Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





„Ich bin ein Verfechter des mid market in Wien“ (Interview Stefan Pierer, KTM)

Bild: © photaq/Martina Draper, Stefan Pierer, Cross Industries AG

Autor:
Christian Drastil

Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

>> Website


>> zur Startseite mit allen Blogs

08.03.2015, 6282 Zeichen

Stefan Pierer hat mit seiner Cross Industries Grosses vor, aber auch für den mid market nennt er zwei Verstärkungen: WP bringt er selbst, die Kollegen von Athos hat er zum Upgrade überredet. Aus dem Fachheft 30, im Fast Forward Modus hier bzw. zum Download hier .

Lieber Herr Pierer, im Talk bei unserem Business Athlete Award im Dezember haben Sie auch einige spannende Statements zum Wiener Kapitalmarkt abgegeben, da setze ich jetzt nach. Dieses Fachheft steht ja unter dem Motto ‚Mittelstand‘. Wie wichtig sind mittelständische Unternehmen für die Börse? Sie gelten als grosser Befürworter des mid market, nannten diesen ein Super-Entrance-Segment …

Stefan Pierer: Der mid market hat wie in der zweiten Fussball-Liga nicht ganz so strenge Corporate Governance-Richtlinien wie der Prime Market, ist aber ähnlich gut reguliert wie grosse Segmente vor 20 Jahren. Damit kann man sich für spätere höheren Aufgaben im Prime Market qualifizieren. Wir werden demnächst mit einem Unternehmen aus der Gruppe in den mid market gehen, mir gefällt das, ich bin ein Verfechter dieses Markts. Man kann da als Manager, vom Vorstand bis zum Marketing, viel lernen, man muss sich den Kapitalmarktanforderungen stellen. Damit hat man auch den nötigen Background, wenn man beispielsweise einmal eine Anleihe begeben will. Die Banken haben aufgrund ihrer Vorschriften und ihres Schrumpfungsprozesses künftig gar nicht mehr so sehr die Möglichkeit, dieser Aufgabe nachzukommen.

Zum mid market-Listing: Wenn ich mir die Cross-Gruppe ansehe, so haben Sie mit der Cross selbst Prime-Pläne, dazu frage ich später noch. KTM und Pankl sind bereits notiert, bleiben im Leichtbau Wethje, im High Performance-Segment die WP, dazu die Kiska. Spannende Unternehmen: Um wen geht es? Oder können Sie das jetzt noch nicht kommentieren?

Wir bereiten diese Schritte für die WP vor. Lassen Sie sich überraschen.

KTM ist Ende 1996 an die Börse gegangen. Kurz danach starten Easdaq, Neuer Markt, fit in Wien? Hätten die neuen Börsen bzw. Segmente Ihre Börseplatzwahl beeinflusst?

Nein. Wir waren damals, weil wir sehr international aufgestellt waren, als sportliche Herausforderung mit der KTM bewusst ohne Zwischenstufe unterwegs. Da war die erste Liga in Österreich notwendig, auch im Vergleich mit den Notizen aus der Branche wie Harley oder Honda.

Und die KTM wurde ja damals auch in den ATX aufgenommen.

Genau.

Bei Ihnen gab es in der Folge Delistings, kleinere und grössere neue Notizen, aber stets stand die Wiener Börse im Fokus, obwohl Ihre Unternehmen sehr international agieren. Warum ist die Heimatbörse im Zentrum?

Sie ist essenzieller Bestandteil. Ja, wir haben einen kleinen Markt in Österreich, aber ein österreichisches Unternehmen braucht auch den österreichischen Kapitalmarkt.

Sie sind ein bekannter österreichischer Unternehmer, fungieren auch als Business Angel. Kommt es vor, dass Unternehmer Sie fragen, ob sie sich mit Corporate Bonds oder sogar Equity an die Börse wagen sollen? Was raten Sie?

Das kommt vor, ich versuche auch in meinem Unternehmerkollegenbereich den mid market zu kommunizieren. Ein Beispiel: Eine bereits börsenotierte Linzer Immobiliengesellschaft, die Athos, bei der ich ja auch mitengagiert bin, habe ich davon überzeugt, in den mid market zu gehen; die Vorteile sind Continu-ous Trading und bessere Öffentlichkeit.

Wann könnte/wird die Athos im mid market starten?

Das könnte noch im März der Fall sein.

Im Dritten Markt gab es einen Wechsel von Inhaber- auf Namensaktien mit Ausnahmen für die Bestehenden. Sie sagten, der Markt sei Neulingen damit verwehrt. Was kann man machen?

Na es wäre ganz einfach und würde nichts kosten, wenn man das wieder umkehren könnte. Man braucht nur nach Deutschland zu schauen.

Stichwort Politik: Der Kapitalmarkt darf als Stiefkind bezeichnet werden wie kaum in einem anderen Land. Was können Unternehmer tun, um die Politik an Bord zu holen, damit im internationalen Vergleich zumindest ein wenig in puncto Kapitalmarktkultur aufgeholt werden kann. Was tun Sie persönlich? Sie kündigten an, mit dem Finanzminister …

… ja, wir haben schon Gespräche geführt. Fairerweise muss man sagen, dass er derzeit andere Aufgaben hat; er ist einer der wenigen, die bei dieser recht gefährlichen Steuerreform dagegenhalten. Er hat aber ein Commitment zum Kapitalmarkt abgegeben. Das macht mir Hoffnung. Wir sind überreguliert, und in den Medien wird der Kapitalmarkt gern leicht ins Kriminelle gerückt.

Liest man die Steuerreform-Diskussionen quer, so steht eine Erhöhung der KESt und wohl auch WP-KESt im Raum. Ihre Meinung dazu?

Die Aussage des Finanzministers ist, dass die Erhöhung nur dann funktioniert, wenn eine verfassungsmässige Änderung der Spitzensteuersatz-Koppelung kommt, das wird es aber nicht geben. Damit hofft er, dass 25 Prozent KESt bleiben. Aber was weiss man. Es könnte sein, dass es Dividenden voll erwischt.

Wie kann man den Privatanleger – wir liegen europaweit bei der Aktionärsquote nahe der ‚Roten Laterne‘ – wieder an Bord holen? Am 16. März macht Deutschland den Tag der Aktie.

Das ist in Österreich eine schwierige Aufgabenstellung. Unsere Grosse Koalition nennt Aktienbesitzer Spekulanten, da sind beide Parteien ganz vorn dabei. Mit diesem Mindset, mit dieser Verteilungsgerechtigkeitsdiskussion ist das Gift für den Markt. Investments in den heimischen Aktienmarkt wären dabei so sinnvoll. Es wird so viel Volksvermögen in sinnlose Bereiche investiert, schade, dass das nicht in die eigene Volkswirtschaft geht.

Die Wiener Börse hatte, gemessen am ATX, einen starken Jahresstart …

Man sieht bei den Immobilien schon, dass sich viel tut vonseiten internationaler Investoren, unter NAV ist man das klassische Übernahmeobjekt. Und insgesamt glaube ich schon, dass langsam wieder mehr internationales Institutionellen-Geld nach Österreich fliesst.

Sie haben rund um die Cross grosse Schritte in Richtung Prime Market angekündigt. Sind Sie ready?

Wir sind ready, müssen aber Formalvoraussetzungen und -fristen, z.B. HVs, schaffen und einhalten.

Abschliessend: Ihr Wunsch an die Wiener Börse?

Ich wünsche mir, dass man wieder so stark hinausgeht wie seinerzeit Stefan Zapotocky; der hat sich einen Blumenstrauss verdient.

Siehe auch „2014 war für die KTM ein Superjahr“ für das Fachheft 27 anlässlich des Business Athlete Award http://bit.ly/1IRXJNS

 


(08.03.2015)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Zertifikate Party Österreich: Ab jetzt mitentscheiden, welcher dieser 14 Emittenten den Publikums-Preis 2026 gewinnt (+Spoiler ZFA-Award)




ATX
Akt. Indikation:  5270.57 / 5270.57
Uhrzeit: 
Veränderung zu letztem SK:  -0.00%
Letzter SK:  5270.78 ( -1.79%)



 

Bildnachweis

1. Stefan Pierer, Cross Industries AG , (© photaq/Martina Draper)   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:CA Immo, Semperit, Polytec Group, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Rosenbauer, FACC, Frequentis, Heid AG, Kapsch TrafficCom, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, BTV AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Porr, Strabag, Verbund, VIG, Bayer, BASF, Fresenius Medical Care, Symrise, SAP, Deutsche Telekom, Siemens Energy.


Random Partner

Vontobel
Als internationales Investmenthaus mit Schweizer Wurzeln ist Vontobel auf die Bereiche Private Clients und Institutional Clients spezialisiert. Der Erfolg in diesen Bereichen gründet auf einer Kultur der Eigenverantwortung und dem Bestreben, die Erwartungen der Kundinnen und Kunden zu übertreffen.

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


 Latest Blogs

» Broadcom Aktie: Kapazitätsgrenzen bremsen KI-Wachstum ( Finanztrends)

» Microsoft Aktie: Xbox-Neustart, schwacher Kurs ( Finanztrends)

» FutureGen Industries Aktie: Kapitaltausch vollzogen ( Finanztrends)

» ZEAL Network Aktie: Millionenschweres Kreditgeschäft ( Finanztrends)

» Vizsla Silver Aktie: Analysten vs. Kurspotenzial ( Finanztrends)

» Beyond Meat Aktie: Überlebenskampf ( Finanztrends)

» Pfizer Aktie: Zweifacher Studienerfolg ( Finanztrends)

» Klarna Aktie: Insiderkäufe verpuffen ( Finanztrends)

» Intel Aktie: Preisschraube angezogen ( Finanztrends)

» Eutelsat Aktie: Milliarden-Deal verpufft ( Finanztrends)


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Mehr zum Thema

Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    BSN MA-Event Porr
    BSN MA-Event Strabag
    BSN MA-Event Verbund
    BSN MA-Event VIG
    BSN MA-Event Bayer
    BSN MA-Event Polytec Group
    BSN MA-Event Infineon
    BSN MA-Event Porr
    BSN MA-Event Strabag

    Featured Partner Video

    Wiener Börse Party #1115: ATX etwas fester, AT&S gesucht, spannende Konstellation Erste Group / Bawag, Strabag-Faktor nicht unterschätzen

    Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

    Books josefchladek.com

    Siri Kaur
    Sistermoon
    2025
    Void

    Lisette Model
    Lisette Model
    1979
    Aperture

    L'électrification de la ligne Paris Le Mans (photos by Roger Schall)

    1937
    Editions Perceval

    Matteo Girola
    Viewfinders
    2025
    Studiofaganel

    Raymond Thompson Jr
    It’s hard to stop rebels that time travel
    2025
    Void


    08.03.2015, 6282 Zeichen

    Stefan Pierer hat mit seiner Cross Industries Grosses vor, aber auch für den mid market nennt er zwei Verstärkungen: WP bringt er selbst, die Kollegen von Athos hat er zum Upgrade überredet. Aus dem Fachheft 30, im Fast Forward Modus hier bzw. zum Download hier .

    Lieber Herr Pierer, im Talk bei unserem Business Athlete Award im Dezember haben Sie auch einige spannende Statements zum Wiener Kapitalmarkt abgegeben, da setze ich jetzt nach. Dieses Fachheft steht ja unter dem Motto ‚Mittelstand‘. Wie wichtig sind mittelständische Unternehmen für die Börse? Sie gelten als grosser Befürworter des mid market, nannten diesen ein Super-Entrance-Segment …

    Stefan Pierer: Der mid market hat wie in der zweiten Fussball-Liga nicht ganz so strenge Corporate Governance-Richtlinien wie der Prime Market, ist aber ähnlich gut reguliert wie grosse Segmente vor 20 Jahren. Damit kann man sich für spätere höheren Aufgaben im Prime Market qualifizieren. Wir werden demnächst mit einem Unternehmen aus der Gruppe in den mid market gehen, mir gefällt das, ich bin ein Verfechter dieses Markts. Man kann da als Manager, vom Vorstand bis zum Marketing, viel lernen, man muss sich den Kapitalmarktanforderungen stellen. Damit hat man auch den nötigen Background, wenn man beispielsweise einmal eine Anleihe begeben will. Die Banken haben aufgrund ihrer Vorschriften und ihres Schrumpfungsprozesses künftig gar nicht mehr so sehr die Möglichkeit, dieser Aufgabe nachzukommen.

    Zum mid market-Listing: Wenn ich mir die Cross-Gruppe ansehe, so haben Sie mit der Cross selbst Prime-Pläne, dazu frage ich später noch. KTM und Pankl sind bereits notiert, bleiben im Leichtbau Wethje, im High Performance-Segment die WP, dazu die Kiska. Spannende Unternehmen: Um wen geht es? Oder können Sie das jetzt noch nicht kommentieren?

    Wir bereiten diese Schritte für die WP vor. Lassen Sie sich überraschen.

    KTM ist Ende 1996 an die Börse gegangen. Kurz danach starten Easdaq, Neuer Markt, fit in Wien? Hätten die neuen Börsen bzw. Segmente Ihre Börseplatzwahl beeinflusst?

    Nein. Wir waren damals, weil wir sehr international aufgestellt waren, als sportliche Herausforderung mit der KTM bewusst ohne Zwischenstufe unterwegs. Da war die erste Liga in Österreich notwendig, auch im Vergleich mit den Notizen aus der Branche wie Harley oder Honda.

    Und die KTM wurde ja damals auch in den ATX aufgenommen.

    Genau.

    Bei Ihnen gab es in der Folge Delistings, kleinere und grössere neue Notizen, aber stets stand die Wiener Börse im Fokus, obwohl Ihre Unternehmen sehr international agieren. Warum ist die Heimatbörse im Zentrum?

    Sie ist essenzieller Bestandteil. Ja, wir haben einen kleinen Markt in Österreich, aber ein österreichisches Unternehmen braucht auch den österreichischen Kapitalmarkt.

    Sie sind ein bekannter österreichischer Unternehmer, fungieren auch als Business Angel. Kommt es vor, dass Unternehmer Sie fragen, ob sie sich mit Corporate Bonds oder sogar Equity an die Börse wagen sollen? Was raten Sie?

    Das kommt vor, ich versuche auch in meinem Unternehmerkollegenbereich den mid market zu kommunizieren. Ein Beispiel: Eine bereits börsenotierte Linzer Immobiliengesellschaft, die Athos, bei der ich ja auch mitengagiert bin, habe ich davon überzeugt, in den mid market zu gehen; die Vorteile sind Continu-ous Trading und bessere Öffentlichkeit.

    Wann könnte/wird die Athos im mid market starten?

    Das könnte noch im März der Fall sein.

    Im Dritten Markt gab es einen Wechsel von Inhaber- auf Namensaktien mit Ausnahmen für die Bestehenden. Sie sagten, der Markt sei Neulingen damit verwehrt. Was kann man machen?

    Na es wäre ganz einfach und würde nichts kosten, wenn man das wieder umkehren könnte. Man braucht nur nach Deutschland zu schauen.

    Stichwort Politik: Der Kapitalmarkt darf als Stiefkind bezeichnet werden wie kaum in einem anderen Land. Was können Unternehmer tun, um die Politik an Bord zu holen, damit im internationalen Vergleich zumindest ein wenig in puncto Kapitalmarktkultur aufgeholt werden kann. Was tun Sie persönlich? Sie kündigten an, mit dem Finanzminister …

    … ja, wir haben schon Gespräche geführt. Fairerweise muss man sagen, dass er derzeit andere Aufgaben hat; er ist einer der wenigen, die bei dieser recht gefährlichen Steuerreform dagegenhalten. Er hat aber ein Commitment zum Kapitalmarkt abgegeben. Das macht mir Hoffnung. Wir sind überreguliert, und in den Medien wird der Kapitalmarkt gern leicht ins Kriminelle gerückt.

    Liest man die Steuerreform-Diskussionen quer, so steht eine Erhöhung der KESt und wohl auch WP-KESt im Raum. Ihre Meinung dazu?

    Die Aussage des Finanzministers ist, dass die Erhöhung nur dann funktioniert, wenn eine verfassungsmässige Änderung der Spitzensteuersatz-Koppelung kommt, das wird es aber nicht geben. Damit hofft er, dass 25 Prozent KESt bleiben. Aber was weiss man. Es könnte sein, dass es Dividenden voll erwischt.

    Wie kann man den Privatanleger – wir liegen europaweit bei der Aktionärsquote nahe der ‚Roten Laterne‘ – wieder an Bord holen? Am 16. März macht Deutschland den Tag der Aktie.

    Das ist in Österreich eine schwierige Aufgabenstellung. Unsere Grosse Koalition nennt Aktienbesitzer Spekulanten, da sind beide Parteien ganz vorn dabei. Mit diesem Mindset, mit dieser Verteilungsgerechtigkeitsdiskussion ist das Gift für den Markt. Investments in den heimischen Aktienmarkt wären dabei so sinnvoll. Es wird so viel Volksvermögen in sinnlose Bereiche investiert, schade, dass das nicht in die eigene Volkswirtschaft geht.

    Die Wiener Börse hatte, gemessen am ATX, einen starken Jahresstart …

    Man sieht bei den Immobilien schon, dass sich viel tut vonseiten internationaler Investoren, unter NAV ist man das klassische Übernahmeobjekt. Und insgesamt glaube ich schon, dass langsam wieder mehr internationales Institutionellen-Geld nach Österreich fliesst.

    Sie haben rund um die Cross grosse Schritte in Richtung Prime Market angekündigt. Sind Sie ready?

    Wir sind ready, müssen aber Formalvoraussetzungen und -fristen, z.B. HVs, schaffen und einhalten.

    Abschliessend: Ihr Wunsch an die Wiener Börse?

    Ich wünsche mir, dass man wieder so stark hinausgeht wie seinerzeit Stefan Zapotocky; der hat sich einen Blumenstrauss verdient.

    Siehe auch „2014 war für die KTM ein Superjahr“ für das Fachheft 27 anlässlich des Business Athlete Award http://bit.ly/1IRXJNS

     


    (08.03.2015)

    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Zertifikate Party Österreich: Ab jetzt mitentscheiden, welcher dieser 14 Emittenten den Publikums-Preis 2026 gewinnt (+Spoiler ZFA-Award)




    ATX
    Akt. Indikation:  5270.57 / 5270.57
    Uhrzeit: 
    Veränderung zu letztem SK:  -0.00%
    Letzter SK:  5270.78 ( -1.79%)



     

    Bildnachweis

    1. Stefan Pierer, Cross Industries AG , (© photaq/Martina Draper)   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:CA Immo, Semperit, Polytec Group, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Rosenbauer, FACC, Frequentis, Heid AG, Kapsch TrafficCom, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, BTV AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Porr, Strabag, Verbund, VIG, Bayer, BASF, Fresenius Medical Care, Symrise, SAP, Deutsche Telekom, Siemens Energy.


    Random Partner

    Vontobel
    Als internationales Investmenthaus mit Schweizer Wurzeln ist Vontobel auf die Bereiche Private Clients und Institutional Clients spezialisiert. Der Erfolg in diesen Bereichen gründet auf einer Kultur der Eigenverantwortung und dem Bestreben, die Erwartungen der Kundinnen und Kunden zu übertreffen.

    >> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


     Latest Blogs

    » Broadcom Aktie: Kapazitätsgrenzen bremsen KI-Wachstum ( Finanztrends)

    » Microsoft Aktie: Xbox-Neustart, schwacher Kurs ( Finanztrends)

    » FutureGen Industries Aktie: Kapitaltausch vollzogen ( Finanztrends)

    » ZEAL Network Aktie: Millionenschweres Kreditgeschäft ( Finanztrends)

    » Vizsla Silver Aktie: Analysten vs. Kurspotenzial ( Finanztrends)

    » Beyond Meat Aktie: Überlebenskampf ( Finanztrends)

    » Pfizer Aktie: Zweifacher Studienerfolg ( Finanztrends)

    » Klarna Aktie: Insiderkäufe verpuffen ( Finanztrends)

    » Intel Aktie: Preisschraube angezogen ( Finanztrends)

    » Eutelsat Aktie: Milliarden-Deal verpufft ( Finanztrends)


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Mehr zum Thema

    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      BSN MA-Event Porr
      BSN MA-Event Strabag
      BSN MA-Event Verbund
      BSN MA-Event VIG
      BSN MA-Event Bayer
      BSN MA-Event Polytec Group
      BSN MA-Event Infineon
      BSN MA-Event Porr
      BSN MA-Event Strabag

      Featured Partner Video

      Wiener Börse Party #1115: ATX etwas fester, AT&S gesucht, spannende Konstellation Erste Group / Bawag, Strabag-Faktor nicht unterschätzen

      Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

      Books josefchladek.com

      Jacques Fivel
      CHINON DCM-206
      2025
      Le Plac’Art Photo

      Léon-Paul Fargue & Roger Parry & Fabian Loris
      Banalité
      1930
      Librairie Gallimard

      Otto Wagner
      Moderne Architektur
      1902
      Anton Schroll

      Siri Kaur
      Sistermoon
      2025
      Void

      Otto Neurath & Gerd Arntz
      Gesellschaft und Wirtschaft : bildstatistisches Elementarwerk
      1930
      Bibliographisches Institut AG