die Arbeitslosigkeit in vielen Ländern immer noch deutlich höher als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, und die Inflation (HVPI Jänner laut vorläufiger Schätzung +1,3%) blieb bislang verhalten.

Auch in Österreich wächst die Wirtschaft anhaltend kräftig. Im IV. Quartal 2017 nahm das BIP laut WIFO-Schnellschätzung gegenüber dem Vorquartal um 0,8% zu. Die Expansion wird da­bei weiterhin breit von allen Nachfrageaggregaten getragen. Davon profitiert insbesondere die Sachgütererzeugung. Diesen Schwung dürfte die österreichische Wirtschaft in den kom­menden Monaten beibehalten. Die Unternehmen schätzen ihre aktuelle Lage und die künf­tige Geschäftssituation nach wie vor äußerst positiv ein. Während sich die Stimmung in der Sachgütererzeugung und der Bauwirtschaft aber zuletzt geringfügig verschlechterte, erhöhte sich die Zuversicht im Dienstleistungsbereich weiter. Auch die Konsumentenstimmung ist opti­mistisch.

Die gute Konjunktur verbessert die Situation auf dem österreichischen Arbeitsmarkt. Die Be­schäftigung stieg im Jänner weiter, und die Arbeitslosigkeit ging zurück. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote war mit 7,9% nach nationaler Definition allerdings immer noch sehr hoch.

Die Inflation (VPI) lag im Dezember mit +2,2% (HVPI +2,3%) deutlich über dem Durchschnitt des Euro-Raumes. Preistreiber waren insbesondere die Bereiche "Wohnung, Wasser, Energie", "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke", "Verkehr", "Freizeit und Kultur" sowie "Restaurants und Hotels". Die Kerninflationsrate (HVPI) betrug im Dezember +2,3%.

Taschenrechner, Rechnungen, zahlen, bezahlen, Kredit, Pleite, Ausgaben, Budget, rechnen, Belastung, Inflation, bankrott, http://www.shutterstock.com/de/pic-156983201/stock-photo-a-woman-with-unpaid-bills-has-many-debts-unemployment-and-personal-bankruptcy.html (Bild: shutterstock.com)



Aktien auf dem Radar:EuroTeleSites AG, RHI Magnesita, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Zumtobel, FACC, Pierer Mobility, Andritz, CA Immo, Lenzing, Mayr-Melnhof, OMV, UBM, SBO, Wiener Privatbank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund, adidas, Fresenius Medical Care, Volkswagen Vz., Siemens Energy, Hannover Rück.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Random Partner #goboersewien

Matejka & Partner
Die Matejka & Partner Asset Management GmbH ist eine auf Vermögensverwaltung konzentrierte Wertpapierfirma. Im Vordergrund der Dienstleistungen stehen maßgeschneiderte Konzepte und individuelle Lösungen. Für die Gesellschaft ist es geübte Praxis, neue Herausforderungen des Marktes frühzeitig zu erkennen und entsprechende Strategien zu entwickeln.

>> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/goboersewien

Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #2025

    Featured Partner Video

    BörseGeschichte Podcast: Franz Gasselsberger vor 10 Jahren zum ATX-25er

    Der ATX wurde dieser Tage 35. Rund um "25 Jahre ATX" haben wir im Dezember 2015 und Jänner 2016 eine grossangelegte Audioproduktion mit dem Ziel einer Fest-CD gemacht, die auch auf Audible als Hörb...

    Books josefchladek.com

    Robert Frank
    Os Americanos (first Brazilian edition)
    2017
    Instituto Moreira Salles

    Thonet
    Stahlrohrmöbel (Catalogue 1934)
    1934
    Selbstverlag

    Krass Clement
    Født af mørket
    2025
    Gyldendal

    Livio Piatti
    Schtetl Zürich
    2001
    Offizin Verlag

    Pia Paulina Guilmoth & Jesse Bull Saffire
    Fishworm
    2025
    Void

    Inbox: Inflation in Österreich deutlich über dem Durchschnitt des Euro-Raumes


    08.02.2018, 4215 Zeichen

    08.02.2018

    Zugemailt von / gefunden bei: Wifo (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

    Die Konjunktur ist derzeit international wie in Österreich kräftig und dürfte ihren Schwung auch in den ersten Monaten 2018 beibehalten. Der österreichische Arbeitsmarkt erholt sich weiter, wenngleich die Arbeitslosigkeit anhaltend hoch ist. Das Inflationsdifferential zum Durchschnitt des Euro-Raumes bleibt bestehen.

    Die Weltwirtschaft wächst unverändert rasch und dürfte ihren Schwung auch in den kom­menden Monaten beibehalten. Zwar schwächte sich die Expansionsdynamik in den USA zu­letzt etwas ab; das BIP nahm im IV. Quartal mit +0,6% gegenüber dem Vorquartal jedoch weiter deutlich zu. Bislang gibt es kaum Anzeichen für eine Verlangsamung der Konjunktur in den USA: Die Industrieproduktion stieg im Dezember, und die weiterhin positive Konsumenten­stimmung lässt für die kommenden Monate eine anhaltend lebhafte Konsumnachfrage er­warten.

    Dazu trägt auch die günstige Lage auf dem Arbeitsmarkt der USA bei. Die Arbeitslosenquote war im Jänner mit 4,1% die niedrigste seit 15 Jahren. Ihr Rückgang verlangsamte sich jedoch zuletzt merklich, obwohl die Beschäftigung neuerlich ausgeweitet wurde. Die niedrige Er­werbsquote und der bislang nur leicht steigende Lohndruck deuten darauf hin, dass auf dem Arbeitsmarkt in den USA noch Reserven bestehen.

    Im Euro-Raum steht der Konjunkturaufschwung hinsichtlich seiner regionalen Verteilung und der Nachfragekomponenten auf breiter Basis. Das BIP stieg im IV. Quartal saisonbereinigt ge­genüber dem Vorquartal um 0,6%. In Deutschland, Frankreich und Spanien und in vielen klei­neren Ländern des Euro-Raumes wuchs die Wirtschaft kräftig. Auch die Einschätzungen der aktuellen Lage und der künftigen Entwicklung durch Unternehmen und private Haushalte sind ungebrochen positiv. Die kräftige Konjunktur dürfte sich demnach in den kommenden Mona­ten fortsetzen. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich ebenfalls weiter günstig. Die Arbeitslosenquote sank im Euro-Raum im Dezember auf 8,7%, den niedrigsten Wert seit acht Jahren. Dennoch ist die Arbeitslosigkeit in vielen Ländern immer noch deutlich höher als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, und die Inflation (HVPI Jänner laut vorläufiger Schätzung +1,3%) blieb bislang verhalten.

    Auch in Österreich wächst die Wirtschaft anhaltend kräftig. Im IV. Quartal 2017 nahm das BIP laut WIFO-Schnellschätzung gegenüber dem Vorquartal um 0,8% zu. Die Expansion wird da­bei weiterhin breit von allen Nachfrageaggregaten getragen. Davon profitiert insbesondere die Sachgütererzeugung. Diesen Schwung dürfte die österreichische Wirtschaft in den kom­menden Monaten beibehalten. Die Unternehmen schätzen ihre aktuelle Lage und die künf­tige Geschäftssituation nach wie vor äußerst positiv ein. Während sich die Stimmung in der Sachgütererzeugung und der Bauwirtschaft aber zuletzt geringfügig verschlechterte, erhöhte sich die Zuversicht im Dienstleistungsbereich weiter. Auch die Konsumentenstimmung ist opti­mistisch.

    Die gute Konjunktur verbessert die Situation auf dem österreichischen Arbeitsmarkt. Die Be­schäftigung stieg im Jänner weiter, und die Arbeitslosigkeit ging zurück. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote war mit 7,9% nach nationaler Definition allerdings immer noch sehr hoch.

    Die Inflation (VPI) lag im Dezember mit +2,2% (HVPI +2,3%) deutlich über dem Durchschnitt des Euro-Raumes. Preistreiber waren insbesondere die Bereiche "Wohnung, Wasser, Energie", "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke", "Verkehr", "Freizeit und Kultur" sowie "Restaurants und Hotels". Die Kerninflationsrate (HVPI) betrug im Dezember +2,3%.

    Taschenrechner, Rechnungen, zahlen, bezahlen, Kredit, Pleite, Ausgaben, Budget, rechnen, Belastung, Inflation, bankrott, http://www.shutterstock.com/de/pic-156983201/stock-photo-a-woman-with-unpaid-bills-has-many-debts-unemployment-and-personal-bankruptcy.html (Bild: shutterstock.com)




    Was noch interessant sein dürfte:


    Marktstart: Unser Robot zum DAX: Stärkster Tag 2018 nach dem schwächsten Tag 2018, Deutsche Bank 5 Tage im Minus #bsngine #fintech

    Inbox: EVN- und Verbund-Beteiligung Burgenland Holding: Periodenergebnis bei minus 59.000 Euro

    BSN Watchlist detailliert: Snapchat bricht alle Rekorde

    Hello bank! 100 detailliert: JinkoSolar vergeigt die Erholung

    Inbox: Stärkste Konjunkturdynamik der letzten zehn Jahre - voestalpine steigert Ergebnis deutlich

    ATX kontert den schwächsten Tag 2018 mit dem besten Tag 2018, RBI schlägt alle

    Audio: Deutsche Beteiligungs-CFO Susanne Zeidler: "Wir wollen weiter investieren und weiter wachsen"

    Inbox: Schienen-Bereich lastet auf voestalpine-Aktie

    Inbox: Palfinger kürzt Dividende, stellt für 2018 weitere Rekord-Zahlen in Aussicht

    Inbox: Wilhelm Rasinger kauft S Immo-Aktien

    Inbox: Raj Group AG neu am Wiener Kurszettel

    Inbox: „Wir stellen uns auf eine deutlich höhere Aktienmarktvolatilität ein"



    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Wiener Börse Party #1079: Kleine ATX-Korrektur am Ende einer weiteren Rekordwoche, Erste 2x über 100, Porr und AT&S vor den Vorhang




     

    Bildnachweis

    1. Taschenrechner, Rechnungen, zahlen, bezahlen, Kredit, Pleite, Ausgaben, Budget, rechnen, Belastung, Inflation, bankrott, http://www.shutterstock.com/de/pic-156983201/stock-photo-a-woman-with-unpaid-bills-has-many-debts-unemployment-and-personal-bankruptcy.html (Bild: shutterstock.com)

    Aktien auf dem Radar:EuroTeleSites AG, RHI Magnesita, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Zumtobel, FACC, Pierer Mobility, Andritz, CA Immo, Lenzing, Mayr-Melnhof, OMV, UBM, SBO, Wiener Privatbank, Frequentis, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Verbund, adidas, Fresenius Medical Care, Volkswagen Vz., Siemens Energy, Hannover Rück.


    Random Partner

    Matejka & Partner
    Die Matejka & Partner Asset Management GmbH ist eine auf Vermögensverwaltung konzentrierte Wertpapierfirma. Im Vordergrund der Dienstleistungen stehen maßgeschneiderte Konzepte und individuelle Lösungen. Für die Gesellschaft ist es geübte Praxis, neue Herausforderungen des Marktes frühzeitig zu erkennen und entsprechende Strategien zu entwickeln.

    >> Besuchen Sie 62 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Taschenrechner, Rechnungen, zahlen, bezahlen, Kredit, Pleite, Ausgaben, Budget, rechnen, Belastung, Inflation, bankrott, http://www.shutterstock.com/de/pic-156983201/stock-photo-a-woman-with-unpaid-bills-has-many-debts-unemployment-and-personal-bankruptcy.html (Bild: shutterstock.com)


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      #gabb #2025

      Featured Partner Video

      BörseGeschichte Podcast: Franz Gasselsberger vor 10 Jahren zum ATX-25er

      Der ATX wurde dieser Tage 35. Rund um "25 Jahre ATX" haben wir im Dezember 2015 und Jänner 2016 eine grossangelegte Audioproduktion mit dem Ziel einer Fest-CD gemacht, die auch auf Audible als Hörb...

      Books josefchladek.com

      Pedro J. Saavedra
      Donde el viento da la vuelta
      2023
      Self published

      Henrik Spohler
      Flatlands
      2023
      Hartmann Projects

      Krass Clement
      Født af mørket
      2025
      Gyldendal

      Mikio Tobara
      Document Miseinen (遠原 美喜男
      1980
      Seven Sha

      Daniele Torriglia
      Il senso della presenza
      2025
      Self published