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Fazits zu Strabag, Uniqa, VIG, Post ...

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#gabb aktuell



13.03.2026, 4254 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Mayr-Melnhof: "Im Vorfeld der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 am 17. März erhöhen wir unser Kursziel auf EUR 95,50/Aktie (von EUR 82,20) und bestätigen unsere Halten-Empfehlung. Im Peer Group Vergleich notiert die MM-Aktie mit leichten Abschlägen auf KGV-Basis, weist aber deutliche Abschläge auf EV/EBITDA und EV/EBIT auf, welche jedoch die niedrigere Profitabilität in B&P und schwächere Eigenkapitalrenditen berücksichtigen. Angesichts der anhaltenden Strukturschwäche des europäischen Kartonmarkts sehen wir die aktuelle Bewertung der MM-Aktie als fair an und bestätigen unsere Empfehlung „Halten".

Strabag: "Das Wiener Kartellgericht hat der STRABAG im Baukartell-Verfahren den Kronzeugenstatus aberkannt und die Kartellstrafe in Höhe von EUR 45,4 Mio. auf EUR 146 Mio. Euro erhöht. Das 2021 gestartete Baukartellverfahren ist nun endgültig abgeschlossen. Während die STRABAG ursprünglich mit einer erstinstanzlichen Geldbuße von EUR 45,37 Mio. rechnen musste, schließt der Vergleich das Verfahren mit einer endgültigen Geldbuße von EUR 146 Mio. ab. Wichtig ist, dass mit dem Abschluss des Verfahrens ein großer rechtlicher Überhang beseitigt wird."

Uniqa: "Die vorläufigen Ergebnisse 2025 von Uniqa entsprachen im Großen und Ganzen unseren Erwartungen. Vorbehaltlich signifikanter negativer Einflüsse durch Naturkatastrophen oder Kapitalmarktverwerfungen erwartet der Vorstand ein Ergebnis vor Steuern zwischen EUR 540 und 570 Mio. für 2026 (5-10% Anstieg gegenüber 2025). Die Ergebnisse 2025 waren stark. Der Dividendenvorschlag liegt leicht über unserer Prognose und dem Marktkonsens und bietet eine Dividendenrendite von 4,6%. Die Ausschüttungsquote (2025: 52%) liegt im angestrebten Bereich von 50–60%, den Uniqa auch für 2026 beibehält. Basierend auf dem Ausblick für 2026 sollte dies erneut zu einer deutlichen Erhöhung der Ausschüttung an die Aktionäre führen."

VIG: "Die VIG veröffentlichte gestern ihre vorläufigen Ergebnisse 2025, die im Rahmen unserer Erwartungen lagen. Für 2026 strebt der Vorstand ein Vorsteuerergebnis ohne Berücksichtigung der Nürnberger-Übernahme von EUR 1,25–1,30 Mrd. an. Auch die Mittelfristziele für 2028 ohne Nürnberger wurden bestätigt (Prämien: mindestens EUR 20 Mrd., Vorsteuerergebnis: mindestens EUR 1,5 Mrd.). Die VIG hat sich bereits 99,2% an der Nürnberger gesichert; das Closing wird zu Beginn des 2. Halbjahres 2026 erwartet. Wir bewerten den neuen Ausblick für 2026 mit einem erwarteten Anstieg des Vorsteuerergebnisses von 8–12 % (ohne Nürnberger) als deutlich positiv. An unserer Kaufempfehlung für die VIG halten wir fest. Die Bewertung bleibt attraktiv, und das in den kommenden Jahren erwartete Gewinnwachstum – selbst ohne Beitrag der Nürnberger-Akquisition – ist im aktuellen Aktienkurs unserer Einschätzung nach weiterhin nicht vollständig reflektiert."

Post: "Die Zahlen 2025 trafen unsere Erwartungen bei Umsatz und operativem Ergebnis, während das Nettoergebnis positiv überraschte. 2026 erwartet der Vorstand in Summe einen leicht steigenden Umsatz sowie eine weitgehend stabile Ergebnisentwicklung. Die 1. Jahreshälfte wird dabei voraussichtlich schwächer ausfallen, die 2. Jahreshälfte dagegen etwas stärker. Insbesondere das 1. Quartal wird durch die Umstellung der Telekom-Vertriebskooperation auf die eigene Mobilfunk-Marke Yelllow, ein herausforderndes Marktumfeld in Südost- und Osteuropa und regulatorisch bedingte geringere Paketmengen aus Asien in der Türkei negativ beeinflusst werden. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 entsprachen im Großen und Ganzen unseren Erwartungen. Der jüngste Erwerb einer 70%-Beteiligung am bulgarischen E-Commerce-Anbieter euShipments.com könnte in Zukunft ein Wachstumsmotor sein. Die Anleger sollten sich jedoch auf ein schwächeres 1.Quartal (am 8. Mai) einstellen, welches jedoch im Ausblick für das Gesamtjahr 2026 berück- sichtigt ist."

Ausblick: Kommende Woche präsentieren Verbund, SBO, Lenzing, Semperit und Mayr-Melnhof ihre Ergebnisse 2025.



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    VIG: "Die VIG veröffentlichte gestern ihre vorläufigen Ergebnisse 2025, die im Rahmen unserer Erwartungen lagen. Für 2026 strebt der Vorstand ein Vorsteuerergebnis ohne Berücksichtigung der Nürnberger-Übernahme von EUR 1,25–1,30 Mrd. an. Auch die Mittelfristziele für 2028 ohne Nürnberger wurden bestätigt (Prämien: mindestens EUR 20 Mrd., Vorsteuerergebnis: mindestens EUR 1,5 Mrd.). Die VIG hat sich bereits 99,2% an der Nürnberger gesichert; das Closing wird zu Beginn des 2. Halbjahres 2026 erwartet. Wir bewerten den neuen Ausblick für 2026 mit einem erwarteten Anstieg des Vorsteuerergebnisses von 8–12 % (ohne Nürnberger) als deutlich positiv. An unserer Kaufempfehlung für die VIG halten wir fest. Die Bewertung bleibt attraktiv, und das in den kommenden Jahren erwartete Gewinnwachstum – selbst ohne Beitrag der Nürnberger-Akquisition – ist im aktuellen Aktienkurs unserer Einschätzung nach weiterhin nicht vollständig reflektiert."

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