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Wolfram: Die Waffe im Rohstoffkrieg

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11.03.2026, 12120 Zeichen

Der Preis für Wolfram hat sich binnen eines Jahres in etwa vervierfacht. Er reflektiert damit den geopolitischen Konflikt zwischen den USA und China. Das Metall ist bei viele High Tech-Produkten unersetzlich. Doch es gibt nur in Nevada. American Tungsten & Antimony hat mit dem Tennessee Mountain-Projekt in den Vereinigten Staaten eine Trumpfkarte in der Hand.

 

Lieferketten: Der Ausbau läuft!

 

Die Vereinigten Staaten meinen es mit dem Aufbau eigener, von China unabhängiger Rohstoffe-Lieferketten ernst. Im vergangenen Jahr wurden bereits hunderte Millionen US-Dollar direkt oder über Kredite in Firmen investiert, die Vorkommen an kritischen Metallen entwickeln. Alle geförderten Projekte befinden sich in den eigenen Staatsgrenzen.

 

USA wollen 12 Mrd. Dollar in Rohstoff-Reserve investieren

 

Nun hat die US-Regierung im Februar das „Project Vault“ ins Leben gerufen. Insgesamt 12 Mrd. US-Dollar sollen in den Aufbau einer nationalen Reserve an kritischen Metallen fließen. 10 Mrd. US-Dollar kommen als Kredite von der Import-Export-Bank Exim, zwei Milliarden US-Dollar sollen durch private Firmen zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt 60 Rohstoffe befinden sich auf der Liste der kritischen Mineralien des US Geological Survey (USGS) stehen. Wolfram gehört dabei zu den am stärksten priorisierten Metallen. Und das hat seinen Grund: Stand heute beziehen die USA einen Großteil ihres Wolframs aus dem Ausland, insbesondere aus China. Das Reich der Mitte kontrolliert etwa 80 % des Weltmarktes und ist selbst der größte Abnehmer.

 

Ohne Wolfram geht es nicht

 

Dabei ist Wolfram selbst essenziell für viele Anwendungen, da es sowohl für zivile Zwecke wie Werkzeuge oder Elektronik in der Industrie benötigt wird, als auch für militärische Anwendungen. Aufgrund seiner enormen Härte wird Wolfram oft in Legierungen für panzerbrechende Munition oder Triebwerke eingesetzt. Die US-Regierung hatte bereits angekündigt, ab 2027 den Import von chinesischem Wolfram für Verteidigungszwecke zu verbieten, was den Druck auf US-Rüstungskonzerne erhöht, alternative Vorräte und Lieferketten aufzubauen. Mit dem Projekt Vault kommt praktisch eine staatliche Reserve hinzu. Denn klar ist auch: binnen weniger Jahre lassen sich nicht einfach neue Minenbetriebe aufbauen. Das ist oft ein Prozess, der Jahrzehnte dauert. Mit Vault haben aber Bergbauunternehmen nun die Sicherheit, dass sie ihre Ware zu bestimmten Preisen abgesetzt bekommen, wobei die Regierung eine Preisuntergrenze garantiert. Das senkt das unternehmerische Risiko.

 

China reagiert auf Handelspolitik

 

Bei Wolfram ist nicht nur die Produktion, sondern sind auch die globalen Reserven stark konzentriert. Neben China verfügen nur Vietnam und Russland über eine nennenswerte Produktion. Noch nicht entwickelte Vorkommen finden sich aber in den USA selbst sowie in Kanada. China hat bereits 2025 als Reaktion auf den US-Handelskrieg Exportbeschränkungen für Wolfram eingeführt. So müssen seit Februar 2025 die Exporte von Wolfram sowie von Wolframverbindungen (z. B. Wolframcarbid, -legierungen) vom Handelsministerium MOFCOM genehmigt werden. Zudem wurde die Dual-Use-Karte gezogen. Da es sowohl für zivile wie militärische Zwecke eingesetzt wird, müssen Endverbleibserklärungen der Käufer vorgelegt werden. Das setzt die Rüstungsindustrie im Westen unter enormen Druck.

 

American Tungsten & Antimony: Wolfram & Antimon für die USA

 

Derzeit sind deshalb Aktien von Unternehmen begehrt, die Wolfram-Vorkommen entwickeln. Eines davon ist American Tungsten & Antimony (0,13 AUD; 0,07 Euro | AU0000445603). Die Australier konzentrieren sich auf die Exploration, Erschließung von Minen und Verarbeitungsanlagen für Wolfram und Antimon in den USA. Das Ziel ist der Aufbau einer vertikal integrierten Versorgung für die Industrie der westlichen Welt. American Tungsten & Antimony hat nun für sein Wolfram-Projekt Tennessee Mountain ein Diamantbohrprogramm beschlossen und eine entsprechende Erklärung bei den zuständigen Behörden eingereicht. Das Unternehmen will damit die historischen hochgradigen Wolfram-Mineralisierungen auf der Liegenschaft bestätigen. So will man zügig eine erste moderne Ressourcenschätzung nach dem anerkannten australischen Jorc-Standard erstellen und veröffentlichen.

 

Die historischen Daten früherer Bohrungen, die aus den 1950ern und 1970ern stammen, zeigten folgende Werte: So wurden 24,9 Meter mit 0,65% Wolframtrioxid (WO₃) ab einer Tiefe von 7,68 Metern nachgewiesen. Ein Abschnitt über 2,13 Meter kam sogar auf 2,06 % WO₃. Die historischen Bohrungen haben einen großen Vorteil: Das Genehmigungsverfahren ist schneller, da es sich bereits um ein durch Bergbauarbeiten und Grabungen vorbelastet Gelände handelt. Tennessee Mountain wird generell als ein großflächiges Wolfram-Molybdän-Skarn-System eingeschätzt, dass sich über eine Länge von mehr als 5 km erstreckt. Insofern bietet die Liegenschaft viel Raum für die Exploration. Da es nur eines der wenigen Wolframprojekte in der westlichen Welt ist, dürfte American Tungsten & Antimony bei entsprechenden Bohrerfolgen die Aufmerksamkeit der Börsianer auf sich ziehen.

 

Daneben entwickelt American Tungsten & Antimony in Utah das zu 100 % in seinem Besitz befindliche Antimony Canyon-Projekt. Auch hier bestätigen historische Arbeiten des U.S. Bureau of Mines nach dem Zweiten Weltkrieg eine weit verstreute Antimonmineralisierung auf einer Fläche von 5 mal 3 Kilometern. Das geschätzte Ressourcenziel beläuft sich auf über 15 Millionen Tonnen mit einem Antimongehalt zwischen 3 % und 15%, wie das Unternehmen mitteilte. Jüngere Probenahmen ergaben Spitzenwerte von über 30 % Antimon. Zahlreiche historische Abbaustätten und Aufschlüsse deuten laut dem Unternehmen darauf hin, dass die Mineralisierung über die derzeit bekannten Gebiete hinaus verläuft. Auch für das Canyon-Projekt plant American Tungsten & Antimony ein systematisches Explorationsprogramm. Zunächst gilt es, historische Daten zu bestätigen, um auf eine JORC-konforme Mineralressourcenschätzung hinarbeiten zu können.

 

Nicht zuletzt kann American Tungsten & Antimony mit einem hochgradigem Antimon-Projekt in Australien punkten. Dort besitzt es das Achilles Antimony Projekt in der Provinz New South Wales. Auf der Liegenschaft befindet sich das sogenannte Wild Cattle Creek-Vorkommen. Es gilt als Australiens Antimon-Projekt mit den höchsten Graden. Dafür besteht bereits eine JORC-konforme Ressource mit 1.52 Mio. Tonnen Erz, die 1.97% Antimon beinhaltet. Das entspricht 29.902 Tonnen an Antimon. Zum Vergleich: die Lagerhaus-Preise in den USA liegen derzeit bei bis zu 36.000 US-Dollar je Tonne. Die Aktie von American Tungsten & Antimony wird momentan in Australien an der ASX sowie in Frankfurt gehandelt. Der Börsenwert beträgt rund 175 Mio. AUD.

 

Quellen:

 

-          US Geological Survey Übersicht Weltmarkt für Antimon: https://www.usgs.gov/centers/national-minerals-information-center/antimony-statistics-and-information#main-content

-          G7 wollen Abhängigkeit von China reduzieren: https://www.reuters.com/world/china/g7-weighs-price-floors-rare-earths-counter-chinas-dominance-sources-say-2025-09-24/

-          Preisentwicklung von Antimon an der Metallbörse in Shanghai: https://www.metal.com/en/markets/14

-          USA und Australien beschließen weitreichende Kooperation im Rohstoffbereich: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/seltene-erden-usa-australien-china-100.html

 

 --------------

 

Lassen Sie sich in den Verteiler für American Tungsten & Antimony oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler American Tungsten & Antimony“ oder “Nebenwerte”.

 

American Tungsten & Antimony

Land: Australien

ISIN: AU0000445603

 

https://ataa.com/

 

Disclaimer/Risikohinweis

 

Interessenkonflikte: Mit American Tungsten & Antimony existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der American Tungsten & Antimony. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von American Tungsten & Antimony können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden

 

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von American Tungsten & Antimony einsehen: https://ataa.com/

 

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

 

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

 

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung American Tungsten & Antimony vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

 

Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

 

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

Dr. Reuter Investor Relations

Dr. Eva Reuter

Friedrich Ebert Anlage 35-37

60327 Frankfurt

+49 (0) 69 1532 5857

www.dr-reuter.eu

www.small-microcap.eu

 

Für Fragen bitte Nachricht an ereuter@dr-reuter.eu

 

Über Dr. Reuter Investor Relations: Dr. Reuter Investor Relations ist eine Investor Relations Agentur / Investor Relations Agency mit der folgenden Servicepalette: Small Cap Investor Relations, Retail Investor Relations, Privataktionäre, Institutional Investor Relations, Institutionelles Investor Relations, Finanz- Public Relations, ESG-Services, Roadshows, Investor Access, Kapitalmarkt-Compliance, Equity Research.



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    11.03.2026, 12120 Zeichen

    Der Preis für Wolfram hat sich binnen eines Jahres in etwa vervierfacht. Er reflektiert damit den geopolitischen Konflikt zwischen den USA und China. Das Metall ist bei viele High Tech-Produkten unersetzlich. Doch es gibt nur in Nevada. American Tungsten & Antimony hat mit dem Tennessee Mountain-Projekt in den Vereinigten Staaten eine Trumpfkarte in der Hand.

     

    Lieferketten: Der Ausbau läuft!

     

    Die Vereinigten Staaten meinen es mit dem Aufbau eigener, von China unabhängiger Rohstoffe-Lieferketten ernst. Im vergangenen Jahr wurden bereits hunderte Millionen US-Dollar direkt oder über Kredite in Firmen investiert, die Vorkommen an kritischen Metallen entwickeln. Alle geförderten Projekte befinden sich in den eigenen Staatsgrenzen.

     

    USA wollen 12 Mrd. Dollar in Rohstoff-Reserve investieren

     

    Nun hat die US-Regierung im Februar das „Project Vault“ ins Leben gerufen. Insgesamt 12 Mrd. US-Dollar sollen in den Aufbau einer nationalen Reserve an kritischen Metallen fließen. 10 Mrd. US-Dollar kommen als Kredite von der Import-Export-Bank Exim, zwei Milliarden US-Dollar sollen durch private Firmen zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt 60 Rohstoffe befinden sich auf der Liste der kritischen Mineralien des US Geological Survey (USGS) stehen. Wolfram gehört dabei zu den am stärksten priorisierten Metallen. Und das hat seinen Grund: Stand heute beziehen die USA einen Großteil ihres Wolframs aus dem Ausland, insbesondere aus China. Das Reich der Mitte kontrolliert etwa 80 % des Weltmarktes und ist selbst der größte Abnehmer.

     

    Ohne Wolfram geht es nicht

     

    Dabei ist Wolfram selbst essenziell für viele Anwendungen, da es sowohl für zivile Zwecke wie Werkzeuge oder Elektronik in der Industrie benötigt wird, als auch für militärische Anwendungen. Aufgrund seiner enormen Härte wird Wolfram oft in Legierungen für panzerbrechende Munition oder Triebwerke eingesetzt. Die US-Regierung hatte bereits angekündigt, ab 2027 den Import von chinesischem Wolfram für Verteidigungszwecke zu verbieten, was den Druck auf US-Rüstungskonzerne erhöht, alternative Vorräte und Lieferketten aufzubauen. Mit dem Projekt Vault kommt praktisch eine staatliche Reserve hinzu. Denn klar ist auch: binnen weniger Jahre lassen sich nicht einfach neue Minenbetriebe aufbauen. Das ist oft ein Prozess, der Jahrzehnte dauert. Mit Vault haben aber Bergbauunternehmen nun die Sicherheit, dass sie ihre Ware zu bestimmten Preisen abgesetzt bekommen, wobei die Regierung eine Preisuntergrenze garantiert. Das senkt das unternehmerische Risiko.

     

    China reagiert auf Handelspolitik

     

    Bei Wolfram ist nicht nur die Produktion, sondern sind auch die globalen Reserven stark konzentriert. Neben China verfügen nur Vietnam und Russland über eine nennenswerte Produktion. Noch nicht entwickelte Vorkommen finden sich aber in den USA selbst sowie in Kanada. China hat bereits 2025 als Reaktion auf den US-Handelskrieg Exportbeschränkungen für Wolfram eingeführt. So müssen seit Februar 2025 die Exporte von Wolfram sowie von Wolframverbindungen (z. B. Wolframcarbid, -legierungen) vom Handelsministerium MOFCOM genehmigt werden. Zudem wurde die Dual-Use-Karte gezogen. Da es sowohl für zivile wie militärische Zwecke eingesetzt wird, müssen Endverbleibserklärungen der Käufer vorgelegt werden. Das setzt die Rüstungsindustrie im Westen unter enormen Druck.

     

    American Tungsten & Antimony: Wolfram & Antimon für die USA

     

    Derzeit sind deshalb Aktien von Unternehmen begehrt, die Wolfram-Vorkommen entwickeln. Eines davon ist American Tungsten & Antimony (0,13 AUD; 0,07 Euro | AU0000445603). Die Australier konzentrieren sich auf die Exploration, Erschließung von Minen und Verarbeitungsanlagen für Wolfram und Antimon in den USA. Das Ziel ist der Aufbau einer vertikal integrierten Versorgung für die Industrie der westlichen Welt. American Tungsten & Antimony hat nun für sein Wolfram-Projekt Tennessee Mountain ein Diamantbohrprogramm beschlossen und eine entsprechende Erklärung bei den zuständigen Behörden eingereicht. Das Unternehmen will damit die historischen hochgradigen Wolfram-Mineralisierungen auf der Liegenschaft bestätigen. So will man zügig eine erste moderne Ressourcenschätzung nach dem anerkannten australischen Jorc-Standard erstellen und veröffentlichen.

     

    Die historischen Daten früherer Bohrungen, die aus den 1950ern und 1970ern stammen, zeigten folgende Werte: So wurden 24,9 Meter mit 0,65% Wolframtrioxid (WO₃) ab einer Tiefe von 7,68 Metern nachgewiesen. Ein Abschnitt über 2,13 Meter kam sogar auf 2,06 % WO₃. Die historischen Bohrungen haben einen großen Vorteil: Das Genehmigungsverfahren ist schneller, da es sich bereits um ein durch Bergbauarbeiten und Grabungen vorbelastet Gelände handelt. Tennessee Mountain wird generell als ein großflächiges Wolfram-Molybdän-Skarn-System eingeschätzt, dass sich über eine Länge von mehr als 5 km erstreckt. Insofern bietet die Liegenschaft viel Raum für die Exploration. Da es nur eines der wenigen Wolframprojekte in der westlichen Welt ist, dürfte American Tungsten & Antimony bei entsprechenden Bohrerfolgen die Aufmerksamkeit der Börsianer auf sich ziehen.

     

    Daneben entwickelt American Tungsten & Antimony in Utah das zu 100 % in seinem Besitz befindliche Antimony Canyon-Projekt. Auch hier bestätigen historische Arbeiten des U.S. Bureau of Mines nach dem Zweiten Weltkrieg eine weit verstreute Antimonmineralisierung auf einer Fläche von 5 mal 3 Kilometern. Das geschätzte Ressourcenziel beläuft sich auf über 15 Millionen Tonnen mit einem Antimongehalt zwischen 3 % und 15%, wie das Unternehmen mitteilte. Jüngere Probenahmen ergaben Spitzenwerte von über 30 % Antimon. Zahlreiche historische Abbaustätten und Aufschlüsse deuten laut dem Unternehmen darauf hin, dass die Mineralisierung über die derzeit bekannten Gebiete hinaus verläuft. Auch für das Canyon-Projekt plant American Tungsten & Antimony ein systematisches Explorationsprogramm. Zunächst gilt es, historische Daten zu bestätigen, um auf eine JORC-konforme Mineralressourcenschätzung hinarbeiten zu können.

     

    Nicht zuletzt kann American Tungsten & Antimony mit einem hochgradigem Antimon-Projekt in Australien punkten. Dort besitzt es das Achilles Antimony Projekt in der Provinz New South Wales. Auf der Liegenschaft befindet sich das sogenannte Wild Cattle Creek-Vorkommen. Es gilt als Australiens Antimon-Projekt mit den höchsten Graden. Dafür besteht bereits eine JORC-konforme Ressource mit 1.52 Mio. Tonnen Erz, die 1.97% Antimon beinhaltet. Das entspricht 29.902 Tonnen an Antimon. Zum Vergleich: die Lagerhaus-Preise in den USA liegen derzeit bei bis zu 36.000 US-Dollar je Tonne. Die Aktie von American Tungsten & Antimony wird momentan in Australien an der ASX sowie in Frankfurt gehandelt. Der Börsenwert beträgt rund 175 Mio. AUD.

     

    Quellen:

     

    -          US Geological Survey Übersicht Weltmarkt für Antimon: https://www.usgs.gov/centers/national-minerals-information-center/antimony-statistics-and-information#main-content

    -          G7 wollen Abhängigkeit von China reduzieren: https://www.reuters.com/world/china/g7-weighs-price-floors-rare-earths-counter-chinas-dominance-sources-say-2025-09-24/

    -          Preisentwicklung von Antimon an der Metallbörse in Shanghai: https://www.metal.com/en/markets/14

    -          USA und Australien beschließen weitreichende Kooperation im Rohstoffbereich: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/seltene-erden-usa-australien-china-100.html

     

     --------------

     

    Lassen Sie sich in den Verteiler für American Tungsten & Antimony oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler American Tungsten & Antimony“ oder “Nebenwerte”.

     

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    Land: Australien

    ISIN: AU0000445603

     

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    Interessenkonflikte: Mit American Tungsten & Antimony existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der American Tungsten & Antimony. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von American Tungsten & Antimony können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden

     

    Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von American Tungsten & Antimony einsehen: https://ataa.com/

     

    Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

     

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    Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

     

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