26.03.2026, 3020 Zeichen
Der Software-Konzern ServiceNow liefert beeindruckende Wachstumszahlen und baut sein technisches Ökosystem kontinuierlich aus. Dennoch befindet sich das Papier seit Monaten auf Talfahrt. Anleger treibt derzeit eine fundamentale Sorge um, die den gesamten SaaS-Sektor in die Zange nimmt: Die Angst, dass autonome KI-Agenten das klassische, pro Nutzer abgerechnete Lizenzmodell massiv beschneiden könnten.
Branchenweite Neubewertung
Am Mittwoch gab der Kurs erneut um 1,6 Prozent auf 102,99 US-Dollar nach. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus damit bereits auf rund 31 Prozent. Dieser Abverkauf ist kein isoliertes Phänomen, sondern Teil einer schmerzhaften Neubewertung der gesamten Branche. Das spiegelt sich auch im Einbruch des Software-ETFs IGV wider, der um 23 Prozent nachgab.
Marktbeobachter sehen den Hauptgrund in der Furcht vor der rasanten KI-Entwicklung. Wenn künstliche Intelligenz künftig Aufgaben übernimmt, für die bisher menschliche Mitarbeiter eigene Software-Lizenzen benötigten, drohen etablierten Anbietern wie ServiceNow oder auch Salesforce spürbare Umsatzeinbußen. Das traditionelle Geschäftsmodell steht auf dem Prüfstand.
Anzeige
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei ServiceNow?
Operatives Geschäft brummt
Diese düsteren Zukunftsszenarien stehen in hartem Kontrast zur aktuellen operativen Realität. Im jüngsten Quartal kletterte der Umsatz um knapp 21 Prozent auf 3,57 Milliarden US-Dollar. Besonders aussagekräftig ist der Anstieg der vertraglich zugesicherten, aber noch nicht abgerechneten Umsätze (cRPO) um 25 Prozent auf 12,85 Milliarden US-Dollar. Das spricht für prall gefüllte Auftragsbücher bei einer gleichzeitig enorm hohen Kundenbindungsrate von 98 Prozent.
Gleichzeitig rüstet das Management die eigene Plattform technologisch auf, um genau diesen Ängsten zu begegnen. Neue Integrationen, wie die am Mittwoch verkündete Zusammenarbeit mit Vonage für KI-gestützte Sprach-Workflows, sollen die Marktposition stärken. Eine weitere Partnerschaft mit Zenity zielt darauf ab, die ServiceNow-Plattform als sichere Kontrollzentrale für KI-Agenten zu etablieren.
Analysten sehen Diskrepanz
Wall-Street-Analysten halten die Marktreaktion mehrheitlich für überzogen. Mit einer Einstufung als "Moderate Buy" und einem durchschnittlichen Kursziel von rund 192 US-Dollar sehen die Experten eine deutliche Lücke zwischen der operativen Stärke und der grassierenden KI-Angst. Um den anhaltenden Druck auf die Bewertung abzufedern, greift das Unternehmen derweil auf genehmigte Aktienrückkäufe zurück, die den Kurs in dieser volatilen Phase stützen sollen.
Anzeige
ServiceNow-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue ServiceNow-Analyse vom 26. März liefert die Antwort:
Die neusten ServiceNow-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für ServiceNow-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
ServiceNow: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Zertifikate Party Österreich: Ab jetzt mitentscheiden, welcher dieser 14 Emittenten den Publikums-Preis 2026 gewinnt (+Spoiler ZFA-Award)
Bildnachweis
1.
Trading
Aktien auf dem Radar:CA Immo, Semperit, Polytec Group, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Austriacard Holdings AG, Bajaj Mobility AG, Rosenbauer, FACC, Frequentis, Heid AG, Kapsch TrafficCom, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, BTV AG, Amag, EVN, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Porr, Strabag, Verbund, VIG, Bayer, BASF, Fresenius Medical Care, Symrise, SAP, Deutsche Telekom, Siemens Energy.
Random Partner
Novomatic
Der Novomatic AG-Konzern ist als Produzent und Betreiber einer der größten Gaming-Technologiekonzerne der Welt und beschäftigt mehr als 21.000 Mitarbeiter. Der Konzern verfügt über Standorte in mehr als 45 Ländern und exportiert innovatives Glücksspielequipment, Systemlösungen, Lotteriesystemlösungen und Dienstleistungen in mehr als 90 Staaten.
>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Oracle Aktie: Diskrepanz wächst ( Finanztrends)
» Silver Tiger Metals Aktie: KCA-Deal ( Finanztrends)
» Sankirvice Aktie: Digitale Transformation ( Finanztrends)
» Apple Aktie: Roadmap lockt Großkapital ( Finanztrends)
» Urb Rulmenti Sa Suceava Aktie: Funkstille ( Finanztrends)
» Siemens Aktie: Geopolitik trifft Kursziel ( Finanztrends)
» Vanguard FTSE 250 ETF: Dividende fix ( Finanztrends)
» Microsoft Aktie: Umbau unter Druck ( Finanztrends)
» Bitcoin: Dreifacher Gegenwind ( Finanztrends)
» Evonik Aktie: Technischer Befreiungsschlag ( Finanztrends)
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Hims & Hers Aktie: Sicherheit kostet Marge ( Fina...
- Ethereum: Institutionen kaufen, Retail zögert ( F...
- Deutz Aktie: Milliardenplan im Energiegeschäft ( ...
- Microsoft Aktie: Die KI-Rechnung steigt ( Finanzt...
- Oracle Aktie: Diskrepanz wächst ( Finanztrends)
- Mayr-Melnhof und Andritz vs. Palfinger und RHI – ...
Featured Partner Video
Börsepeople im Podcast S23/22: Andreas Opelt
Andreas Opelt ist seit Jänner 2026 CEO von Saubermacher. Wir starten mit einem Studium Informatik und Telematik an der TU Graz, über die Autorenschaft von Fachbüchern, den Best Paper Award in New Y...
Books josefchladek.com
Marcel Natkin (ed.)
Le nu en photographie
1937
Éditions Mana
Yasuhiro Ishimoto
Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
1958
Geibi Shuppan
Daido Moriyama
Ligh and Shadow (English Version
2019
Getsuyosha, bookshop M
