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Fazits zu Frequentis, Semperit, Zumtobel

17.07.2026, 2892 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Frequentis: "Frequentis veröffentlichte gestern nach Marktschluss vorläufige Eckdaten zum 1. Halbjahr 2026 und hob gleichzeitig den Finanzausblick für das Gesamtjahr an. Für 2026 erhöht der Vorstand seine Umsatzprognose auf ein Plus von rund 15% (zuvor: rund 10%). Die Erwartungen für Auftragseingang (Steigerung) und EBIT-Marge von rund 7% bleiben unverändert. Der Halbjahresbericht erscheint am 11. August 2026. Die angehobene Prognose für das GJ 2026 entspricht auf EBIT-Niveau unseren Schätzungen (der Umsatz liegt nun etwas darüber), jedoch zeigte sich in den letzten Jahren, dass das Unternehmen mit seiner Guidance sehr konserva- tiv ist."

Semperit: "Semperit gab am Dienstag bekannt, dass das vorläufige EBITDA im 2. Quartal 2026 mit rund EUR 40 Mio. deutlich über dem Vorjahresquartal (EUR 19,6 Mio.) sowie dem Vorquartal (EUR 26,8 Mio.) liegen wird. Wir werten die Meldung als positiv und kursstützend für die Semperit-Aktie. Allerdings fällt die Anhebung der Jahresprognose in absoluten Zahlen moderat aus. Für das 2 Halbjahr rechnet das Unternehmen mit Belastungen durch höhere Rohstoffkosten, die das Ergebniswachstum bremsen könnten. Darüber hinaus dürften die eingeschränkte Visibilität hinsichtlich der Geschäftsentwicklung sowie die Unsicherheiten über die weiteren Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die wesentlichen Absatzmärkte die positive Reaktion der Investoren auf die Prognoseanhebung teilweise begrenzen."

Zumtobel: "Zumtobel veröffentlichte gestern seine finalen Ergebnisse für das GJ 2025/26, die keine wesentlichen News mehr brachten, nachdem bereits am 1. Juli vorläufige Zahlen veröffentlicht worden waren. Für das GJ 2026/27 erwartet der Vorstand einen Umsatz auf Vorjah- resniveau (2025/26: EUR 1,04 Mrd.) sowie eine bereinigte EBIT-Marge zwischen 3 und 5% (2025/26: 4,1%). Das Management sieht auf wesentlichen europäischen Absatzmärkten weiter eine geringe Dynamik im Bausektor, wäh- rend mittelfristig Wachstumschancen bei Energieeffizienz und Gebäudesanierung gesehen werden. Zumtobel kämpft unserer Meinung nach weiterhin mit einem schwierigen Marktumfeld und verzeichnete im GJ 2025/26 den sechsten Umsatzrückgang in Folge. Das Management setzt zusätzliche Kostensenkungsmaßnahmen. Die Margen im Lichtgeschäft verbesserten sich zuletzt und bieten weiteres Erho- lungspotenzial. Wir bleiben jedoch weiter vorsichtig, da die Endmärkte nach wie vor schwach sind, das Volumenwachstum verhalten ist und die Sparte Components weiterhin hinter den Erwartungen zurückbleibt."

Ausblick: Kommende Woche veröffentlichen BAWAG, Telekom Austria und Euro TeleSites ihre Q2-Ergebnisse. DO&CO hält ihre Hauptversammlung ab.



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Bildnachweis

1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com



Aktien auf dem Radar:AT&S, Porr, Agrana, Austriacard Holdings AG, Amag, Polytec Group, Wienerberger, CPI Europe AG, Lenzing, Mayr-Melnhof, FACC, ATX, ATX Prime, ATX TR, ATX NTR, Erste Group, RBI, Frequentis, Marinomed Biotech, Semperit, Wolford, Wolftank-Adisa, Bawag, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Travelers Companies, Fresenius Medical Care, SAP, Deutsche Telekom.


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