08.03.2026, 2714 Zeichen
Orient Star feiert seinen 75. Geburtstag mit einer neuen Uhren-Generation. Die japanische Luxusmarke bringt die M34 Avant-Garde Skeleton auf den Markt und steigt damit weiter im Premiumsegment auf. Die ersten limitierten Modelle werden derzeit ausgeliefert.
Ein Blick ins mechanische Herz
Im Inneren der neuen Uhren tickt das Automatikkaliber F8F64. Sein blau schimmerndes Hemmungsrad besteht aus Silizium. Diese Technologie reduziert die Reibung und steigert die Präzision auf +15 bis -5 Sekunden pro Tag. Zudem hält das Werk über 60 Stunden durch.
Das Zifferblatt ist zweilagig aufgebaut und bietet einen tiefen Blick auf die Mechanik. Verziert ist die Werkplatte mit Genfer Streifen. Eine Gangreserveanzeige bei 12 Uhr und eine kleine Sekunde bei 6 Uhr sorgen für klare Ablesbarkeit. Ein doppelt gewölbtes Saphirglas mit spezieller Entspiegelung schützt das filigrane Innere.
Goldene Wüste und schwarze Puristenuhr
Neben einer schwarz platinierten Serienversion sorgt eine limitierte Sonderedition für Aufsehen. Unter dem Motto "Desert Luxury" kombiniert sie ein goldfarbenes Gehäuse mit einem khakifarbenen Nylonarmband. Diese Variante ist streng limitiert, in Japan etwa auf nur 200 Stück.
Für Puristen gibt es zudem die M34 F8 Full Skeleton. Dieses auf 430 Exemplare limitierte Modell wird per Handaufzug betrieben und bietet 70 Stunden Gangreserve. Sein komplett skelettiertes Zifferblatt rückt die Mechanik voll in den Fokus.
Der Aufstieg einer japanischen Premiummarke
Mit Preisen zwischen 2.000 und über 4.000 Euro positioniert sich Orient Star neu. Die Marke profitiert von der Expertise des Mutterkonzerns Seiko Epson. So kommt bei den Gehäusen die aufwendige Sallaz-Spiegelpolitur zum Einsatz – ein Qualitätsmerkmal, das sonst von Grand Seiko bekannt ist.
Die Uhren entstehen in der Manufaktur im japanischen Akita. Branchenbeobachter sehen in der Kollektion ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Orient Star demokratisiert damit High-Tech wie Silizium-Teile für das Einstiegs-Luxussegment.
Ein neuer Wind im Uhrenmarkt
Die Reaktionen in Fachkreisen fallen positiv aus. Vor allem in Deutschland wächst das Interesse an japanischem Uhrendesign, das Wert auf technische Raffinesse legt. Die sportlich-eleganten Skeleton-Modelle treffen den aktuellen Zeitgeist.
Die strenge Limitierung einiger Modelle hat bereits zu einer hohen Nachfrage geführt. Dies könnte die Wertstabilität der Jubiläumsuhren stützen. Für Sammler bietet Orient Star eine ernsthafte Alternative zu etablierten europäischen Marken.
Das Jubiläumsjahr ist damit erst der Auftakt. Marktbeobachter erwarten weitere Neuheiten von Orient Star, die das Portfolio weiter aufwerten werden. Für Uhrenfreunde wird es 2026 also noch mehr zu entdecken geben.
Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Erwin Hof (Wiener Börse) lässt Buy & Hold gegen Sell in May antreten, hier am Beispiel ATX TR
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