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Inbox: Verbund legt rückläufige Ergebnisentwicklung vor, aber bestätigt EBITDA-Ziel


Verbund
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08.11.2017

Zugemailt von / gefunden bei: Verbund (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

In unserer Strategie fokussieren wir uns auf unsere Kernmärkte in Österreich und Deutschland und erzeugen fast ausschließlich CO2-freien Strom aus kostengünstiger Wasserkraft. Als umweltfreundlicher Stromanbieter mit Grünstrom- und Flexibilitätsprodukten auf Basis unseres flexibel einsetzbaren Kraftwerksparks mit Pump-, Speicherkraftwerken und unserem Gas-Kombikraftwerk Mellach leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die steigenden Volatilitäten im Netz auszugleichen und die Versorgungssicherheit in Österreich sicherzustellen. Das regulierte Stromnetz und der Netzentwicklungsplan haben dabei für unsere Tätigkeit enorme Wichtigkeit. Zudem haben wir uns als lösungsorientierter Dienstleister mit energienahen Dienstleistungen in den Bereichen Industrie, Haushalt und e-Mobility positioniert.

Am Energiemarkt zeigte sich im Quartal 3/2017 eine Preiserholung. Die EEX-Stromgroßhandelpreise sind in den letzten Monaten insbesondere aufgrund gestiegener Steinkohle- und CO2-Preise gestiegen. Dabei haben die höheren Kohleimporte Chinas zu einem Anstieg der globalen Steinkohlepreise und die aktuell diskutierte Reform des ETS zu einer höheren CO2-Preiserwartung geführt. 

Die Ergebnisentwicklung für die Quartale 1-3/2017 war trotz der sich verbessernden Rahmenbedingungen rückläufig. Dies ist insbesondere auf das deutlich schwächere Ergebnis im Segment Netz und die unterdurchschnittliche Wasserführung zurückzuführen. Die Wasserführung der Flüsse lag mit einem Erzeugungskoeffizienten von 0,94 um 7 Prozentpunkte unter dem Niveau der Quartale 1-3/2016 und um 6 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Erzeugung aus Wasserkraft fiel dadurch um 1.360 GWh. Insgesamt war die Eigenerzeugung von VERBUND mit 24.785 GWh um 1,2 % niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Dies konnte auch die deutlich gestiegene thermische Erzeugung sowie die höhere Erzeugung aus neuen erneuerbaren Energiequellen nicht kompensieren. Im Bereich der thermischen Erzeugung konnten zwar höhere Deckungsbeiträge aus dem Engpassmanagementeinsatz des Gas-Kombikraftwerks Mellach realisiert werden, insgesamt ergab sich aber dennoch ein geringeres EBITDA als im Vorjahr, weil das EBITDA im Vorjahr von sonstigen betrieblichen Erträgen aus der Bereinigung offener Themen zwischen VERBUND und der EconGas GmbH geprägt war. Positiv auf die Ergebnisentwicklung wirkten, neben den deutlich höheren Beiträgen aus den Flexibilitätsprodukten, die gesetzten Maßnahmen der thermischen Restrukturierung sowie die Maßnahmen aus den Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen. Das EBITDA fiel daher von 809,7 Mio. € um 18,1 % auf 663,5 Mio. €. Das Konzernergebnis lag mit 269,5 Mio. € um 20,7 % unter den Vergleichsquartalen des Vorjahrs. Bereinigt um Einmaleffekte sank das EBITDA moderater von 698,4 Mio. € um 5,0 % auf 663,5 Mio. €, das bereinigte Konzernergebnis sank von 276,4 Mio. € um 8,8 % auf 252,1 Mio. €.

Ausblick 2017

Auf Basis einer durchschnittlichen Wasserführung und eines durchschnittlichen Winddargebots im

Quartal 4/2017 erwartet VERBUND für das Gesamtjahr unverändert ein EBITDA von rund 830 Mio. €. Das Konzernergebnis 2017 wird – aufgrund der im Quartal 3/2017 berücksichtigten Einmaleffekte im thermischen Bereich – rund 320 Mio. € betragen. Die geplante Ausschüttungsquote für 2017 liegt bei 40– 45 % des um Einmaleffekte bereinigten Konzernergebnisses in Höhe von rund 300 Mio. €.

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Verbund, Am Hof, Haupteingang © Josef Chladek/photaq.com




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