06.07.2026, 1492 Zeichen
Die Raiffeisen Bank International beabsichtigt, die Mindestannahmequote für das Angebot an die Addiko-Aktionäre zu senken. Bisher unterliegt das Angebot einer freiwilligen Mindestannahmequote von mehr als 75 Prozent aller ausgegebenen Addiko-Aktien. Die beabsichtigte Änderung des Angebots wurde am 6. Juli 2026 bei der Übernahmekommission angezeigt und wird derzeit von dieser geprüft, teilt die RBI mit. Bis zum 29. Juni lagen der RBI bereits Annahmeerklärungen für 50,72 Prozent vor, wie die Bank mitteilte (inkl. der 9,63 Prozent der serbischen Alta Group). Wie berichtet, bietet die RBI 26,5 Euro je Addiko-Aktie und die NLB mit 37,0 Euro deutlich mehr.
"Obwohl das Angebot der NLB signifikant höher ist, signalisiert der Börsenkurs eine deutlich größere Erfolgswahrscheinlichkeit für das Angebot der RBI", fasst der IVA Interessenverband für Anleger zusammen. Und weiters: "Das NLB-Angebot hat aktuell wenig Aussicht auf Erfolg. Die Situation ist grundsätzlich sehr dynamisch. Die Bieter können ihre Bedingungen noch kurzfristig ändern, z.B. durch eine Reduktion der Annahmeschwelle, so wie heute um 17.28 Uhr von RBI mit Ad-hoc-Mitteilung angekündigt. Wir empfehlen daher die Annahmefrist bis 22.7.2026 um 17.00 Uhr voll auszuschöpfen und ggf. ihre Depotbank darauf hinzuweisen. Entscheidend für Streubesitzaktionäre dürfte der 17.7.2026 sein, da ab diesem Datum keine Widerrufe von bisherigen Annahmeerklärungen mehr möglich sind – auf diese wäre das NLB-Angebot nämlich angewiesen."
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Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.
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