11.02.2026, 3595 Zeichen
Die Bawag Group hat heute das Jahresergebnis für 2025 veröffentlicht. Der Nettogewinn konnte um 13 Prozent gesteigert werden und iegt bei 860 Mio. Euro. Für 2025 soll eine Dividende in Höhe von 6,25 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Auch in den kommenden Jahren soll der Gewinn stetig wachsen. Es wird ein Nettogewinn von mehr als 960 Mio. Euro in 2026, von mehr als 1,1 Mrd. Euro in 2027 und mehr als 1,2 Mrd. Euro in 2028 erwartet, jeweils exklusive potenzieller Akquisitionen, wie die Bank betont. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) des Nettogewinns von etwa 12 Prozent von 2025 bis 2028.
Auch die weiteren Kennzahlen wurden 2025 verbessert: Der Kernumsatz stieg 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro. Der Nettozinsertrag erreichte 1,8 Mrd. Euro, ein Anstieg von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr, laut Bawag unterstützt durch die getätigten Akquisitionen und die damit verbundene Veränderung der Asset-Struktur sowie ein sich stabilisierendes Zinsumfeld. Der Provisionsüberschuss stieg organisch und durch die Akquisitionen weiter auf 371 Mio. Euro, was einem Anstieg von 20 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Die Risikokosten beliefen sich 2025 auf insgesamt 228 Mio. Euro, verglichen mit 82 Mio. Euro im Jahr 2024. Der Anstieg spiegelt laut Bawag die Vergrößerung des Konzerns wider. Im Vorjahr wurde zudem ein Management Overlay aufgelöst. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital (RoTCE) wird mit 26,9 Prozent ausgewiesen (+0,9 Punkte). Die operativen Aufwendungen lagen bei 799 Mio. Euro. Der Gewinn vor Risikovorsorge belief sich auf 1,4 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Zum Jahresende lag die pro-forma harte Eigenkapitalquote (CET1) bei 14,6 Prozent und damit über dem eigenen CET1‑Ziel von 12,5 Prozent, mit einem Überschusskapital von 468 Mio. Euro. Dies berücksichtigt bereits den Abzug der vorgesehenen Dividende in Höhe von 481 Mio. Euro (6,25 Euro je Aktie), die der Hauptversammlung am 22. April 2026 vorgeschlagen wird, sowie den Aktienrückkauf von 75 Mio. Euro, der Anfang Februar 2026 abgeschlossen wurde. Die pro-forma CET1‑Quote berücksichtigt zudem den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung, der im vierten Quartal 2025 unterzeichnet wurde und voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen wird.
Anas Abuzaakouk, CEO der Bawag Group, kommentiert: "2025 war ein Jahr des Wandels, in dem wir den Grundstein für eine paneuropäische und US-amerikanische Bankengruppe gelegt haben. Trotz der Rekordergebnisse 2025 haben wir die besten Jahre noch vor uns. Die seit 2012 verfolgte Strategie bleibt unverändert: geduldig und diszipliniert agieren, fokussiert bleiben und eine Mentalität der kontinuierlichen Verbesserung leben. Unsere Resilienz zeigt sich in unserer Fähigkeit, konsequent Ergebnisse zu liefern und sich jedes Jahr zu verbessern."
Die Bank plant den kontinuierlichen Aufbau von Überschusskapital, wobei für den Zeitraum von 2026 bis 2028 zusätzliches Überschusskapital von über 1,1 Mrd. Euro prognostiziert wird, das zu einem Überschusskapital von über 1,5 Mrd. Euro führt, worin das pro-forma Überschusskapital von 468 Mio. Euro berücksichtigt ist. Dieses Überschusskapital ist laut Bawag für potentielle Zukäufe, Kapitalausschüttungen und mögliche neue Wachstumsmöglichkeiten vorgesehen, die über den Plan hinaus gehen. Dieses Überschusskapital ist höher als jenes, welches für die Erreichung der Dreijahres-Ziele erforderlich ist, und berücksichtigt bereits eine Dividendenausschüttungsquote von 55 Prozent des Nettogewinns, so die Bank.
Wiener Börse Party #1092: ATX im Plus, Bawag nach Zahlen und Polytec nach Aufregung gesucht, Emissionsantrag Austria 30 Private IR gestellt
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Bawag, Headquarter, Photographer: Manfred Sodia
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