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ATX-Trends: Erste Group, FACC, wienerberger, Verbund ...

27.02.2026, 2007 Zeichen

Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat sich gestern Donnerstag mit einer knapp behaupteten Tendenz aus dem Handel verabschiedet. Der ATX schloss mit minus 0,04 Prozent auf 5.763,61 Punkte nur wenig verändert, nachdem der Leitindex seine Abschläge kurz vor dem Sitzungsende weitgehend eingedämmt hat. Die europäischen Leitbörsen notierten uneinheitlich, die Indizes gingen aber klar unter den Tageshöchstständen aus dem Tag. Im Späthandel lieferte eine verhaltene Stimmung an der Wall Street auch in Europa etwas Belastung für die Aktienkurse. In New York war vor allem an der technologielastigen Nasdaq Gegenwind aufgekommen, da die Aktie des gewichtigen Chipriesen Nvidia trotz beeindruckender Quartalszahlen und starker Geschäftsziele schwach in den Handel gestartet war.

In Wien rückte auf Unternehmensebene das Schwergewicht Erste Group mit einer Zahlenvorlage ins Blickfeld der Akteure. Der Nettogewinn der Bank stieg im vierten Quartal zum Vorjahreszeitraum um 55 Prozent auf 944 Millionen Euro und lag damit etwa 15 Prozent über den Marktprognosen. Wegen des Kaufs der Santander Bank Polska wird die Dividende aber geringer ausfallen. Die Erste-Aktie reagierte mit minus 1,2 Prozent. Bei den Branchenkollegen Bawag und Raiffeisen Bank International gab es hingegen Kursgewinne. BAWAG-Titel verteuerten sich um 1,7 Prozent und die Aktionäre der Raiffeisen Bank International konnten ein Plus von 0,6 Prozent verbuchen. Unter den weiteren Schwergewichten büßte die Verbund-Aktie 1,3 Prozent ein. Wienerberger fielen um 1,5 Prozent. FACC-Papiere gewannen weitere 6,7 Prozent, nachdem die Titel des Luftfahrtzulieferers bereits am Vortag in Reaktion auf eine Zahlenvorlage 7,5 Prozent gewonnen hatten. Voestalpine schlossen mit minus 0,3 Prozent auf 48,88 Euro. Der Analyst der Wiener Privatbank Nicolas Kneip hat sein Anlagevotum für die Aktie des Stahlkonzerns von "Halten" auf "Verkaufen" gesenkt. Das Kursziel ("Fairer Wert") wurde hingegen von 36,50 auf 41,50 Euro erhöht."


(27.02.2026)

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