14.11.2025, 2492 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Auf dem Weg zum Allzeithoch hat der ATX gestern Donnerstag einen Schritt zurück gemacht. Nach positivem Auftakt drehte der Index im Einklang mit den europäischen Börsen und einer schwächeren Wall Street ins Minus und schloss schließlich 0,61 Prozent tiefer bei 4.901,81 Punkten. Zur Rekordmarke von gut 5.000 Zählern aus Juli 2007 fehlen nun wieder mehr als zwei Prozent. Der ATX Prime gab um 0,54 Prozent auf 2.635,77 Punkte nach. Die anfangs positiven Impulse durch das Ende des US-Shutdowns wichen zunehmend warnenden Tönen von Marktbeobachtern, zumal mit dem Auslaufen des Übergangshaushalts Ende Januar bereits der nächste Stillstand drohen könnte. Da viele US-Konjunkturdaten erst in den kommenden Tagen nachgereicht werden, bleibt die Unsicherheit an den Märkten vorerst erhöht.
Dass die Verluste am Wiener Aktienmarkt nicht noch stärker ausfielen lag auch an gut aufgenommenen Unternehmenszahlen. Anteilscheine von Strabag gewannen nach den schwachen Vorwochen 3,7 Prozent. Der Baukonzern hat in den ersten neun Monaten 2025 kräftig zugelegt und überzeugte zudem mit dem Auftragseingang. Analysten schrieben von "besser als erwartet" ausgefallenen Zahlen. Noch würden sich die deutschen Infrastrukturinvestitionen nicht in den Zahlen widerspiegeln, diese sollten dem Unternehmen auch in den kommenden Jahren eine hohe Kapazitätsauslastung sichern. Wienerberger gewannen 1,1 Prozent, obwohl das Unternehmen mit seinen Zahlen zum dritten Quartal die Erwartungen leicht verfehlt und die Prognose gesenkt hatte. Die Zahlen des Ziegelproduzenten seien "nicht so schlecht", resümierten Experten. Zwar habe Wienerberger den Ausblick gesenkt, dieser liege nun aber im Rahmen der Konsensschätzungen. Wienerberger habe mit den Zahlen die Erwartungen verfehlt, die Gewinnwarnung falle aber moderat aus und der Markt habe bereits einen übertriebenen Pessimismus eingepreist. Polytec-Papiere schlossen fünf Prozent höher. Die positive Ertragsentwicklung habe sich fortgesetzt, sei jedoch leicht hinter den Erwartungen geblieben, hieß es zum Zahlenwerk des Automobilzulieferers.
Anteile am ATX-Schwergewicht Verbund verloren 5,2 Prozent. Bezüglich der Schäden an den beiden ausgefallenen Pumpspeicherkraftwerken in Salzburg erwartet der Versorger bis Monatsende neue Details. "Konkrete Reparatur-Konzepte und Zeitpläne sind uns seitens unserer Vertragspartner bis Ende November angekündigt", sagte Michael Strugl, Chef des Versorgers, gestern Donnerstag."
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Addiko Group
Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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