Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





KfW und Steuerbonus entfachen Bau-Boom ( Finanztrends)

22.03.2026, 6641 Zeichen

Die Bundesregierung setzt mit einer Doppelstrategie aus günstigen Krediten und steuerlichen Anreizen einen neuen Impuls für den deutschen Immobilienmarkt. Seit März 2026 gelten historisch niedrige Zinsen für klimafreundliches Bauen, parallel wirkt die degressive AfA von 5%. Mit einem Budget von 800 Millionen Euro für dieses Jahr soll so der stockende Wohnungsbau wieder in Schwung kommen – und die Klimaziele im Gebäudesektor erreicht werden.

Rekordzinsen für Effizienzhäuser

Anfang März hat die KfW die Zinsen für ihre zentralen Neubauprogramme massiv gesenkt. Die Maßnahme, abgestimmt mit dem Bundesbauministerium, soll den „Klimafreundlichen Neubau“ (KFN) attraktiver machen. Seit dem 2. März 2026 gelten für Gebäude im Effizienzhaus-55-Standard effektiv nur noch 1,0% Zinsen p.a. für zehn Jahre. Wer das anspruchsvollere Effizienzhaus 40 erreicht, profitiert sogar von Sätzen ab 0,6%.

Anzeige

Das neue Wachstumschancengesetz bietet Immobilienbesitzern attraktive Möglichkeiten, durch degressive AfA die Steuerlast deutlich zu senken. Dieser kostenlose Leitfaden zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie sämtliche Abschreibungs-Potenziale voll ausschöpfen. Steuer-Spar-Chancen mit dem A-Z-Leitfaden entdecken

Hintergrund ist der Versuch, trotz hoher Materialkosten neue Bauvorhaben wieder wirtschaftlich zu machen. Die Förderung ist gezielt auf Projekte ausgerichtet, die auf Öl-, Gas- oder Biomasseheizungen verzichten. Seit dem Start der verbesserten Konditionen verzeichnet die KfW einen deutlichen Anstieg der Anträge, vor allem im segmentübergreifenden Geschosswohnungsbau.

Parallel spielt das Programm „Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment“ (KNN) eine wichtige Rolle. Ende 2025 wurden die förberfähigen Baukosten-Referenzwerte um 18% angehoben, um mehr Vorhaben im aktuellen Preismilieu zu erreichen. Das Programm bietet Darlehen von bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit, wobei die Zinsen zuletzt für bestimmte Modelle bei nur 0,01% lagen.

Steuerlicher Turbo: Die degressive AfA von 5%

Während die KfW-Kredite die Finanzierung erleichtern, bietet das Wachstumschancengesetz steuerliche Anreize. Herzstück ist die degressive Abschreibung (AfA) von 5% für neu errichtete, vermietete Wohngebäude. Im Gegensatz zur linearen AfA von 3% erlaubt dieses Modell, jährlich 5% des Restbuchwerts abzuschreiben.

Der Clou: Die Steuervorteile werden in die frühen Jahre der Investition vorverlagert und verbessern so die Liquidität spürbar. Bei einem Gebäudewert von 500.000 Euro sind im ersten Jahr bereits 25.000 Euro abschreibbar. Es gibt keine Obergrenze für die Baukosten – Voraussetzung ist lediglich der Effizienzhaus-55-Standard. Die Förderung gilt für Bauvorhaben, die zwischen dem 1. Oktober 2023 und dem 30. September 2029 begonnen werden.

Steuerexperten betonen, dass die degressive AfA besonders wirksam ist, wenn gleichzeitig die Zinsen niedrig sind. Zudem können Investoren später im Lebenszyklus des Gebäudes von der degressiven auf die lineare Abschreibung wechseln. Diese strategische Flexibilität macht sie zu einem Grundpfeiler moderner Portfoliostrategien.

Synergie-Effekt und Förderung für Bestandsimmobilien

Die Kombination aus günstigen KfW-Darlehen und hoher Abschreibung verändert die Wirtschaftlichkeitsrechnung für Neubauprojekte grundlegend. Wer das KFN-Programm (Nr. 297/298) mit der degressiven AfA kombiniert, kann seinen Schuldendienst senken und gleichzeitig die steuerliche Belastung reduzieren. Branchenkenner sprechen vom stärksten Impuls für den Wohnungsmarkt seit über einem Jahrzehnt.

Anzeige

Neben den Abschreibungsvorteilen profitieren Vermieter von weiteren steuerlichen Neuerungen durch das aktuelle Wachstumschancengesetz. Erfahren Sie in diesem Spezial-Report, welche 17 versteckten Vorteile und praktischen Tipps Ihnen jetzt bares Geld sparen können. 17 Vorteile im Wachstumschancengesetz-Report kostenlos lesen

Neben dem Neubau stärkt die Bundesregierung auch den Bestand: Das Programm „Jung kauft Alt“ (JkA) wurde im Januar 2026 aktualisiert. Es unterstützt Familien mit Kindern beim Kauf älterer, energieineffizienter Häuser. Die Renovierungsfristen wurden flexibilisiert und das angestrebte Effizienzziel von EH 70 EE auf EH 85 EE gesenkt. Je nach Kinderzahl sind Kreditvolumen zwischen 100.000 und 150.000 Euro möglich.

Das strategische Ziel ist eine ganzheitliche Markterholung. Während degressive AfA und KFN-Kredite das Angebot an neuen Mietwohnungen fördern, modernisiert JkA den Bestand und sichert die Belegung durch junge Familien. Dieser mehrgleisige Ansatz soll die Werte sowohl im Neu- als auch im Altbau stabilisieren.

Marktreaktion und wirtschaftliche Perspektiven

Die jüngsten Anpassungen werden von Verbänden mit vorsichtigem Optimismus aufgenommen. Marktdaten aus dem ersten Quartal 2026 deuten auf eine Stabilisierung der Baugenehmigungen hin, nachdem diese Jahre lang rückläufig waren. Das 800-Millionen-Euro-Budget für 2026 biete Planungssicherheit für Investoren, die zuvor aufgrund der Zinsvolatilität gezögert hätten.

Ein klarer trend geht zu höherer Effizienz: Der Anteil von EH-40-Projekten steigt, da der Zinsvorteil gegenüber EH 55 Investitionen in bessere Dämmung und erneuerbare Energien lohnt. Ökonomen argumentieren, die Anreize seien zwar haushaltswirksam, brächten langfristig aber geringere Energieabhängigkeit und eine resilientere Bauwirtschaft.

Die bewusste Entscheidung, für die degressive AfA keine Baukostenobergrenze festzulegen, verhindert zudem einen Qualitätsverfall. Statt „Armutsfallen“ zu schaffen, fördert der Rahmen hochwertige, nachhaltige Gebäude, die langfristig ihren Wert halten – eine stabilere Asset-Klasse für Investoren.

Ausblick: Der Countdown läuft

Für die verbleibende Zeit bis 2026 und darüber hinaus liegt der Fokus auf der vollständigen Ausschöpfung der Mittel. Die Bundesregierung hat signalisiert, dass die degressive AfA nach 2029 voraussichtlich nicht in gleicher Form verlängert wird. Das erzeugt einen „Wettlauf um den Baubeginn“ unter Entwicklern.

In der Koalition wird zudem über eine Vereinheitlichung der KfW-Programme diskutiert. Ein einheitlicher „Klima-Wohnkredit“ könnte das aktuelle Flickwerk aus KFN, KNN und WEF ablösen und Bürokratie abbauen. Kernvorteile wie die Zinssenkungen vom März 2026 blieben dabei wohl erhalten.

Für potenzielle Käufer und Investoren heißt das: Schnell entscheiden. Das 800-Millionen-Euro-Budget ist nicht garantiert, sondern nach dem Windhund-Prinzip vergeben. Wer früh im Jahr Anträge stellt, hat die besten Chancen auf Rekordzinsen. Die Kombination aus günstiger Finanzierung und aggressiver Abschreibung macht 2026 zum Schlüsseljahr für den Einstieg oder die Expansion am deutschen Immobilienmarkt.


(22.03.2026)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber




 

Bildnachweis

1. Trading

Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.


Random Partner

Frequentis
Frequentis mit Firmensitz in Wien ist ein internationaler Anbieter von Kommunikations- und Informationssystemen für Kontrollzentralen mit sicherheitskritischen Aufgaben. Solche „Control Center Solutions" entwickelt und vertreibt Frequentis in den Segmenten Air Traffic Management (zivile und militärische Flugsicherung, Luftverteidigung) und Public Safety & Transport (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Schifffahrt, Bahn).

>> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


 Latest Blogs

» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. AT&S, RBI, Edda Vogt und Bernadette Hän...

» Von der Apotheke zur Optionshändlerin: Wie eine Wienerin ihren Weg an di...

» LinkedIn-NL: Wer will mein(e) Nachbar(in) in 1090 Wien werden?

» Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber

» Österreich-Depots: Osterbilanz (Depot Kommentar)

» Börsegeschichte 2.4.: Extremes zu RBI (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

» Nachlese: Thomas Winkler, Dorothee Bauer (audio cd.at)

» News zu Andritz, Wiener Börse und ein Spoiler zum börsefreien Karfreitag...

» ATX am Gründonnerstag im Minus – AT&S feiert All-Time-High und die Börse...

» Wiener Börse Party #1128: ATX am Gründonnerstag rot, Extremes zu AT&S un...


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #2074

    Featured Partner Video

    Wiener Börse Party #1123: ATX schwächer, Bajaj Mobility mit fulminanten Sagern vorne, Porr liefert und ein Hallo an Emerald Horizon

    Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

    Books josefchladek.com

    Jan Tschichold
    Typografische Entwurfstechnik
    1932
    Akadem. Verlag Dr. Fr. Wedekind & Co

    Otto Wagner
    Moderne Architektur
    1902
    Anton Schroll

    Jacques Fivel
    CHINON DCM-206
    2025
    Le Plac’Art Photo

    Gerhard Puhlmann
    Die Stalinallee
    1953
    Verlag der Nation

    Livio Piatti
    zooreal
    2003
    Kontrast Verlag


    22.03.2026, 6641 Zeichen

    Die Bundesregierung setzt mit einer Doppelstrategie aus günstigen Krediten und steuerlichen Anreizen einen neuen Impuls für den deutschen Immobilienmarkt. Seit März 2026 gelten historisch niedrige Zinsen für klimafreundliches Bauen, parallel wirkt die degressive AfA von 5%. Mit einem Budget von 800 Millionen Euro für dieses Jahr soll so der stockende Wohnungsbau wieder in Schwung kommen – und die Klimaziele im Gebäudesektor erreicht werden.

    Rekordzinsen für Effizienzhäuser

    Anfang März hat die KfW die Zinsen für ihre zentralen Neubauprogramme massiv gesenkt. Die Maßnahme, abgestimmt mit dem Bundesbauministerium, soll den „Klimafreundlichen Neubau“ (KFN) attraktiver machen. Seit dem 2. März 2026 gelten für Gebäude im Effizienzhaus-55-Standard effektiv nur noch 1,0% Zinsen p.a. für zehn Jahre. Wer das anspruchsvollere Effizienzhaus 40 erreicht, profitiert sogar von Sätzen ab 0,6%.

    Anzeige

    Das neue Wachstumschancengesetz bietet Immobilienbesitzern attraktive Möglichkeiten, durch degressive AfA die Steuerlast deutlich zu senken. Dieser kostenlose Leitfaden zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie sämtliche Abschreibungs-Potenziale voll ausschöpfen. Steuer-Spar-Chancen mit dem A-Z-Leitfaden entdecken

    Hintergrund ist der Versuch, trotz hoher Materialkosten neue Bauvorhaben wieder wirtschaftlich zu machen. Die Förderung ist gezielt auf Projekte ausgerichtet, die auf Öl-, Gas- oder Biomasseheizungen verzichten. Seit dem Start der verbesserten Konditionen verzeichnet die KfW einen deutlichen Anstieg der Anträge, vor allem im segmentübergreifenden Geschosswohnungsbau.

    Parallel spielt das Programm „Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment“ (KNN) eine wichtige Rolle. Ende 2025 wurden die förberfähigen Baukosten-Referenzwerte um 18% angehoben, um mehr Vorhaben im aktuellen Preismilieu zu erreichen. Das Programm bietet Darlehen von bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit, wobei die Zinsen zuletzt für bestimmte Modelle bei nur 0,01% lagen.

    Steuerlicher Turbo: Die degressive AfA von 5%

    Während die KfW-Kredite die Finanzierung erleichtern, bietet das Wachstumschancengesetz steuerliche Anreize. Herzstück ist die degressive Abschreibung (AfA) von 5% für neu errichtete, vermietete Wohngebäude. Im Gegensatz zur linearen AfA von 3% erlaubt dieses Modell, jährlich 5% des Restbuchwerts abzuschreiben.

    Der Clou: Die Steuervorteile werden in die frühen Jahre der Investition vorverlagert und verbessern so die Liquidität spürbar. Bei einem Gebäudewert von 500.000 Euro sind im ersten Jahr bereits 25.000 Euro abschreibbar. Es gibt keine Obergrenze für die Baukosten – Voraussetzung ist lediglich der Effizienzhaus-55-Standard. Die Förderung gilt für Bauvorhaben, die zwischen dem 1. Oktober 2023 und dem 30. September 2029 begonnen werden.

    Steuerexperten betonen, dass die degressive AfA besonders wirksam ist, wenn gleichzeitig die Zinsen niedrig sind. Zudem können Investoren später im Lebenszyklus des Gebäudes von der degressiven auf die lineare Abschreibung wechseln. Diese strategische Flexibilität macht sie zu einem Grundpfeiler moderner Portfoliostrategien.

    Synergie-Effekt und Förderung für Bestandsimmobilien

    Die Kombination aus günstigen KfW-Darlehen und hoher Abschreibung verändert die Wirtschaftlichkeitsrechnung für Neubauprojekte grundlegend. Wer das KFN-Programm (Nr. 297/298) mit der degressiven AfA kombiniert, kann seinen Schuldendienst senken und gleichzeitig die steuerliche Belastung reduzieren. Branchenkenner sprechen vom stärksten Impuls für den Wohnungsmarkt seit über einem Jahrzehnt.

    Anzeige

    Neben den Abschreibungsvorteilen profitieren Vermieter von weiteren steuerlichen Neuerungen durch das aktuelle Wachstumschancengesetz. Erfahren Sie in diesem Spezial-Report, welche 17 versteckten Vorteile und praktischen Tipps Ihnen jetzt bares Geld sparen können. 17 Vorteile im Wachstumschancengesetz-Report kostenlos lesen

    Neben dem Neubau stärkt die Bundesregierung auch den Bestand: Das Programm „Jung kauft Alt“ (JkA) wurde im Januar 2026 aktualisiert. Es unterstützt Familien mit Kindern beim Kauf älterer, energieineffizienter Häuser. Die Renovierungsfristen wurden flexibilisiert und das angestrebte Effizienzziel von EH 70 EE auf EH 85 EE gesenkt. Je nach Kinderzahl sind Kreditvolumen zwischen 100.000 und 150.000 Euro möglich.

    Das strategische Ziel ist eine ganzheitliche Markterholung. Während degressive AfA und KFN-Kredite das Angebot an neuen Mietwohnungen fördern, modernisiert JkA den Bestand und sichert die Belegung durch junge Familien. Dieser mehrgleisige Ansatz soll die Werte sowohl im Neu- als auch im Altbau stabilisieren.

    Marktreaktion und wirtschaftliche Perspektiven

    Die jüngsten Anpassungen werden von Verbänden mit vorsichtigem Optimismus aufgenommen. Marktdaten aus dem ersten Quartal 2026 deuten auf eine Stabilisierung der Baugenehmigungen hin, nachdem diese Jahre lang rückläufig waren. Das 800-Millionen-Euro-Budget für 2026 biete Planungssicherheit für Investoren, die zuvor aufgrund der Zinsvolatilität gezögert hätten.

    Ein klarer trend geht zu höherer Effizienz: Der Anteil von EH-40-Projekten steigt, da der Zinsvorteil gegenüber EH 55 Investitionen in bessere Dämmung und erneuerbare Energien lohnt. Ökonomen argumentieren, die Anreize seien zwar haushaltswirksam, brächten langfristig aber geringere Energieabhängigkeit und eine resilientere Bauwirtschaft.

    Die bewusste Entscheidung, für die degressive AfA keine Baukostenobergrenze festzulegen, verhindert zudem einen Qualitätsverfall. Statt „Armutsfallen“ zu schaffen, fördert der Rahmen hochwertige, nachhaltige Gebäude, die langfristig ihren Wert halten – eine stabilere Asset-Klasse für Investoren.

    Ausblick: Der Countdown läuft

    Für die verbleibende Zeit bis 2026 und darüber hinaus liegt der Fokus auf der vollständigen Ausschöpfung der Mittel. Die Bundesregierung hat signalisiert, dass die degressive AfA nach 2029 voraussichtlich nicht in gleicher Form verlängert wird. Das erzeugt einen „Wettlauf um den Baubeginn“ unter Entwicklern.

    In der Koalition wird zudem über eine Vereinheitlichung der KfW-Programme diskutiert. Ein einheitlicher „Klima-Wohnkredit“ könnte das aktuelle Flickwerk aus KFN, KNN und WEF ablösen und Bürokratie abbauen. Kernvorteile wie die Zinssenkungen vom März 2026 blieben dabei wohl erhalten.

    Für potenzielle Käufer und Investoren heißt das: Schnell entscheiden. Das 800-Millionen-Euro-Budget ist nicht garantiert, sondern nach dem Windhund-Prinzip vergeben. Wer früh im Jahr Anträge stellt, hat die besten Chancen auf Rekordzinsen. Die Kombination aus günstiger Finanzierung und aggressiver Abschreibung macht 2026 zum Schlüsseljahr für den Einstieg oder die Expansion am deutschen Immobilienmarkt.


    (22.03.2026)

    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber




     

    Bildnachweis

    1. Trading

    Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, CA Immo, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Polytec Group, Frequentis, Rosgix, EVN, Uniqa, Österreichische Post, AT&S, Rosenbauer, Lenzing, Addiko Bank, Frauenthal, SBO, Verbund, BTV AG, Athos Immobilien, Oberbank AG Stamm, Amag, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Semperit, Telekom Austria, Münchener Rück, RWE, Allianz, DAIMLER TRUCK HLD..., Fresenius Medical Care.


    Random Partner

    Frequentis
    Frequentis mit Firmensitz in Wien ist ein internationaler Anbieter von Kommunikations- und Informationssystemen für Kontrollzentralen mit sicherheitskritischen Aufgaben. Solche „Control Center Solutions" entwickelt und vertreibt Frequentis in den Segmenten Air Traffic Management (zivile und militärische Flugsicherung, Luftverteidigung) und Public Safety & Transport (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Schifffahrt, Bahn).

    >> Besuchen Sie 54 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


     Latest Blogs

    » Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. AT&S, RBI, Edda Vogt und Bernadette Hän...

    » Von der Apotheke zur Optionshändlerin: Wie eine Wienerin ihren Weg an di...

    » LinkedIn-NL: Wer will mein(e) Nachbar(in) in 1090 Wien werden?

    » Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber

    » Österreich-Depots: Osterbilanz (Depot Kommentar)

    » Börsegeschichte 2.4.: Extremes zu RBI (Börse Geschichte) (BörseGeschichte)

    » Nachlese: Thomas Winkler, Dorothee Bauer (audio cd.at)

    » News zu Andritz, Wiener Börse und ein Spoiler zum börsefreien Karfreitag...

    » ATX am Gründonnerstag im Minus – AT&S feiert All-Time-High und die Börse...

    » Wiener Börse Party #1128: ATX am Gründonnerstag rot, Extremes zu AT&S un...


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Ausgewählte Jobs von PIR-Partnern


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      #gabb #2074

      Featured Partner Video

      Wiener Börse Party #1123: ATX schwächer, Bajaj Mobility mit fulminanten Sagern vorne, Porr liefert und ein Hallo an Emerald Horizon

      Die Wiener Börse Party ist ein Podcastprojekt für Audio-CD.at von Christian Drastil Comm.. Unter dem Motto „Market & Me“ berichtet Christian Drastil über das Tagesgeschehen an der Wiener Börse. Inh...

      Books josefchladek.com

      Léon-Paul Fargue & Roger Parry & Fabian Loris
      Banalité
      1930
      Librairie Gallimard

      Yasuhiro Ishimoto
      Someday Somewhere (Aru hi aru tokoro, 石元泰博 ある日ある所)
      1958
      Geibi Shuppan

      Alessandra Calò
      Ctonio
      2024
      Studiofaganel

      Daido Moriyama
      A Hunter (English Version
      2019
      Getsuyosha, bookshop M

      Richard Avedon
      Nothing Personal
      1964
      Atheneum Publishers