19.03.2026, 7143 Zeichen
ATX: -2,99%
| Aktie | Symbol | SK |
Perf. |
|---|---|---|---|
| Verbund | VER | 67.9 | 1.80% |
| Österreichische Post | POST | 33.8 | 0.45% |
| EVN | EVN | 28.05 | 0.18% |
| Wienerberger | WIE | 22.16 | -4.73% |
| AT&S | ATS | 51.2 | -5.88% |
| Lenzing | LNZ | 19.62 | -9.59% |
Social Comments zu den Gewinnern/Verlierern
| Verbund | ||||
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19.03 11:33
Smeilinho | ATAT30 Austria 30 Private IR |
Research: Die Analysten der Baader Bank stufen die Verbund-Aktie nach Zahlen-Vorlage mit "Reduce" und Kursziel 62,4 Euro ein. Sie begründen: "Die Ergebnisse von Verbund für das Geschäftsjahr 2025 lagen mit einem EBITDA von 2,7 Mrd. Euro leicht unter den Erwartungen (Konsens: 2,8 Mrd. Euro), belastet durch die schwache Wasserkraft. Das Aufwärtspotenzial bleibt durch die verlängerte Energiekrisen-Abgabe in Österreich begrenzt. Da der Winter 2025/26 von geringen Niederschlägen und schwachem Schneefall geprägt sein wird, sehen wir nur begrenztes Potenzial für eine Erholung der Wasserkraftnutzung im 1. Halbjahr 2026." | |||
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18.03 15:13
Smeilinho | ATAT30 Austria 30 Private IR |
Verbund weist für das abgelaufene Jahr zwar rückläufige Ergebnis-Kennzahlen aus, für CEO Michael Strugl war es aber dennoch ein gutes Jahr für das Unternehmen. Neben der deutlich gesunkenen Stromproduktion aus Wasserkraft wird das Ergebnis von negativen Effekten aus der bis 2030 verlängerten Gewinnabschöpfung in Österreich negativ beeinflusst. Dazu findet CEO Strugl bei der Pressekonferenz deutliche Worte: "Die Belastung der E-Wirtschaft erreicht ihre Grenzen. Wir können nicht die Melkkuh für das Budget sein." Für 2025 fließen seitens Verbund 560 Mio. Euro an Dividenden, 700 Mio. Euro an Steuern und 136 Mio. Euro an Energiekrisenbeitrag an die Republik. Strugl weist darauf hin, dass diese Abschöpfung die Fähigkeit von Unternehmen zu investieren einschränkt. In den nächsten drei Jahren will Verbund in Summe 6,8 Mrd. Euro in Netze, Speicher, Wasserkraft, Windkraft, PV uvm. investieren. Rund vier Mrd. Euro werden allein für österreichische Projekte eingesetzt. "Diese Investitionen müssen verdient werden", macht CFO Peter Kollmann deutlich. Nicht außer Acht lassen dürfe man dabei die Wertschöpfung dieser Investitionen: "Das sind Vitaminspritzen für den Wirtschaftsstandort. Das sind Multiplikatoren." Rasch vorangetrieben werden müsse die Energie-Transformation und die grüne Strom-Produktion, um weniger von Energieimporten (Anm. zuletzt 14 Mrd. Euro) abhängig zu sein."Wir brauchen mehr eigene Erzeugung", betont Strugl. In Österreich stoße man bei Projekten zB. aus dem Wind-Bereich, oft auf großen Widerstand und vor auf allem auf sehr lange Verfahren. Daher müssen für Strugl die notwendigen Rahmenbedingungen und Initiativen (zB die Beschleunigungspakte EABG, UVP-G oder das Gaswirtschafts-Gesetz) rasch verabschiedet werden. Strugl hält auch den Vorstoß der EU für sinnvoll, die Besteuerung von Elektrizität zu senken. Zu den Zahlen für 2025: Das EBITDA sank gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 21,3 Prozent auf 2.737,5 Mio. Euro. Das Konzernergebnis verringerte sich um 20,6 Prozent auf 1.489,4 Mio. Euro, das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis lag mit 1.472,1 Mio. Euro um 25,5 Prozent unter dem Wert 2024. In der Hauptversammlung am 21. April 2026 wird eine Dividende von 3,15 Euro pro Aktie für das Geschäftsjahr 2025 vorgeschlagen. Diese Dividende besteht aus einer ordentlichen Dividende von 2,00 Euro pro Aktie (Vorjahr: 2,80 Euro je Aktie) und einer Sonderdividende von 1,15 Euro pro Aktie (im Vorjahr gab es keine Sonderdividende).Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 0,79 um 30 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres (1,09) und um 21 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt. Es war das vierttrockenste Jahr der letzten hundert Jahre, wie CFO Peter Kollmann aufzeigt. Für das Geschäftsjahr 2026 wird aus heutiger Sicht ein EBITDA zwischen rd. 2.000 Mio. Euro und 2.500 Mio. Euro und ein Konzernergebnis zwischen rd. 900 Mio. Euro und 1.200 Mio. Euro erwartet. | |||
| Österreichische Post | ||||
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19.03 11:33
Smeilinho | ATAT30 Austria 30 Private IR |
Die Analysten von Montega bestätigen nach Zahlen-Vorlage die Kauf-Empfehlung für die Österreichische Post und erhöhen das Kursziel von 36,0 auf 38,0 Euro. Sie begründen: "Die Österreichische Post bestätigt ihre operative Resilienz in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Die strategische Weiterentwicklung hin zu einem integrierten Logistik- und Servicedienstleister schreitet voran, mit dem Turnaround der bank99 und der Expansion im internationalen E-Commerce als zentrale Werttreiber. Die solide Cashflow-Generierung unterstreicht den defensiven Charakter der Aktie und sichert eine attraktive Dividendenrendite. Kurzfristige Kursschwäche im Zuge des verhaltenen Jahresstarts sehen wir als opportunistische Einstiegsgelegenheit. Mit einsetzender Ergebnisdynamik im zweiten Halbjahr sollte sich die fundamentale Stärke wieder stärker im Kurs widerspiegeln." | |||
| Wienerberger | ||||
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19.03 11:32
Smeilinho | ATAT30 Austria 30 Private IR |
Semperit ([bidask_AT0000785555], [change_AT0000785555])wienerberger übernimmt die in Schweden ansässige News Group, einen Anbieter nachhaltiger Wassermanagementlösungen für den Anschluss von Wohnhäusern an das kommunale Abwassernetz. Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht. News bietet Lösungen für komplexe Abwasserprobleme, die dann auftreten, wenn sich traditionelle schwerkraftbasierte Lösungen als unwirksam erweisen. Die Gruppe ist hauptsächlich in Schweden tätig, betreibt aber auch Standorte in Norwegen, Finnland, Dänemark und Polen. CEO Heimo Scheuch: „Mit diesem Schritt stärken wir unsere Präsenz in diesem vielversprechenden Markt, diversifizieren unser Portfolio und leisten einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen, gesunden Planeten mit sauberem Wasser für künftige Generationen.“ Mit der News Group kündigt wienerberger in diesem noch jungen Jahr bereits die zweite Akquisition an (nach Italcer im Februar). | |||
Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Die Börsezahl des Quartals, die drei meistgehörten Podcasts und das erste Mail an mich als Senator
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Verbund am 19.3. 1,80%, Volumen 142% normaler Tage
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Österreichische Post am 19.3. 0,45%, Volumen 169% normaler Tage
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EVN am 19.3. 0,18%, Volumen 94% normaler Tage
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Wienerberger am 19.3. -4,73%, Volumen 242% normaler Tage
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AT&S am 19.3. -5,88%, Volumen 78% normaler Tage
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Lenzing am 19.3. -9,59%, Volumen 534% normaler Tage
Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.
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