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07.11.2012, 1672 Zeichen

Künstler rezensieren sich selbst: Eine Einladung des Blogbetreibers. Die u.a. Eigenrezension stammt von Robert Zikmund ("der am Cover links oben").

„Loss mas bleibm“ – die Neigungsgruppe Sex, Gewalt und gute Laune macht ein letztes, neues Album.

Wenn vier mehr oder minder abgehalfterte Zwangsgebühren-Günstlinge ihre geschützte Radio-Werkstätte verlassen, um eine CD zu produzieren kann das auch unfreiwillig komisch enden, wie etwa Karl Fluch schon vor Jahren im Standard bemerkte.

Dabei war das erste Album „Goodnight Vienna“ im Vergleich mit dem Nachfolger „Wellen der Angst“ ja fast schon wie „Pet Sounds“ von den Beach Boys.

Hat der Karli damals gesagt.

Also verflucht besser.

Was es aber noch immer nicht gut macht.

Umso erstaunlicher, dass ihr neuester und finaler Wurf nun tatsächlich ein bisschen nach Musik klingt.

Und dass, obwohl sie am Subventionstrog sitzend, die Produktionskosten selbst bezahlt haben.

Auch sozialromantischen Weltverbesserer-Quatsch sucht man auf „Loss mas bleibm“ dankenswerter Weise vergeblich.

In einem gleichmacherischen Sumpf aus gleichmacherischer Kulturpolitik hat es die Neigungsgruppe wenigstens zum Abschied geschafft, ein paar Lieder zu machen die man tatsächlich ein bisschen ernst nehmen kann.

Allen voran David Pfisters selbst entäußernde Autopeinigungsnummern wie „Spiegelgrund“, die so klingen, als ob die Neubauten  vor dem Lusthaus kleine Lines aus Glassplittern in die Nase ziehen und dabei auf die Rettung warten – nur mit mehr Dialekt als Dialektik.

Das ist heutzutage – vor allem in diesem Milieu – schon viel verlangt.

Ansonsten gehen die Wintertrends 2013 eher in Richtung Skifahren & HipHop.

Trotzdem eine schöne Platte."



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1. Neigungsgruppe Sex, Gewalt und gute Laune - „Loss mas bleibm“

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    Künstler rezensieren sich selbst: „Loss mas bleibm“; Neigungsgruppe Sex, Gewalt und gute Laune


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    Künstler rezensieren sich selbst: Eine Einladung des Blogbetreibers. Die u.a. Eigenrezension stammt von Robert Zikmund ("der am Cover links oben").

    „Loss mas bleibm“ – die Neigungsgruppe Sex, Gewalt und gute Laune macht ein letztes, neues Album.

    Wenn vier mehr oder minder abgehalfterte Zwangsgebühren-Günstlinge ihre geschützte Radio-Werkstätte verlassen, um eine CD zu produzieren kann das auch unfreiwillig komisch enden, wie etwa Karl Fluch schon vor Jahren im Standard bemerkte.

    Dabei war das erste Album „Goodnight Vienna“ im Vergleich mit dem Nachfolger „Wellen der Angst“ ja fast schon wie „Pet Sounds“ von den Beach Boys.

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