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Stronach, Paierl und Österreich (Bettina Schragl)

Magazine aktuell


#gabb aktuell



16.08.2012, 1509 Zeichen



(Autorin: Bettina Schragl)
Weil der ehemalige steirische Landesrat und Magna-Manager Herbert Paierl doch überlegt hat, bei Stronachs Partei anzudocken, soll ihm nun die ÖVP in Person von Vizekanzler Spindelegger und Finanzministerin Fekter den Job als ÖIAG-Chef quasi zugesagt haben. Das berichtet „Format“ unter Berufung auf ÖVP-Kreise.
Jetzt könnte man natürlich die Ansicht vertreten, dies sei eine ganz perfide Art des Name Droppings, um Paierls Kür (dessen Fähigkeiten hier ja nicht in Frage gestellt werden) durch den Aufsichtsrat zu verhindern.

Als gelernter Österreicher neigt man aber zur Vermutung: Das ist es nicht. Es ist eben bei uns einfach so.

Was mehr irritiert als der Wunsch der Politik, bei Managemententscheidungen für „ihre“ Beteiligungen mitbestimmen zu wollen, ist der zunehmende Hauch von Panik in der Parteienlandschaft vor Funktionärs- Abwanderungen ins Stronach-Reich. Was die ÖVP anbelangt, so dementiert heute wenigstens Waltraud Klasnic Überlauf-Intentionen. FPÖ und SPÖ reiten munter „Steuerflüchtlings“-Attacken gegen Stronach (als ob der nicht hätte prüfen lassen, welche steuerlichen Auswirkungen seine Parteigründung haben könnte).

Bleibt die Frage, warum ein arrivierter Manager sich den ÖIAG-Job und die Nebengeräusche rund um die Bestellung eigentlich antut. Vielleicht aus Idealismus, der Politik doch sinnvolle Ideen nahebringen zu können? Was dazu wohl wieder der gelernte Österreicher sagen würde...
(aus dem Börse Express vom 16.8., mehr Kommentare von Bettina HIER)


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