24.03.2026, 2539 Zeichen
Rekordauftragsbestand, angehobene Prognosen und ein Milliarden-Budget aus Brüssel — OHB liefert für 2025 auf ganzer Linie. Der Bremer Raumfahrtkonzern präsentierte am 19. März Zahlen, die die eigenen Erwartungen übertrafen, und sicherte sich kurz zuvor einen Großauftrag, der Geschichte schreibt.
Die Gesamterlöse kletterten 2025 um 21 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA stieg auf 125,6 Millionen Euro, das bereinigte EBIT auf 84,0 Millionen Euro — beides solide Zuwächse gegenüber dem Vorjahr. Besonders bemerkenswert: Der Auftragseingang erreichte mit 2,08 Milliarden Euro einen Rekordwert, der Auftragsbestand zum Jahresende 3,19 Milliarden Euro. Die Dividende bleibt stabil bei 0,60 Euro je Aktie.
Einen Tag vor der Zahlenvorlage meldete OHB Sweden einen Vertrag mit der ESA über 248 Millionen Euro — für 20 Kleinsatelliten der Mission EPS-Sterna zur Arktis-Wetterbeobachtung. Es ist der größte Satellitenbauauftrag in der Geschichte des schwedischen Raumfahrtsektors. Möglich wurde er durch den Arctic Weather Satellite Demonstrator, den OHB Sweden in Rekordzeit realisierte. Hinzu kommt die Rolle als Hauptauftragnehmer für die LISA-Mission, eine der komplexesten wissenschaftlichen ESA-Missionen überhaupt.
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Das Marktumfeld spielt OHB derzeit in die Karten. Die ESA genehmigte im November 2025 ein Rekordbudget von 22,3 Milliarden Euro für 2026 bis 2028. Die EU plant Investitionen von 131 Milliarden Euro in Resilienz, Verteidigung und Raumfahrt für den nächsten Budgetzeitraum. Deutschland will zusätzlich 35 Milliarden Euro in militärische Weltrauminfrastruktur stecken.
Das Management hat seine Prognosen für 2026 und 2027 bereits angehoben und peilt für 2028 Gesamterlöse von über 2 Milliarden Euro an — mittelfristig soll der jährliche Auftragseingang rund 3 Milliarden Euro erreichen. Laufende Gespräche mit Rheinmetall und Airbus über mögliche Kooperationen beim Bundeswehr-Projekt SATCOMBw Stufe 4 könnten diesen Kurs weiter beschleunigen.
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