22.03.2026, 3423 Zeichen
Die GTC 2026 in San Jose ist vorbei — und was Jensen Huang dort präsentierte, war alles andere als bescheiden. Ein Auftragsvolumen von mindestens einer Billion Dollar, neue Chip-Architekturen, Milliarden-Commitments von AWS und Microsoft Azure. Trotzdem zeigt die Aktie kaum Reaktion. Das Muster ist bekannt: Nach der GTC im Oktober 2025 fiel der Kurs am Folgetag um zwei Prozent.
Was AWS und Microsoft zusagen
Das konkreteste Signal der Konferenz kam von Amazon Web Services. AWS verpflichtete sich, ab 2026 mehr als eine Million Nvidia-GPUs in seine globale Cloud-Infrastruktur zu integrieren — darunter die neuen Blackwell- und Rubin-Architekturen sowie Groq-3-Prozessoren für latenzarme Inferenz. Microsoft Azure wurde als erster Hyperscaler genannt, der die neuen Vera Rubin NVL72-Systeme betreibt.
Huang selbst eröffnete seine Keynote mit einer klaren Zahl: mindestens eine Billion Dollar GPU-Auftragsvolumen zwischen 2025 und 2027. Als Treiber nannte er den Boom KI-nativer Startups, in die allein im vergangenen Jahr 150 Milliarden Dollar Venture-Kapital geflossen sind. Auf der Produktseite stellte Nvidia die Vera-Rubin-Plattform vor — sieben Chips, fünf Rack-Systeme, ein Supercomputer für agentische KI. Und einen Ausblick auf Kyber, die nächste Rack-Architektur mit 144 GPUs, die 2027 verfügbar sein soll.
Insider-Verkauf und Analystenstimmen
Parallel zur letzten Konferenztag gab es eine Meldung, die Aufmerksamkeit verdient: Boardmitglied Aarti S. Shah verkaufte am 19. März 2026 insgesamt 19.000 Aktien zu durchschnittlich 176,71 Dollar — ein Gesamterlös von rund 3,36 Millionen Dollar. Ihr verbleibender Bestand sank damit um gut 34 Prozent. Solche Transaktionen sind bei Insidern großer Tech-Konzerne nicht ungewöhnlich, fallen aber in einem ohnehin gedämpften Kursumfeld auf.
Die Analysten lassen sich davon nicht beirren. Rosenblatt Securities erhöhte sein Kursziel von 300 auf 325 Dollar und bekräftigte seine Kaufempfehlung. Wolfe Research sieht bei einem Ziel von 275 Dollar eine Umsatzsichtbarkeit von einer Billion Dollar für 2026 und 2027. Royal Bank of Canada, TD Cowen und Cantor Fitzgerald bestätigten ebenfalls ihre positiven Ratings mit Kurszielen zwischen 235 und 300 Dollar. Von insgesamt 53 Analysten vergaben 51 ein Kauf- oder Starkauf-Rating.
Anzeige
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Nvidia?
Zahlen als Fundament
Die Bewertungsthesen stützen sich auf handfeste Quartalszahlen. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erzielte Nvidia einen Umsatz von 68 Milliarden Dollar — ein Plus von 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Rechenzentrumsgeschäft allein brachte im Gesamtjahr 193,7 Milliarden Dollar ein, ein Anstieg von 68 Prozent. Der Konsens der Wall Street erwartet für das Geschäftsjahr 2027 einen Gesamtumsatz von 367,7 Milliarden Dollar, was einem weiteren Wachstumsschub von rund 70 Prozent entspräche.
Ob die aktuellen Prognosen tatsächlich in einen weiteren Quartalsbeat münden, zeigt sich am 27. Mai 2026 — dann legt Nvidia seine nächsten Ergebnisse vor.
Anzeige
Nvidia-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nvidia-Analyse vom 22. März liefert die Antwort:
Die neusten Nvidia-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nvidia-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nvidia: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Wiener Börse Party #1199: ATX schwächer, Sommerloch als Beleidigung, oekostrom-Season startet, Bawag-Serie und am Ende Only You
Bildnachweis
1.
Trading
Aktien auf dem Radar:Porr, Kapsch TrafficCom, Flughafen Wien, EuroTeleSites AG, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, OMV, Telekom Austria, voestalpine, Verbund, SBO, Lenzing, Strabag, FACC, Bawag, Andritz, Addiko Bank, Frequentis, RBI, Semperit, BKS Bank Stamm, Marinomed Biotech, Amag, CPI Europe AG, Österreichische Post, UBM, IBM, Goldman Sachs, Commerzbank, Fresenius Medical Care, Mercedes-Benz Group.
Random Partner
Schwabe, Ley & Greiner (SLG)
Das Unternehmen SLG wurde 1988 gegründet und ist spezialisiert auf die Beratung im Bereich Finanz- und Treasury-Management.
Wir sind Marktführer im gesamten deutschsprachigen Raum und verfügen über einen soliden Partnerkreis. Diesen haben wir zur Stärkung des Unternehmens kontinuierlich erweitert.
>> Besuchen Sie 55 weitere Partner auf boerse-social.com/partner
Latest Blogs
» Österreich-Depots: Stärker (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 15.7.: AT&S (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)
» Nachlese: Brigitta Schwarzer (audio cd.at)
» PIR-News zu Kontron (Christine Petzwinkler)
» Wiener Börse Party #1199: ATX schwächer, Sommerloch als Beleidigung, oek...
» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. Addiko, Semperit, Siemens, adidas
» Wiener Börse am Vorittag schwächer: Palfinger, Wienerberger und FACC ges...
» Österreich-Depots: Beide etwas schwächer (Depot Kommentar)
» Börsegeschichte 14.7.: BA-CA (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)
» Nachlese: Damentennis in Kitz, Walter Gröbchen (audio cd.at)
Useletter
Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab.
Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.
Newsletter abonnieren
Runplugged
Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)
per Newsletter erhalten
- Österreich-Depots: Stärker (Depot Kommentar)
- Börsegeschichte 15.7.: AT&S (Börse Geschichte) (B...
- Nachlese: Brigitta Schwarzer (audio cd.at)
- #gabb Volumensradar: Porr, Flughafen Wien (#gabb ...
- PIR-News zu Kontron (Christine Petzwinkler)
- Wiener Börse Party #1199: ATX schwächer, Sommerlo...
Featured Partner Video
Wiener Börse Party #1185: ATX etwas fester, Big Austrian IPO Day, der Jubilar Andritz geht in die Champions League mit Do&Co
Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...
Books josefchladek.com
Richard Avedon
Nothing Personal
1964
Atheneum Publishers
Fritz Kühn
Kompositionen in Schwarz und Weiß
1959
F. Bruckmann
Masahisa Fukase
Sasuke
2025
Atelier EXB
