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Fazits zu wienerberger, Bawag, Erste Group, FACC ...

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#gabb aktuell



27.02.2026, 6724 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

wienerberger: "Wienerberger hielt am Dienstag ihren Kapitalmarkttag in London ab, auf dem auch der Ausblick 2026 präsentiert wurde sowie ein neuer Mittelfristausblick. Sowohl der Ausblick zur Marktentwicklung als auch die Guidance für das EBITDA auf stand-alone-Basis liegen unter unseren Erwartungen, da wir bereits 2026 mit einer einsetzenden Markterholung gerechnet haben. Positiv hingegen sehen wir die Übernahme der Italcer Group, da Wienerberger somit ihr Engagement im weniger zyklischen Renovierungsmarkt ausbaut (2025: 38% Renovierung, 19% Infrastruktur, 43% Wohnungsneubau) und die Übernahme schon im 1. Jahr wertsteigernd ist. Auch den Mittelfristausblick sehen wir sehr positiv. Denn sogar im Basisszenario bei flacher Marktentwicklung kann Wienerberger ein solides EBITDA-CAGR 26-29 von knapp 10% erzielen. Wir sehen daher die negative Kursreaktion am Tag der Veröffentlichung als überzogen und bestätigen unsere Kaufen-Empfehlung für die Aktie."

Bawag: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur BAWAG erhöhen wir unser Kursziel auf EUR 145,0 je Aktie (zuvor EUR 115,0) und bestätigen unsere Empfehlung Halten. Die starke Kursentwicklung der BAWAG-Aktie zeigt sich auch im Vergleich zur Peer Group. Die aktuellen Bewertungskennzahlen – ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von 2,3x für 2026 bei einer Eigenkapitalrendite von über 20% – deuten auf eine faire Bewertung hin."

Erste Group: "Die Erste Group veröffentlichte gestern ihr Ergebnis für das Geschäftsjahr 2025. Mit einem Nettogewinn von EUR 944 Mio. im 4. Quartal 2025 (+55% im Vergleich zum Vorjahresquartal) lag die Erste Group über den Markterwartungen. Die Erstkonsolidierung der Erste Bank Polska sollte zu einem Rückgang der zum Jahresende historisch hohen CET1-Quote von rund 460 Basispunkten im 1. Quartal 2026 führen. Es wird erwartet, dass die CET1-Quote 2026 im Zuge der prognostizierten starken Gewinnentwicklung anschließend wieder ansteigt und damit erneut Flexibilität hinsichtlich Ausschüttungen beziehungsweise M&A-Transaktionen schafft. Für 2026 hat sich die Erste Group das Ziel gesetzt, eine Eigenkapitalverzinsung (ROTE) von etwa 19% zu erwirtschaften und den bereinigten Gewinn je Aktie um mehr als 20% zu steigern. Der ausgewiesene Nettogewinn der Erste Group wird mit etwas unter EUR 4 Mrd. prognostiziert; der um außerordentliche Posten im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung der Erste Bank Polska bereinigte Nettogewinn wird mit etwas über EUR 4 Mrd. erwartet."

FACC: "Die FACC veröffentlichte diese Woche vorläufige Eckzahlen für 2025. Die Eckzahlen 2025 trafen unsere Erwartungen, auch der erste Ausblick 2026 ist positiv. Airbus erwartet im letzte Woche vorgelegten Ausblick einen Anstieg der Auslieferungen 2026 von knapp 10% auf 870. Dies lag jedoch unter den Markterwartungen aufgrund von Lieferschwierigkeiten seitens des Triebwerkslieferanten Pratt&Whitney. Boeing lieferte 2025 mit 600 Fliegern die höchste Zahl an Flugzeugen seit 2018 aus und erwartet ein Plus bei den Auslieferungen 2026 von rund 10%. Wir sehen die positiven Wachstumsaussichten für die FACC als Tier 1-Zulieferer weiter voll intakt."

AMAG: "Die AMAG lag mit ihrem Ergebnis im 4. Quartal 2025 aufgrund der schwächer als erwarteten Entwicklung in der Division Rolling etwas unter unseren Erwartungen. Für 2026 zeigt sich das Management angesichts volatiler globaler Rahmenbedingungen vorsichtig, sieht aber positive Marktsignale und rechnet segmentabhängig mit überwiegend stabilen bis leicht steigenden Absatzmen- gen. In der Telefonkonferenz mit Investoren und Analysten merkte das Management an, dass das 4. Quartal 2025 die Talsohle in der Division Walzen markieren sollte, da sich sowohl Volumen/Mix als auch Preisdruck im Vergleich zum Vorquartal verbessern dürften. Trotzdem behalten wir unsere vorsichtige Haltung bei und bekräftigen unsere Halten-Empfehlung. Wir erwarten einen ersten Finanzausblick mit den Q1-Zahlen Ende April."

EVN: "Die EVN veröffentlichte diese Woche ihre Ergebnisse für das 1. Quartal des GJ 2025/26, die im Rahmen unserer Erwartungen lagen. Der Vorstand bestätigte den Finanzausblick für das GJ 2025/26 mit einem Konzernergebnis in der Bandbreite von EUR 430-480 Mio. Für das abgelaufene Geschäftsjahr wird eine Dividende von EUR 0,90 ausgezahlt. Auch der Mittelfristausblick 2030 mit einem EBITDA von EUR 1,1-1,2 Mrd. wurde bestätigt. Wir sehen die EVN-Aktie weiter als eine der günstigsten Aktien im Peer Group Vergleich mit Abschlägen von 20-30% zu den KGV und EV/E- BITDA-Kennzahlen der Mitbewerber. Wir bleiben bei unserer Kaufen-Empfehlung."

Kapsch TrafficCom: Nachdem Kapsch bereits vor knapp zwei Wochen Eckdaten zum 3. Quartal sowie eine Gewinnwarnung für das GJ 25/26 veröffentlicht hatte, publizierte der Mautspezialist nun seine finalen Quartalsergebnisse. Der Vorstand bestätigte seinen jüngst gekappten Finanzausblick für das GJ 2025/26 mit einem Umsatz von EUR 420 Mio. und einem EBIT von rund EUR 7 Mio. Der Fokus liegt auf kostenseitigen Einsparungen, die aber erst im nächsten Geschäftsjahr wirksam sein werden. In seinem Auftragsstand von EUR 1,2 Mrd. sieht Kapsch eine profunde Wachstumsbasis, wobei sich einige größere Projekte erst mittel- bis langfristig im Umsatz widerspiegeln werden. Das Unternehmen hält am 19. und 20. März seinen Kapitalmarkttag ab, an dem ein Strategie-Update vorgestellt werden soll. Wir haben die niedrigere Guidance in unserer jüngsten Unternehmensanalyse bereits reflektiert und blei- ben zwischenzeitlich bei unserer Halten-Einstufung."

SBO: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur SBO bestätigen wir unsere Akkumulieren-Empfehlung mit neuem Kursziel EUR 39,80/Aktie (zuvor: EUR 37,20). Wir stufen die langfristigen Aussichten für SBO als unverändert vielversprechend ein, untermauert durch die Flexibilität, Innovationsführerschaft sowie die wachsende Präsenz im Nahen Osten. Die Bilanz des Unternehmens ist nach wie vor solide und unterstützt die geplanten M&A-Aktivitäten. Die jüngste Erholung des Ölpreises auf über USD 70 per Barrel trägt zu einem positiveren Ausblick 2026 bei ebenso wie mögliche Investitionen in die Wiederbelebung der Ölförderung in Venezuela. Das Unternehmen legt am 19. März seine finalen Ergebnisse 2025 vor."

Ausblick: Kommende Woche legen Palfinger und Andritz ihre Zahlen für 2025 vor, Zumtobel ihre Q3-Ergebnisse. Der Flughafen Wien präsentiert seine vorläufigen Zahlen für 2025. RBI und BAWAG veröffentlichen ihre Geschäftsberichte. Die EVN notiert ex Dividende.



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Bildnachweis

1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:CA Immo, UBM, Semperit, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Flughafen Wien, Marinomed Biotech, voestalpine, Wienerberger, Zumtobel, Kapsch TrafficCom, Andritz, AT&S, DO&CO, Strabag, RBI, Agrana, FACC, CPI Europe AG, Bajaj Mobility AG, Verbund, Wolford, Oberbank AG Stamm, RHI Magnesita, Amag, EVN, Österreichische Post, Telekom Austria, Infineon, BASF, Symrise.


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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
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    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    wienerberger: "Wienerberger hielt am Dienstag ihren Kapitalmarkttag in London ab, auf dem auch der Ausblick 2026 präsentiert wurde sowie ein neuer Mittelfristausblick. Sowohl der Ausblick zur Marktentwicklung als auch die Guidance für das EBITDA auf stand-alone-Basis liegen unter unseren Erwartungen, da wir bereits 2026 mit einer einsetzenden Markterholung gerechnet haben. Positiv hingegen sehen wir die Übernahme der Italcer Group, da Wienerberger somit ihr Engagement im weniger zyklischen Renovierungsmarkt ausbaut (2025: 38% Renovierung, 19% Infrastruktur, 43% Wohnungsneubau) und die Übernahme schon im 1. Jahr wertsteigernd ist. Auch den Mittelfristausblick sehen wir sehr positiv. Denn sogar im Basisszenario bei flacher Marktentwicklung kann Wienerberger ein solides EBITDA-CAGR 26-29 von knapp 10% erzielen. Wir sehen daher die negative Kursreaktion am Tag der Veröffentlichung als überzogen und bestätigen unsere Kaufen-Empfehlung für die Aktie."

    Bawag: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur BAWAG erhöhen wir unser Kursziel auf EUR 145,0 je Aktie (zuvor EUR 115,0) und bestätigen unsere Empfehlung Halten. Die starke Kursentwicklung der BAWAG-Aktie zeigt sich auch im Vergleich zur Peer Group. Die aktuellen Bewertungskennzahlen – ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von 2,3x für 2026 bei einer Eigenkapitalrendite von über 20% – deuten auf eine faire Bewertung hin."

    Erste Group: "Die Erste Group veröffentlichte gestern ihr Ergebnis für das Geschäftsjahr 2025. Mit einem Nettogewinn von EUR 944 Mio. im 4. Quartal 2025 (+55% im Vergleich zum Vorjahresquartal) lag die Erste Group über den Markterwartungen. Die Erstkonsolidierung der Erste Bank Polska sollte zu einem Rückgang der zum Jahresende historisch hohen CET1-Quote von rund 460 Basispunkten im 1. Quartal 2026 führen. Es wird erwartet, dass die CET1-Quote 2026 im Zuge der prognostizierten starken Gewinnentwicklung anschließend wieder ansteigt und damit erneut Flexibilität hinsichtlich Ausschüttungen beziehungsweise M&A-Transaktionen schafft. Für 2026 hat sich die Erste Group das Ziel gesetzt, eine Eigenkapitalverzinsung (ROTE) von etwa 19% zu erwirtschaften und den bereinigten Gewinn je Aktie um mehr als 20% zu steigern. Der ausgewiesene Nettogewinn der Erste Group wird mit etwas unter EUR 4 Mrd. prognostiziert; der um außerordentliche Posten im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung der Erste Bank Polska bereinigte Nettogewinn wird mit etwas über EUR 4 Mrd. erwartet."

    FACC: "Die FACC veröffentlichte diese Woche vorläufige Eckzahlen für 2025. Die Eckzahlen 2025 trafen unsere Erwartungen, auch der erste Ausblick 2026 ist positiv. Airbus erwartet im letzte Woche vorgelegten Ausblick einen Anstieg der Auslieferungen 2026 von knapp 10% auf 870. Dies lag jedoch unter den Markterwartungen aufgrund von Lieferschwierigkeiten seitens des Triebwerkslieferanten Pratt&Whitney. Boeing lieferte 2025 mit 600 Fliegern die höchste Zahl an Flugzeugen seit 2018 aus und erwartet ein Plus bei den Auslieferungen 2026 von rund 10%. Wir sehen die positiven Wachstumsaussichten für die FACC als Tier 1-Zulieferer weiter voll intakt."

    AMAG: "Die AMAG lag mit ihrem Ergebnis im 4. Quartal 2025 aufgrund der schwächer als erwarteten Entwicklung in der Division Rolling etwas unter unseren Erwartungen. Für 2026 zeigt sich das Management angesichts volatiler globaler Rahmenbedingungen vorsichtig, sieht aber positive Marktsignale und rechnet segmentabhängig mit überwiegend stabilen bis leicht steigenden Absatzmen- gen. In der Telefonkonferenz mit Investoren und Analysten merkte das Management an, dass das 4. Quartal 2025 die Talsohle in der Division Walzen markieren sollte, da sich sowohl Volumen/Mix als auch Preisdruck im Vergleich zum Vorquartal verbessern dürften. Trotzdem behalten wir unsere vorsichtige Haltung bei und bekräftigen unsere Halten-Empfehlung. Wir erwarten einen ersten Finanzausblick mit den Q1-Zahlen Ende April."

    EVN: "Die EVN veröffentlichte diese Woche ihre Ergebnisse für das 1. Quartal des GJ 2025/26, die im Rahmen unserer Erwartungen lagen. Der Vorstand bestätigte den Finanzausblick für das GJ 2025/26 mit einem Konzernergebnis in der Bandbreite von EUR 430-480 Mio. Für das abgelaufene Geschäftsjahr wird eine Dividende von EUR 0,90 ausgezahlt. Auch der Mittelfristausblick 2030 mit einem EBITDA von EUR 1,1-1,2 Mrd. wurde bestätigt. Wir sehen die EVN-Aktie weiter als eine der günstigsten Aktien im Peer Group Vergleich mit Abschlägen von 20-30% zu den KGV und EV/E- BITDA-Kennzahlen der Mitbewerber. Wir bleiben bei unserer Kaufen-Empfehlung."

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    Christine Petzwinkler
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