Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Schwacher Neubau - wienerberger passt EBITDA-Prognose an

21.07.2026, 2253 Zeichen

wienerberger hat das Trading Statement für das 2. Quartal veröffentlicht. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 1,41 Mrd. Euro (Q2 2025: 1,25 Mrd. Euro). Strategische Akquisitionen und ein organisches Wachstum von 7 Prozent, vor allem in den Bereichen Infrastruktur und Sanierung, trugen dazu bei. Das operative EBITDA sank auf 230 Mio. Euro (Q2 25: 253 Mio. Euro), was auf eine deutlich schwächere Bautätigkeit im Wohnungsneubau als erwartet zurückzuführen ist, insbesondere in den USA, Kanada und Großbritannien, wie das Unternehmen mitteilt. Verglichen mit den Annahmen, die der ursprünglichen Prognose des Konzerns für 2026 zugrunde lagen, wird die schwächere Entwicklung der Neubauwohnungen das EBITDA des Konzerns im Jahr 2026 voraussichtlich um rund 100 Mio. Euro belasten, wovon etwa 40 Mio. Euro im 1. Halbjahr angefallen sind, so das Unternemen. Daher wird im Jahr 2026 ein operatives EBITDA von rund 700 Mio. Euro erwartet (davor lag die Prognose bei 760 Mio. Euro).

CEO Heimo Scheuch: „Das erste Halbjahr 2026 war herausfordernder als zu Jahresbeginn erwartet, insbesondere da die prognostizierte Erholung im Neubau von Wohnimmobilien in mehreren Schlüsselmärkten, allen voran in den USA, Kanada und Großbritannien, ausblieb. Gleichzeitig haben wir eine der bedeutendsten Portfolio-Transformationen unserer Unternehmensgeschichte fortgesetzt. Heute erwirtschaften wir über 60 Prozent unserer Umsätze in den strukturell robusteren Märkten Infrastruktur und Sanierung, während der Neubau von Wohnimmobilien weniger als 40 Prozent unseres Endmarktanteils ausmacht. Dies belegt, dass unsere Strategie durch die Schaffung eines strukturell robusteren Geschäftsmodells konkrete Ergebnisse liefert."

Das Management erwartet, die zusätzlichen Cash-Einsparungen im zweiten Halbjahr 2026 zu beschleunigen und gleichzeitig eine strikte Kapitaldisziplin beizubehalten sowie die strategische Flexibilität für zukünftige Wachstumschancen zu wahren. Angesichts der anhaltenden Schwierigkeiten bei der Bezahlbarkeit von Wohnraum, der hohen Finanzierungskosten und der fortbestehenden wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheit rechnet das Management mit einer weiterhin verhaltenen Bautätigkeit im Wohnungsbau in den kommenden Quartalen. 



BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Wiener Börse Party #1203: ATX mit AT&S stärker, Marinomed-Vermutung, diese 7 Börsepeople tippten Spanien und wir Kalajdzic


 

Bildnachweis

1. Wienerberger   >> Öffnen auf photaq.com



Aktien auf dem Radar:Frequentis, Zumtobel, AT&S, Austriacard Holdings AG, Polytec Group, Rosenbauer, Verbund, OMV, voestalpine, Porr, Fabasoft, Heid AG, Reploid Group AG, Marinomed Biotech, Wolftank-Adisa, Wiener Privatbank, BKS Bank Stamm, Wolford, Amag, Bawag, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, SAP, Fresenius Medical Care, Münchener Rück, MTU Aero Engines, Deutsche Bank, Volkswagen Vz..


Random Partner

BKS
Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Wienerberger