06.02.2017, 4574 Zeichen
Gerade habe ich mir angeschaut, wie sich bei der Windenergie in 2016 die Kapazitäten zur Stromerzeugung entwickelt haben. In dem Sektor gibt es ein starkes Wachstum. BNP Paribas nennt dazu interessante Zahlen:
Mitte 2016 soll demnach die Kapazitäten zur Erzeugung von Windenergie weltweit bei 456.486 Megawatt gelegen haben. Zum Jahresende waren es geschätzt 500.000 Megawatt.
Verlässliche Zahlen gibt es noch nicht für das zweite Halbjahr – aber für das erste. Und da stach China mit einem Zuwachs von 10.000 Megawatt Windkraftleistung besonders hervor. In Indien und Deutschland lag das Plus im Bereich 2.400 Megawatt. Prozentual gesehen besonders schön war das Plus von 12,5% in Brasilien.
Mit anderen Worten: Die Windenergie boomt – und vorbei die Zeiten, in denen China nur auf fossile Brennträger setzte, nun investiert das Reich der Mitte auch fleißig in Windenergie-Kapazitäten.
Das hohe Wachstum in Brasilien hat mich aufhorchen lassen. Denn ich hatte im Hinterkopf, dass der deutsche Windenergie-Unternehmen Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) nach der Übernahme der „Acciona Windpower“ deutlicher in Südamerika vertreten ist. Direkt mal nachgeschaut: Richtig, Nordex verweist auf Aufträge aus Peru, Brasilien und Mexiko. So wurden zum Beispiel zuletzt in Peru 42 Windkraftanlagen von Nordex installiert. Das kann Folgeaufträge bringen – und außerdem bringen auch Service-/Wartungsverträge für installierte Anlagen einen netten relativ konstanten Cash Flow.
Die Auftragslage bei Nordex sieht gut aus. Die jüngsten Zahlen sind die im November veröffentlichten zum Stand 30.9.2016. Da meldete Nordex einen festen Auftragsbestand von 2,094 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es 1,7912 Mrd. Euro.
Gut gefällt mir, dass bei Nordex die Bruttomarge nicht nur über 20% liegt, sondern sogar gesteigert werden konnte: Per 30.9.2016 lag diese bei 24,4% und damit 3,1 Prozentpunkte über dem Wert, der ein Jahr zuvor erreicht worden war (= 21,3%).
Steigende Marge und steigendes Auftragsvolumen – das ist eine klasse Voraussetzung für steigende Gewinne im laufenden Geschäftsjahr.
Nordex-Chart: finanztreff.de
An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass ich aus rechtlichen Gründen keine Anlageberatung per Email gebe. Was ich aber kann: Hier eine Investment-Idee vorstellen, die mir persönlich sehr gut gefällt.
Und in diesem Fall würde ich die Sache bei Nordex mit einem Capped Bonus-Zertifikat angehen. Die relativ hohe Volatilität führt dazu, dass da gute Konditionen (für die Anleger/innen!) geboten werden. So finde ich diesen Schein klasse:
Capped Bonus-Zertifikat auf Nordex mit der WKN: TD6WZJ bzw. ISIN: DE000TD6WZJ2. Der Schein funktioniert so:
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Möglichkeit 1: Sofern die Nordex-Aktie bis zum Bewertungstag (15.9.2017) immer über 15,00 Euro bleibt, werden hier 26,00 Euro je Schein ausbezahlt.
Möglichkeit 2: Wenn die Nordex-Aktie irgendwann bis zum Fälligkeitstag auf oder unter 15,00 Euro gefallen ist, dann gibt es stattdessen den Kurs der Nordex-Aktie am Fälligkeitstag in bar ausbezahlt (maximal 26,00 Euro).
Und natürlich sollte der Emittent nicht Pleite gehen. Das ist alles.
Angesichts der Tatsache, dass die Nordex-Aktie derzeit bei rund 19,50 Euro steht, finde ich die Differenz bis zu den genannten 15,00 Euro einen schönen „Puffer“.
Das Capped Bonus-Zertifikat selbst steht aktuell bei 21,81 zu 21,86 Euro (der erste Kurs ist der, den Sie bei einem Verkauf erhalten – der zweite der, den Sie bei einem Kauf zahlen müssen).
Damit errechnet sich eine aufs Jahr hoch gerechnete maximale Rendite von 30,3% bzw. absolut gesehen 18,9% Rendite. Um die zu erreichen, reicht es schon, wenn die Nordex-Aktie über den besagten 15,00 Euro bleibt. Das Risiko ist, dass die Aktie darunter fällt. Dann wird der Aktienkurs ausbezahlt.
Ich finde das ein sehr überzeugendes Chance/Risiko-Profil. Bitte beachten: Dies ist nur meine persönliche Ansicht. Ich gebe gerne Hinweise und stelle meine Ideen vor – und verzichte auf einen ellenlangen Disclaimer. Mein Disclaimer lautet: Gehirn einschalten, selber prüfen, und für eigene Trades alleine verantwortlich sein.
Ein Beitrag von Michael Vaupel
Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Wiener Börse Party #1148: ATX macht nach schlechten Politik-Signalen wieder gut, FACC gesucht, kein Sound of Silence beim Trading Volume
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