Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Wohnungsbau stürzt auf historischen Tiefpunkt ( Finanztrends)

27.03.2026, 3732 Zeichen

Deutschland baut 2026 voraussichtlich weniger als 200.000 neue Wohnungen. Das ist nur die Hälfte des Regierungsziels und markiert den tiefsten Stand seit über zehn Jahren. Ein breites Verbändebündnis legte die alarmierenden Zahlen am Donnerstag in Berlin vor.

Neubauzahlen im freien Fall

Laut dem Bündnis aus Baugewerbe und Gewerkschaften steuert Deutschland auf nur 175.000 bis 195.000 fertiggestellte Wohnungen zu. Hohe Zinsen, explodierende Baukosten und verunsicherte Investoren bremsen den Markt komplett aus. Viele Projekte rechnen sich schlicht nicht mehr.

Anzeige

Angesichts sinkender Neubauzahlen und steigender Nachfrage wird die korrekte Mietpreisgestaltung für Bestandsimmobilien immer wichtiger. In diesem kostenlosen Report erfahren Sie in wenigen Minuten, welche Mietpreise 2025 in Ihrer Stadt rechtlich zulässig sind. In 5 Minuten wissen, was Sie 2025 wirklich verlangen dürfen

Experten des ifo Instituts bestätigen: Die Talsohle ist jetzt erreicht. Die massiven Rückgänge bei den Baugenehmigungen der Vorjahre schlagen nun mit Verzögerung in der Statistik durch.

Jedes fÜnftes Kind wohnt zu beengt

Eine neue Studie zeigt die soziale Sprengkraft der Krise. Rund 9,9 Millionen Menschen leben in überbelegten Wohnungen – 1,4 Millionen mehr als zu Beginn des Jahrzehnts. Besonders alarmierend: Fast jedes fünfte Kind wächst in einer zu kleinen Wohnung auf.

Der Markt ist in einer „Krisenstarre“ gefangen. Selbst Senioren bleiben in zu großen Wohnungen, weil ein Umzug sie teurer käme. Dieser Effekt blockiert dringend benötigten Raum für Familien.

Warum Neubau unbezahlbar wird

Die Kosten explodieren. In Großstädten kostet ein Quadratmeter Neubau inklusive Grundstück durchschnittlich 5.400 Euro. Um das zu refinanzieren, wären Kaltmieten von mindestens 18 Euro pro Quadratmeter nötig.

Für Durchschnittsverdiener ist das kaum leistbar. Die Schere zwischen notwendigen Mieten und Zahlungsfähigkeit klafft immer weiter auseinander. Seit der Jahrtausendwende haben sich die Baukosten fast verfünffacht – die Reallöhne stiegen deutlich langsamer.

Gebäudetyp E als Rettungsanker?

Als Lösungsansatz diskutiert die Branche den „Gebäudetyp E“ – einfaches Bauen ohne Komfortverzicht bei Sicherheit. Weniger komplexe Haustechnik und reduzierte Standards sollen die Kosten senken.

Gleichzeitig fordern Immobilienverbände eine radikale Deregulierung. Bürokratie und lange Genehmigungsverfahren bremsen Projekte aus. Zwar stiegen die Baugenehmigungen im Januar leicht, doch Experten mahnen: Mehr Genehmigungen bedeuten noch lange keinen Baubeginn.

Anzeige

Während die Baukosten steigen, scheitern viele notwendige Mietanpassungen im Bestand oft an formalen Fehlern in der Begründung. Dieser Gratis-Report liefert Ihnen aktuelle Vergleichsmieten und rechtssichere Formulierungen, um Ihre Mieterhöhung 2025 fehlerfrei umzusetzen. Kostenlosen Mietspiegel-Report mit Praxis-Tipps anfordern

Deutschland im Vergleich zu Polen abgeschlagen

Die Krise ist hausgemacht. Im Vergleich zu Nachbarländern steht Deutschland schlecht da: Polen erwartet 2026 trotz geringerer Einwohnerzahl rund 230.000 neue Wohnungen.

Analysten sehen die Ursache in zu hohen Standards und mangelnden politischen Anreizen. Die Staatsquote am Bau – Steuern, Gebühren, regulatorische Kosten – macht mittlerweile 37 Prozent der Gesamtkosten aus.

Kommt die Trendwende 2027?

Erste vorsichtige Signale gibt es. Die Baugenehmigungen stiegen im Januar leicht, vor allem bei Mehrfamilienhäusern. Analysten gehen davon aus, dass die Fertigstellungszahlen frühestens 2027 wieder spürbar steigen könnten.

Voraussetzung: Die Zinsen müssen stabil bleiben oder sinken, und politische Maßnahmen wie der „Bau-Turbo“ müssen wirken. Bis dahin wird sich die Lage für Mieter voraussichtlich noch verschärfen.


(27.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: ÖTV-Damen dominieren beim WTA-125-Challenger in Kitzbühel, 3x Karrierehoch in Woche 29




 

Bildnachweis

1. Trading

Aktien auf dem Radar:AT&S, Porr, Agrana, Austriacard Holdings AG, Amag, Polytec Group, Wienerberger, CPI Europe AG, Lenzing, Mayr-Melnhof, FACC, ATX, ATX Prime, ATX TR, ATX NTR, Erste Group, RBI, Frequentis, Marinomed Biotech, Semperit, Wolford, Wolftank-Adisa, Bawag, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Travelers Companies, Fresenius Medical Care, SAP, Deutsche Telekom.


Random Partner

Uniqa
Die Uniqa Group ist eine führende Versicherungsgruppe, die in Österreich und Zentral- und Osteuropa tätig ist. Die Gruppe ist mit ihren mehr als 20.000 Mitarbeitern und rund 40 Gesellschaften in 18 Ländern vor Ort und hat mehr als 10 Millionen Kunden.

>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


 Latest Blogs

» LinkedIn-NL: Yeah, unser Song ist Top100! Und die grosse Zertifikate Son...

» Österreich-Depots: Am Verfallstag Juli zunächst schwächer (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 17.7.: Feratel (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

» Nachlese: Julia Bunz One Villas, Rudi Zipfelmayer (audio cd.at)

» PIR-News zu Frequentis, Marinomed, Andritz, RBI/Addiko, Reploid, Erste G...

» Verfallstag drückt ATX ins Minus: Frequentis glänzt, Marinomed erneut vo...

» Wiener Börse Party #1201: Verfallstag mit klar schwächerem ATX (AT&S), F...

» Wiener Börse zu Mittag deutlich schwächer: Frequentis, Agrana und Verbun...

» Börsepeople im Podcast S25/14: Andrea Maier

» One Villas: Wie eine Ex-Bankerin mit KI-gestütztem Ferienimmobilien-Mana...


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #2146

    Featured Partner Video

    190. Laufheld Online Workout für Läufer

    0:00 - Start des Workouts / start of workout -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Mehr Infos und Einblicke findet ihr auf...

    Books josefchladek.com

    João Linneu
    JJ VFF VV
    2026
    Void

    Machiel Botman
    Heartbeat
    1994
    Volute

    Joan van der Keuken
    Wij zijn 17
    1955
    C.A.J. van Dishoeck

    Bertien van Manen
    Let's Sit Down Before We Go
    2011
    MACK

    Eva Chupikova
    Faroe Islands ; Wool, Wind & Waves
    2026
    Self published


    27.03.2026, 3732 Zeichen

    Deutschland baut 2026 voraussichtlich weniger als 200.000 neue Wohnungen. Das ist nur die Hälfte des Regierungsziels und markiert den tiefsten Stand seit über zehn Jahren. Ein breites Verbändebündnis legte die alarmierenden Zahlen am Donnerstag in Berlin vor.

    Neubauzahlen im freien Fall

    Laut dem Bündnis aus Baugewerbe und Gewerkschaften steuert Deutschland auf nur 175.000 bis 195.000 fertiggestellte Wohnungen zu. Hohe Zinsen, explodierende Baukosten und verunsicherte Investoren bremsen den Markt komplett aus. Viele Projekte rechnen sich schlicht nicht mehr.

    Anzeige

    Angesichts sinkender Neubauzahlen und steigender Nachfrage wird die korrekte Mietpreisgestaltung für Bestandsimmobilien immer wichtiger. In diesem kostenlosen Report erfahren Sie in wenigen Minuten, welche Mietpreise 2025 in Ihrer Stadt rechtlich zulässig sind. In 5 Minuten wissen, was Sie 2025 wirklich verlangen dürfen

    Experten des ifo Instituts bestätigen: Die Talsohle ist jetzt erreicht. Die massiven Rückgänge bei den Baugenehmigungen der Vorjahre schlagen nun mit Verzögerung in der Statistik durch.

    Jedes fÜnftes Kind wohnt zu beengt

    Eine neue Studie zeigt die soziale Sprengkraft der Krise. Rund 9,9 Millionen Menschen leben in überbelegten Wohnungen – 1,4 Millionen mehr als zu Beginn des Jahrzehnts. Besonders alarmierend: Fast jedes fünfte Kind wächst in einer zu kleinen Wohnung auf.

    Der Markt ist in einer „Krisenstarre“ gefangen. Selbst Senioren bleiben in zu großen Wohnungen, weil ein Umzug sie teurer käme. Dieser Effekt blockiert dringend benötigten Raum für Familien.

    Warum Neubau unbezahlbar wird

    Die Kosten explodieren. In Großstädten kostet ein Quadratmeter Neubau inklusive Grundstück durchschnittlich 5.400 Euro. Um das zu refinanzieren, wären Kaltmieten von mindestens 18 Euro pro Quadratmeter nötig.

    Für Durchschnittsverdiener ist das kaum leistbar. Die Schere zwischen notwendigen Mieten und Zahlungsfähigkeit klafft immer weiter auseinander. Seit der Jahrtausendwende haben sich die Baukosten fast verfünffacht – die Reallöhne stiegen deutlich langsamer.

    Gebäudetyp E als Rettungsanker?

    Als Lösungsansatz diskutiert die Branche den „Gebäudetyp E“ – einfaches Bauen ohne Komfortverzicht bei Sicherheit. Weniger komplexe Haustechnik und reduzierte Standards sollen die Kosten senken.

    Gleichzeitig fordern Immobilienverbände eine radikale Deregulierung. Bürokratie und lange Genehmigungsverfahren bremsen Projekte aus. Zwar stiegen die Baugenehmigungen im Januar leicht, doch Experten mahnen: Mehr Genehmigungen bedeuten noch lange keinen Baubeginn.

    Anzeige

    Während die Baukosten steigen, scheitern viele notwendige Mietanpassungen im Bestand oft an formalen Fehlern in der Begründung. Dieser Gratis-Report liefert Ihnen aktuelle Vergleichsmieten und rechtssichere Formulierungen, um Ihre Mieterhöhung 2025 fehlerfrei umzusetzen. Kostenlosen Mietspiegel-Report mit Praxis-Tipps anfordern

    Deutschland im Vergleich zu Polen abgeschlagen

    Die Krise ist hausgemacht. Im Vergleich zu Nachbarländern steht Deutschland schlecht da: Polen erwartet 2026 trotz geringerer Einwohnerzahl rund 230.000 neue Wohnungen.

    Analysten sehen die Ursache in zu hohen Standards und mangelnden politischen Anreizen. Die Staatsquote am Bau – Steuern, Gebühren, regulatorische Kosten – macht mittlerweile 37 Prozent der Gesamtkosten aus.

    Kommt die Trendwende 2027?

    Erste vorsichtige Signale gibt es. Die Baugenehmigungen stiegen im Januar leicht, vor allem bei Mehrfamilienhäusern. Analysten gehen davon aus, dass die Fertigstellungszahlen frühestens 2027 wieder spürbar steigen könnten.

    Voraussetzung: Die Zinsen müssen stabil bleiben oder sinken, und politische Maßnahmen wie der „Bau-Turbo“ müssen wirken. Bis dahin wird sich die Lage für Mieter voraussichtlich noch verschärfen.


    (27.03.2026)

    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    SportWoche ÖTV-Spitzentennis Podcast: ÖTV-Damen dominieren beim WTA-125-Challenger in Kitzbühel, 3x Karrierehoch in Woche 29




     

    Bildnachweis

    1. Trading

    Aktien auf dem Radar:AT&S, Porr, Agrana, Austriacard Holdings AG, Amag, Polytec Group, Wienerberger, CPI Europe AG, Lenzing, Mayr-Melnhof, FACC, ATX, ATX Prime, ATX TR, ATX NTR, Erste Group, RBI, Frequentis, Marinomed Biotech, Semperit, Wolford, Wolftank-Adisa, Bawag, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Telekom Austria, UBM, Travelers Companies, Fresenius Medical Care, SAP, Deutsche Telekom.


    Random Partner

    Uniqa
    Die Uniqa Group ist eine führende Versicherungsgruppe, die in Österreich und Zentral- und Osteuropa tätig ist. Die Gruppe ist mit ihren mehr als 20.000 Mitarbeitern und rund 40 Gesellschaften in 18 Ländern vor Ort und hat mehr als 10 Millionen Kunden.

    >> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


     Latest Blogs

    » LinkedIn-NL: Yeah, unser Song ist Top100! Und die grosse Zertifikate Son...

    » Österreich-Depots: Am Verfallstag Juli zunächst schwächer (Depot Kommentar)

    » Börsegeschichte 17.7.: Feratel (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

    » Nachlese: Julia Bunz One Villas, Rudi Zipfelmayer (audio cd.at)

    » PIR-News zu Frequentis, Marinomed, Andritz, RBI/Addiko, Reploid, Erste G...

    » Verfallstag drückt ATX ins Minus: Frequentis glänzt, Marinomed erneut vo...

    » Wiener Börse Party #1201: Verfallstag mit klar schwächerem ATX (AT&S), F...

    » Wiener Börse zu Mittag deutlich schwächer: Frequentis, Agrana und Verbun...

    » Börsepeople im Podcast S25/14: Andrea Maier

    » One Villas: Wie eine Ex-Bankerin mit KI-gestütztem Ferienimmobilien-Mana...


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      #gabb #2146

      Featured Partner Video

      190. Laufheld Online Workout für Läufer

      0:00 - Start des Workouts / start of workout -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Mehr Infos und Einblicke findet ihr auf...

      Books josefchladek.com

      Ralph Gibson
      The Somnambulist
      1970
      Lustrum Press

      Harry Gruyaert
      Lumières blanches
      1986
      Éditions Photo Copies

      Machiel Botman
      Rainchild
      2004
      Schaden

      Machiel Botman
      Heartbeat
      1994
      Volute

      Formes nues
      ed. by Albert Mentzel et Albert Roux
      1935
      Forme, Editions d'Art Graphique et Photographique