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13.11.2012, 4981 Zeichen

Von: Klaus Stabel, ICF.

Banken

Das niedrige Zinsniveau und eine vorsichtige Anlagepolitik belasten das Ergebnis der Aareal Bank. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten rechnen mit einem Rückgang des Vorsteuergewinns im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 10 Prozent auf 42 Millionen Euro.

Chemie

Eine schwache Salznachfrage und eine Normalisierung der Düngemittelexporte dürften K+S aus Sicht von Experten im dritten Quartal belastet haben. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten rechnen für das dritte Quartal im Schnitt mit einem Umsatzrückgang um ein Viertel auf 873 Millionen Euro. Bereinigt um den Verkauf des Stickstoffgeschäfts ergibt sich aber ein leichtes Plus von zwei Prozent. Beim operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und vor Bewertungsveränderungen von Derivaten (EBIT I) erwarten die Experten im Schnitt einen Rückgang um 16 Prozent auf 166 Millionen Euro.

Industrie

Der Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni präsentiert am Dienstag seine endgültigen Zahlen für das dritte Quartal. Erst vor drei Wochen hatten die Nürnberger ihre Jahresprognose deutlich gesenkt und darauf verwiesen, dass sich das Geschäft im vierten Quartal besonders in der Automobilbranche abschwächen werde. Das MDax -Unternehmen peilt nun für 2012 einen Umsatz von rund 3,75 Milliarden Euro an. Zuvor waren bis zu 3,9 Milliarden Euro das Ziel. Infolge der geringeren Erlöse sowie aufgrund von Sonderbelastungen erwartet der Konzern beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) inzwischen nur etwa 235 Millionen statt 255 bis 275 Millionen Euro.

Medien

Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland bekommt die Krisenstimmung der Telekombranche Beobachtern zufolge nicht zu spüren. Wie die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten schätzten, erhöhte sich der Quartalsumsatz im Vergleich zum Vorjahr von 418 auf 451 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sonderposten, der wichtigste Indikator für die Entwicklung des operativen Geschäfts, dürfte von 199 auf 211 Millionen Euro gestiegen sein. Im dritten Geschäftsquartal rechnen Analysten mit weiteren Rückgängen bei Umsatz und operativem Gewinn. Der vorläufige Stopp für die Elbvertiefung trübt die Aussichten zusätzlich.

Transport +Logistik

m monatelangen Tarifkonflikt der Lufthansa -Flugbegleiter gibt es eine Einigung. Die Schlichtung sei erfolgreich gewesen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montagabend aus Verhandlungskreisen. Damit sind erneute Streiks vom Tisch. Über Einzelheiten der Einigung wurde zunächst nichts bekannt. Am Dienstagmittag wollen Lufthansa und die Kabinengewerkschaft Ufo die Empfehlung des Schlichters Bert Rürup vorstellen.

Für den Hamburger Hafenbetreiber HHLA wird das Klima nach Ansicht von Experten immer rauer. Weil das Containeraufkommen wegen der lahmenden Weltwirtschaft im dritten Quartal voraussichtlich weiter gesunken ist, könnte die bereits zweimal gesenkte Gewinnprognose erneut in Gefahr geraten. Im dritten Geschäftsquartal rechnen Analysten mit weiteren Rückgängen bei Umsatz und operativem Gewinn. Der vorläufige Stopp für die Elbvertiefung trübt die Aussichten zusätzlich. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) dürfte sogar um ein Drittel auf 46 Millionen Euro gesunken sein.

Versorger

Deutschlands größter Energiekonzern Eon dämpft die Erwartungen für 2013. Dies teilte das Unternehmen überraschend am Montagabend mit. Die bisherigen Ziele für das nächste Jahr seien wegen erheblicher wirtschaftlicher Unsicherheiten voraussichtlich nicht erreichbar. Die Prognose für 2013 und die Aussagen für 2015 werden deshalb auf den Prüfstand gestellt. An den Zielen für das laufende Jahr hält Eon dagegen fest. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg bis Montag befragten Analysten rechnen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres mit einem operativen Gewinn (um Sondereffekte bereinigtes EBITDA) von 35 Prozent auf fast 9 Milliarden Euro. Der um Bewertungseffekte bereinigte Überschuss - die entscheidende Kennziffer für die Dividende - dürfte sich auf gut 3,8 Milliarden Euro mehr als verdoppelt haben. Der Umsatz von Januar bis Ende September ist Analysten zufolge auf 90,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 77,5 Milliarden Euro) gestiegen.




Guten Morgen wünscht: Klaus Stabel (ICF Kursmakler AG Kaiserstrasse 1 60311 Frankfurt Klaus Stabel Telefon 0 69/9 28 77-108 Telefax 0 69/9 28 77-332 Haftungsausschluss: Die beigefügten Publikationen spiegeln Informationen und Meinungen der jeweiligen Analysten und Redaktionen wider. Neben den Presseauszügen kann dieses Dokument Informationen enthalten, die durch die ICF Kursmakler AG erarbeitet wurden. Obwohl wir sämtliche Angaben für verläßlich halten, kann für deren Richtigkeit keine Haftung übernommen werden. Dieses Dokument dient lediglich zur Information. Keinesfalls enthält diese Veröffentlichung Aufforderungen oder Empfehlungen zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Anlageinstrumenten. Die Informationen stellen keine Anlageberatung dar.



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    Eine schwache Salznachfrage und eine Normalisierung der Düngemittelexporte dürften K+S aus Sicht von Experten im dritten Quartal belastet haben. Die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten rechnen für das dritte Quartal im Schnitt mit einem Umsatzrückgang um ein Viertel auf 873 Millionen Euro. Bereinigt um den Verkauf des Stickstoffgeschäfts ergibt sich aber ein leichtes Plus von zwei Prozent. Beim operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und vor Bewertungsveränderungen von Derivaten (EBIT I) erwarten die Experten im Schnitt einen Rückgang um 16 Prozent auf 166 Millionen Euro.

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    Der Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni präsentiert am Dienstag seine endgültigen Zahlen für das dritte Quartal. Erst vor drei Wochen hatten die Nürnberger ihre Jahresprognose deutlich gesenkt und darauf verwiesen, dass sich das Geschäft im vierten Quartal besonders in der Automobilbranche abschwächen werde. Das MDax -Unternehmen peilt nun für 2012 einen Umsatz von rund 3,75 Milliarden Euro an. Zuvor waren bis zu 3,9 Milliarden Euro das Ziel. Infolge der geringeren Erlöse sowie aufgrund von Sonderbelastungen erwartet der Konzern beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) inzwischen nur etwa 235 Millionen statt 255 bis 275 Millionen Euro.

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