16.03.2026, 2586 Zeichen
Der weltgrößte Goldproduzent Newmont blickt auf ein historisches Rekordjahr 2025 zurück. Anstatt die Erfolge zu feiern, schicken Anleger das Papier derzeit in eine Korrektur. Eine schwache Prognose für das laufende Jahr und ein schwelender Streit um ein wichtiges Gemeinschaftsunternehmen trüben die Stimmung.
Im vergangenen Jahr profitierte das Unternehmen massiv von Goldpreisen jenseits der Marke von 3.500 US-Dollar pro Unze und erwirtschaftete allein im vierten Quartal einen freien Cashflow von 2,8 Milliarden Dollar. Für 2026 zeichnet das Management ein deutlich vorsichtigeres Bild. Die Goldproduktion soll um knapp zehn Prozent sinken. Gleichzeitig rechnet der Konzern aufgrund höherer Steuern und Abgaben mit steigenden Förderkosten von 1.680 Dollar pro Unze, was die Gewinnmargen spürbar unter Druck setzen dürfte.
Neben den internen Herausforderungen belasten makroökonomische Faktoren die Bewertung. Ein erstarkender US-Dollar und die sinkende Wahrscheinlichkeit rascher Zinssenkungen durch die US-Notenbank machen das zinslose Edelmetall für Investoren derzeit weniger attraktiv.
Erschwerend kommt ein handfester Streit mit dem Partner Barrick Mining hinzu. Bei dem gemeinsamen Projekt in Nevada wirft Newmont dem Partner eine unzureichende Betriebsführung vor, was die Unsicherheit über künftige Erträge aus dieser wichtigen Mine erhöht. Diese Gemengelage spiegelt sich im jüngsten Kursverlauf wider. Nach dem Erreichen des 52-Wochen-Hochs bei 110,50 Euro Ende Januar hat die Aktie spürbar korrigiert und ging am Freitag bei 95,76 Euro aus dem Handel.
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Trotz der aktuellen Schwächephase bleibt das fundamentale Umfeld für den Konzern robust, zumal die neue Ahafo-North-Mine in Ghana ihre Produktion hochfährt und künftige Ausfälle teilweise kompensieren soll. Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch und vergeben 18 Kaufempfehlungen. Konkrete Einblicke in die operative Entwicklung des ersten Quartals liefert das Unternehmen am 23. April 2026 mit der Vorlage der nächsten Geschäftszahlen.
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