27.03.2026, 3322 Zeichen
Der Bergbaukonzern Rio Tinto untermauert seine tiefe Verwurzelung auf dem australischen Kontinent mit neuen Rekordzahlen. Statt sich lediglich auf globale Exportmärkte zu konzentrieren, lenkte das Unternehmen im vergangenen Jahr fast 20 Milliarden Australische Dollar in die heimische Lieferkette. Hinter dieser massiven Kapitalspritze steckt ein klarer strategischer Treiber: der rasante Ausbau der Eisenerzminen in der Pilbara-Region.
Trotz eines Kursrückgangs von knapp 14 Prozent im vergangenen Monat notierte das Papier am Donnerstag bei 73,98 Euro und blickt damit auf ein starkes Zwölf-Monats-Plus von fast 27 Prozent zurück.
Pilbara-Ausbau treibt die Ausgaben
Die am heutigen Freitag veröffentlichten Daten zeigen einen Anstieg der nationalen Beschaffungsausgaben um zwei Milliarden auf den Rekordwert von 19,7 Milliarden Australische Dollar (AUD). Besonders Westaustralien profitiert von dieser Entwicklung. Dort kletterten die Ausgaben auf 12,1 Milliarden AUD. Verantwortlich dafür ist der kapitalintensive Erneuerungszyklus der Minen. Während das Projekt Western Range 2025 planmäßig den Betrieb aufnahm, befinden sich weitere Anlagen wie Brockman Syncline 1 und Hope Downs 2 aktuell im Bau.
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Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist die Einbindung lokaler Gemeinschaften. Rio Tinto vergab Aufträge in Höhe von 1,1 Milliarden AUD an indigene Unternehmen. Diese gezielte Förderung sichert dem Konzern nicht nur gesellschaftliche Akzeptanz, sondern stabilisiert auch die Lieferketten in den abgelegenen Abbaugebieten.
Steuern und ein starkes Fundament
Parallel zu den Beschaffungsdaten legte Rio Tinto auch seinen Steuerbericht vor. Weltweit zahlte der Konzern im Jahr 2025 rund 9,9 Milliarden US-Dollar an Steuern und Abgaben, wovon mit 6,1 Milliarden US-Dollar der Löwenanteil in Australien verblieb. Ein externer Faktor sorgte dabei für zusätzliche Kosten: Höhere US-Zölle auf primäre Aluminiumexporte aus Kanada führten zu Mehrbelastungen von fast einer Milliarde US-Dollar in den Vereinigten Staaten.
Finanziell steht das Unternehmen auf einem soliden Fundament, um diese Ausgaben zu schultern. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) stieg im Geschäftsjahr 2025 um neun Prozent auf 25,4 Milliarden US-Dollar, angetrieben von einer höheren Kupferäquivalent-Produktion. Ein verbesserter operativer Cashflow von 16,8 Milliarden US-Dollar ermöglichte es dem Management, eine reguläre Dividende von 6,5 Milliarden US-Dollar auszuschütten.
Für das laufende Jahr 2026 rechnet Rio Tinto mit stabilen Eisenerzlieferungen aus der Pilbara-Region, die sich im Rahmen der Vorjahre bewegen. Die Kombination aus kontinuierlichen Erweiterungsprojekten und der strikten Beibehaltung der 60-prozentigen Dividendenausschüttung belegt, dass der Konzern seinen Erneuerungszyklus aus einer Position der finanziellen Stärke heraus steuert.
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