15.12.2017
Zugemailt von / gefunden bei: DNCA (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Ein Kommentar von Igor de Maack, Fondsmanager und Sprecher von DNCA:
Vergangene Woche hat sich das Blatt gewendet: Bei Technologiewerten wurden Gewinne mitgenommen, während Telekommunikations-, Energie- und Versorgeraktien plötzlich wieder gefragt waren.
Die Einigung des Basler Ausschusses zum Basel-4-Paket, das letztlich nur auf einen bescheidenen Eigenkapitalbedarf für das europäische Bankensystem hinausläuft (17,5 Mrd. Euro, gestreckt über einen längeren Zeitraum), hat überdies dem europäischen Bankensektor Flügel verliehen. Somit könnte der Value-Ansatz zum Jahresende 2017 das letzte Wort haben, ganz wie 2016.
Inmitten der allgemeinen makroökonomischen Euphorie vermag es Japan weiterhin, die Finanzmärkte positiv zu überraschen. Mit einem dritten Wachstumsquartal in Folge und einem jährlichen Wachstumstempo von 2,5 % gegenüber prognostizierten 1,5 %, beweist das Land der Samurais, dass sein von ehrgeizigen Reformen und politischer Stabilität getragenes Wirtschaftsmodell Früchte trägt. Japan stellt sich als gelungene Mischung aus den Vereinigten Staaten (Liberalismus), Deutschland (Industrie und Export) und China heraus (kollektive Disziplin), gewürzt mit der lockersten Geldpolitik der Welt, die eine ständige Währungsabwertung nach sich zieht. Freilich sind die Herausforderungen gewaltig, in erster Linie die Alterung der Bevölkerung, aber auch die niedrige Produktivität. Allmählich jedoch erwacht der Archipel aus seinem Dornröschenschlaf.
Die amerikanischen Märkte werden derweil von der Aussicht auf die Steuerreform befeuert. Offensichtlich kann nichts das Vertrauen der Anleger erschüttern, selbst nicht die Unbilden der Trump-Berater mit der Justiz. Traditionell ist der Dezember auch für die Börsen ein Festmonat. Der S&P 500 verzeichnet im Durchschnitt die dritthöchste monatliche Outperformance nach März und April. In über 80 % der Fälle schreibt der US-Index ein Monats-Plus von durchschnittlich 2,5 %. Einige Marktbeobachter vergleichen den jetzigen Zyklus mit der langen Hausse der Jahre 1982 bis 2002. Demnach hätten wir noch gut zehn Jahre steigender Märkte vor uns.
Dies scheint zwar verwegen, doch viele von uns könnten sich ein solches Szenario durchaus vorstellen und reiben sich schon die Hände – wobei so mancher Börsianer in Frankreich, das dieser Tage um seinen King of Rock Johnny Hallyday trauert, beim Gedanken an die künftige Performance spontan ein „Que je t'aime !“ anstimmen dürfte.
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Aktien auf dem Radar:FACC, Amag, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, Polytec Group, Kapsch TrafficCom, Rosgix, EuroTeleSites AG, Andritz, DO&CO, Mayr-Melnhof, Wienerberger, Telekom Austria, Frequentis, Marinomed Biotech, Rath AG, Wolford, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, CA Immo, EVN, Flughafen Wien, CPI Europe AG, OMV, Bajaj Mobility AG, Österreichische Post, UBM, Verbund.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)192556
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Societe Generale
Société Générale ist einer der weltweit größten Derivate-Emittenten und auch in Deutschland bereits seit 1989 konstant als Anbieter für Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen aktiv. Mit einer umfangreichen Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Zinsen) überzeugt Société Générale und nimmt in Deutschland einen führenden Platz im Bereich der Hebelprodukte ein.
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15.12.2017, 2981 Zeichen
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Vergangene Woche hat sich das Blatt gewendet: Bei Technologiewerten wurden Gewinne mitgenommen, während Telekommunikations-, Energie- und Versorgeraktien plötzlich wieder gefragt waren.
Die Einigung des Basler Ausschusses zum Basel-4-Paket, das letztlich nur auf einen bescheidenen Eigenkapitalbedarf für das europäische Bankensystem hinausläuft (17,5 Mrd. Euro, gestreckt über einen längeren Zeitraum), hat überdies dem europäischen Bankensektor Flügel verliehen. Somit könnte der Value-Ansatz zum Jahresende 2017 das letzte Wort haben, ganz wie 2016.
Inmitten der allgemeinen makroökonomischen Euphorie vermag es Japan weiterhin, die Finanzmärkte positiv zu überraschen. Mit einem dritten Wachstumsquartal in Folge und einem jährlichen Wachstumstempo von 2,5 % gegenüber prognostizierten 1,5 %, beweist das Land der Samurais, dass sein von ehrgeizigen Reformen und politischer Stabilität getragenes Wirtschaftsmodell Früchte trägt. Japan stellt sich als gelungene Mischung aus den Vereinigten Staaten (Liberalismus), Deutschland (Industrie und Export) und China heraus (kollektive Disziplin), gewürzt mit der lockersten Geldpolitik der Welt, die eine ständige Währungsabwertung nach sich zieht. Freilich sind die Herausforderungen gewaltig, in erster Linie die Alterung der Bevölkerung, aber auch die niedrige Produktivität. Allmählich jedoch erwacht der Archipel aus seinem Dornröschenschlaf.
Die amerikanischen Märkte werden derweil von der Aussicht auf die Steuerreform befeuert. Offensichtlich kann nichts das Vertrauen der Anleger erschüttern, selbst nicht die Unbilden der Trump-Berater mit der Justiz. Traditionell ist der Dezember auch für die Börsen ein Festmonat. Der S&P 500 verzeichnet im Durchschnitt die dritthöchste monatliche Outperformance nach März und April. In über 80 % der Fälle schreibt der US-Index ein Monats-Plus von durchschnittlich 2,5 %. Einige Marktbeobachter vergleichen den jetzigen Zyklus mit der langen Hausse der Jahre 1982 bis 2002. Demnach hätten wir noch gut zehn Jahre steigender Märkte vor uns.
Dies scheint zwar verwegen, doch viele von uns könnten sich ein solches Szenario durchaus vorstellen und reiben sich schon die Hände – wobei so mancher Börsianer in Frankreich, das dieser Tage um seinen King of Rock Johnny Hallyday trauert, beim Gedanken an die künftige Performance spontan ein „Que je t'aime !“ anstimmen dürfte.
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