12.03.2026, 3422 Zeichen
Der Wolfram-Produzent Almonty Industries profitiert derzeit von einer globalen Angebotskrise bei kritischen Mineralien. Während die wichtigste Mine des Unternehmens erste Erze fördert, strömt institutionelles Kapital in großem Stil in die Aktie. Doch rechtfertigen die operativen Fortschritte die extrem bullishen Kursziele der Analysten?
Analysten schrauben Kursziele nach oben
Die Investmentbank DA Davidson hat ihr Kursziel für Almonty deutlich von 18,00 auf 25,00 US-Dollar angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt. Die Analysten begründen diesen Schritt mit einer handfesten Angebotskrise auf dem Wolframmarkt. Sie gehen davon aus, dass der Preis pro metrischer Tonne (mtu) dauerhaft über der Marke von 2.000 US-Dollar bleiben wird. Die globale Minenproduktion sei extrem eingeschränkt. Auch Couloir Capital reagierte auf die angespannte Marktlage und hob den fairen Wert der Aktie in diesem Zyklus um mehr als 150 Prozent auf 19,30 Kanadische Dollar an.
Angebotskrise trifft auf Produktionsstart
Hintergrund der rasanten Preisentwicklung sind strikte Exportbeschränkungen Chinas. Das Land kontrolliert schätzungsweise 75 bis 80 Prozent des weltweiten Wolframangebots und drosselte die Ausfuhren Ende des vergangenen Jahres massiv. In der Folge kletterte der Wolframpreis im vergangenen Jahr um mehr als 160 Prozent nach oben und setzt diesen Trend auch Anfang 2026 fort.
Genau in diese Lücke stößt Almonty Industries. Die unternehmenseigene Sangdong-Mine in Südkorea, eine der weltweit größten Wolframlagerstätten, hat im Dezember die aktive Förderung aufgenommen. Das Unternehmen plant, bis 2027 die jährliche Kapazität auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen auszubauen. Ziel ist es, mittelfristig mindestens 40 Prozent des nicht-chinesischen Weltmarktes zu bedienen. Parallel dazu treibt Almonty Kapazitätserweiterungen in Portugal und Projektentwicklungen in den USA voran.
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Institutionelle Investoren greifen zu
Diese strategische Positionierung lockt das große Kapital an. Die Anzahl der Fonds, die Almonty-Aktien halten, stieg im letzten Quartal um über 55 Prozent auf 107. Besonders auffällig agierte Van Eck Associates: Der Vermögensverwalter baute seine Position um mehr als 13.000 Prozent auf über 11,2 Millionen Aktien im Wert von rund 99 Millionen US-Dollar aus. Auch Encompass Capital Advisors und Next Century Growth Investors meldeten kürzlich neue, millionenschwere Beteiligungen.
Seit Jahresbeginn ist der Aktienkurs bereits um 860 Prozent in die Höhe geschossen, was die Marktkapitalisierung auf rund 4,21 Milliarden US-Dollar treibt. Angesichts dieser massiven Bewertungsausweitung rückt das operative Umsetzungsrisiko nun in den Vordergrund. Ob die hohen Wolframpreise und der Produktionsstart tatsächlich die erhofften Gewinne abwerfen, wird sich in der nächsten Woche zeigen. Am 19. März veröffentlicht Almonty seine Quartalszahlen und liefert damit die ersten konkreten Finanzdaten seit dem Förderbeginn in der Sangdong-Mine.
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