OpenAI: Sicherheitsprobleme erschüttern ( Finanztrends)
28.02.2026, 2374 Zeichen
Die Health-Funktion von ChatGPT steht massiv in der Kritik. Eine unabhängige Studie in Nature Medicine kommt zu einem alarmierenden Ergebnis: In über der Hälfte der Notfälle riet das System Patienten vom Arztbesuch ab. Für ein Tool, das täglich von mehr als 40 Millionen Menschen für Gesundheitsfragen genutzt wird, eine bedenkliche Bilanz.
Wenn KI zur Gefahr wird
Die Forscher um Dr. Ashwin Ramaswamy testeten ChatGPT Health mit 960 medizinischen Szenarien aus 21 Fachgebieten. Das Ergebnis: Bei eindeutigen Notfällen wie Schlaganfällen funktionierte das System zuverlässig. Doch bei komplexeren Fällen versagte es regelmäßig.
Besonders brisant: In einem Asthma-Szenario empfahl die KI abzuwarten, obwohl frühe Anzeichen von Atemnot erkennbar waren. In 84 Prozent der Fälle verwies das System eine Patientin mit Atembeschwerden auf einen späteren Termin. Gleichzeitig schickte es fast 65 Prozent der harmlosen Fälle unnötig in die Notaufnahme.
Noch problematischer: Die KI ließ sich stark von der Meinung Dritter beeinflussen. Wenn im Szenario ein "Freund" die Symptome herunterspielte, stufte das System die Situation deutlich häufiger als unkritisch ein.
OpenAI wehrt ab
OpenAI reagierte zurückhaltend auf die Studie. Man begrüße zwar unabhängige Evaluierungen, die Forschung bilde jedoch möglicherweise nicht die reale Nutzung ab. Die Modelle würden kontinuierlich verbessert.
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Eine Standardreaktion, die angesichts der Tragweite fragwürdig erscheint. Wenn ein System, das im Januar 2026 eingeführt wurde, bei medizinischen Notfällen derart versagt, steht nicht nur die Reputation auf dem Spiel. Es drohen Haftungsfragen und regulatorische Eingriffe.
Die Erkenntnis der Forscher ist eindeutig: ChatGPT Health unterschätzte die Dringlichkeit in mehr als der Hälfte aller medizinischen Szenarien. Für ein Unternehmen, das sich als Vorreiter der KI-Revolution positioniert, ein Rückschlag zur Unzeit.
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Die Addiko Gruppe besteht aus der Addiko Bank AG, der österreichischen Mutterbank mit Sitz in Wien (Österreich), die an der Wiener Börse notiert und sechs Tochterbanken, die in fünf CSEE-Ländern registriert, konzessioniert und tätig sind: Kroatien, Slowenien, Bosnien & Herzegowina (wo die Addiko Gruppe zwei Banken betreibt), Serbien und Montenegro.
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