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UBM rechnet im Laufe des 2. Halbjahres mit Rückkehr in die Gewinnzone

10.04.2025, 2978 Zeichen

Der Immobilienentwickler UBM schließt das Geschäftsjahr 2024 mit einem Ergebnis vor Steuern von -23,2 Mio. Euro ab (2023: -39,4 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse erreichten 106,2 Mio. Euro (2023: 85,3 Mio. Euro), das Konzernergebnis konnte auf -29,6 Mio. Euro (2023: -46,0 Mio. Euro) verbessert werden. Die Ausschüttung einer Dividende sei in der aktuellen Situation nicht geboten, so das Unternehmen. Der Entfall der Dividende werde der Hauptversammlung als Vorsichtsmaßnahme im Hinblick auf die Branchenentwicklung sowie aus Solidarität gegenüber allen anderen Stakeholdern der UBM vorgeschlagen, wie es heißt.

Die liquiden Mittel liegen bei 199,5 Mio. Euro (2023: 151,5 Mio. Euro). Maßgeblich zu diesem Ergebnis beigetragen haben laut UBM eine Vervierfachung der Wohnungsverkäufe gegenüber 2023 sowie der erfolgreiche Verkauf nicht-strategischer Assets. "Wir sagen, was wir tun und tun, was wir sagen. 2024 stand unter dem Versprechen Liquidität vor Profitabilität und entsprechend haben wir geliefert," so UBM-CEO Thomas G. Winkler

Bei einer Bilanzsumme von 1.182,4 Mio. Euro ergibt sich bei einem Eigenkapital von 343,7 Mio. Euro eine Eigenkapitalquote von 29,1 Prozent. Die Nettoverschuldung konnte um -10,6 Prozent reduziert werden und stand zum 31.12.2024 bei 545,9 Mio. Euro (2023: 610,2 Mio. Euro). Trotz kollektivvertraglicher Gehaltserhöhungen in den letzten beiden Jahren konnte der Personalaufwand im Jahr 2023 um -17,0 Prozent und im Jahr 2024 um -26,5 Prozent gesenkt werden. Der Mitarbeiterstand wurde in den vergangenen Jahren reduziert und lag Ende 2024 bei 231 (2023: 268, 2022: 292).

Die UBM verfügt über ein Portfolio von rund 3.000 Wohnungen, die sich derzeit in der Entwicklung oder bereits im Verkauf befinden. Mit einer Entwicklungspipeline von insgesamt 1,9 Mrd. Euro, berechnet bis Ende 2028, setzt das Unternehmen klare Schwerpunkte. Der Großteil der Projekte (über 90 Prozent) befindet sich dabei in Deutschland und Österreich, wovon 58 Prozent aus Wohnen und 42 Prozent aus Light Industrial & Büro bestehen. Mehr als 300.000m² sind in Holz-Hybridbauweise in Umsetzung oder Planung.

Für das Jahr 2025 erwartet UBM eine weitere Verbesserung gegenüber 2024. Im Wohnbau ist die Talsohle durchschritten, und der Aufschwung dieser Assetklasse setzt sich in allen UBM-Märkten fort. Erste Signale gibt es auch im Segment Light Industrial & Büro: Das steigende Mietniveau und die wachsende Zahl von Unternehmen, die ihre Mitarbeiter zurück ins Büro holen, deuten zumindest auf eine Stabilisierung hin, so das Unternehmen. Auf Basis dieser Entwicklungen rechnet UBM im Laufe des zweiten Halbjahres 2025 mit einer Rückkehr in die Gewinnzone. Aufgrund der anhaltenden Volatilität und schwer vorhersehbaren Marktentwicklung verzichtet das Unternehmen jedoch vorerst auf eine konkretere Guidance für das Geschäftsjahr 2025. Besonderes Augenmerk liegt laut UBM weiterhin auf einem vorausschauenden Cash-Management, um die Liquiditätssituation jederzeit stabil zu halten.



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