29.03.2026, 2864 Zeichen
Oracle treibt den Ausbau seiner Infrastruktur für Künstliche Intelligenz auf allen Ebenen voran. Während der Softwarekonzern einen gigantischen Auftragsbestand aufbaut und neue Standorte eröffnet, hinkt der Aktienkurs dieser operativen Stärke deutlich hinterher. Diese Entwicklung lenkt den Blick auf die jüngsten strategischen Weichenstellungen.
Physische und digitale Expansion
Am vergangenen Donnerstag kündigte das Unternehmen eine deutliche Vergrößerung seiner Kapazitäten in Nashville an. Mit neuen Büroflächen für rund 2.000 Mitarbeiter entsteht in der Hauptstadt von Tennessee ein zentraler Knotenpunkt für die Cloud- und KI-Entwicklung. Dieser Schritt untermauert den Bedarf an Fachkräften, um die anhaltend hohe Nachfrage nach Rechenleistung bedienen zu können.
Parallel zur physischen Präsenz stärkt Oracle sein digitales Ökosystem. Eine neu geschlossene, mehrjährige Partnerschaft mit Veritone sieht vor, deren KI-Plattformen künftig über die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) zu hosten. Solche Kooperationen sind ein wesentlicher Baustein, um die Auslastung der eigenen Serverzentren mit externen KI-Workloads langfristig zu sichern und die Skalierbarkeit für Unternehmenskunden zu verbessern.
Anzeige
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Oracle?
Auftragsbestand vs. Marktrealität
Die treibende Kraft hinter diesen Investitionen ist ein immenser Auftragsbestand. Die vertraglich zugesicherten, aber noch nicht realisierten Umsätze kletterten im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 auf 553 Milliarden US-Dollar. Dieser Anstieg um 325 Prozent gegenüber dem Vorjahr resultiert primär aus großvolumigen KI-Verträgen, da die Nachfrage nach Rechenleistung für das Training von KI-Modellen das Angebot weiterhin übersteigt.
Trotz dieser fundamentalen Absicherung steht das Papier an der Börse unter Druck. Mit einem Schlusskurs von 121,00 Euro am Freitag hat der Titel seit Jahresbeginn über 27 Prozent an Wert verloren. Der Kurs notiert damit weit unter seinem 200-Tage-Durchschnitt von rund 188 Euro, was die anhaltende Skepsis der Anleger trotz voller Auftragsbücher widerspiegelt.
Marktbeobachter betrachten das anhaltende Cloud-Wachstum und die strategischen Partnerschaften dennoch als intaktes Fundament für die langfristige Geschäftsentwicklung. Die operative Aufgabe für Oracle besteht nun darin, den massiven Auftragsbestand von über einer halben Billion US-Dollar planmäßig abzuarbeiten und in realisierte Umsätze umzuwandeln.
Anzeige
Oracle-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Oracle-Analyse vom 29. März liefert die Antwort:
Die neusten Oracle-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Oracle-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Oracle: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Wiener Börse Party #1157: ATX stärker, es war der 50. Gewinntag heuer, AT&S schon wieder vorne und schon wieder mit hohem Volumen
Bildnachweis
1.
Trading
Aktien auf dem Radar:Frequentis, Bajaj Mobility AG, Agrana, Amag, UBM, CPI Europe AG, OMV, Verbund, SBO, Porr, Strabag, AT&S, Frauenthal, SW Umwelttechnik, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Semperit, Telekom Austria, RHI Magnesita.
Random Partner
cyan AG
Die cyan AG (XETR: CYR) ist ein Anbieter von intelligenten Cybersecurity-Lösungen mit fast 20 Jahren Erfahrung in der IT-Industrie. Die Gesellschaft bietet IT-Sicherheitsprodukte für Endkunden von Mobilfunk- und Festnetzinternetanbietern sowie Finanzdienstleistern an. Die Lösungen werden als White-Label-Produkte in die Apps und Systemlandschaft von internationalen Geschäftspartnern integriert, die diese unter ihrer eigenen Marke den Privat- und Geschäftskunden anbieten. Über Managed Service Provider bietet cyan zudem die Cybersecurity-Lösung cyan Guard 360 für mittelständische Unternehmen an.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Wiener Börse Party #1157: ATX stärker, es war der 50. Gewinntag heuer, A...
» ATX-Trends: Verbund, wienerberger, AT&S ...
» Börse People startet in die Jubiläums-Staffel 25 – zwischen Verlagspleit...
» Österreich-Depots: Mai Verfallstag (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 15.5.: EuroTeleSites, OMV (Börse Geschichte) (BörseGesch...
» Nachlese: Lina Mosentseva; Rheinmetall Love Trade? (audio cd.at)
» PIR-News: Strabag, Research zu RBI, wienerberger, Polytec, Semperit (Chr...
» Wiener Börse Party #1156: Mai-Verfallstag mit zunächst fallendem ATX, Ve...
» Wiener Börse zu Mittag leichter: Verbund, Frequentis und Semperit gesucht
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Wiener Börse Party #1157: ATX stärker, es war der...
- Wiener Börse: ATX startet mit Plus 0,25 Prozent i...
- Wiener Börse Nebenwerte-Blick: RHI Magnesita am b...
- Wie RHI Magnesita, Frauenthal, Addiko Bank, Rosen...
- Wie AT&S, Porr, Strabag, EVN, Palfinger und Öster...
- Höheres Kursziel für Erste Group
Featured Partner Video
Wiener Börse Party #1149: ATX zum 35er der 1. Veröffentlichung in den Tageszeitungen auf Rekordniveau; CCPA-Chefs gratulieren
Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...
Books josefchladek.com
Bertien van Manen
Let's Sit Down Before We Go
2011
MACK
Marcel Natkin (ed.)
Le nu en photographie
1937
Éditions Mana
Daido Moriyama
Farewell Photography (English Version
2018
Getsuyosha, bookshop M
Yusuf Sevinçli
Oculus
2018
Galerist & Galerie Filles du Calvaire
L'électrification de la ligne Paris Le Mans (photos by Roger Schall)
1937
Editions Perceval
