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Trumps Griff nach Grönland rückt arktische Rohstoffe in den Fokus

Magazine aktuell


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12.01.2026, 7771 Zeichen

Donald Trumps verbale Ambitionen auf Grönland haben dem Rohstoffsektor des Landes nicht geschadet – im Gegenteil. Die Rohstoffvorkommen in allen arktischen Ländern rücken stärker in den Fokus.

 

Die Aktie des Metallexplorers Arctic Minerals (ISIN: SE0024172779, WKN: A411LJ) zeigt an der Heimatbörse Nasdaq Stockholm weiter viel Momentum: In den vergangenen fünf Handelstagen sprang der Kurs um rund 36 %, auf 12-Monats-Sicht steht ein Plus von knapp 246 %. Das in Stockholm ansässige Unternehmen exploriert in Schweden, Finnland und Norwegen mehrere Projekte. Bidjovagge in Finnmark in Nordnorwegen enthält laut bestehender Mineralressource 134.000 Unzen Gold und 32.200 Tonnen Kupfer, wobei die Geologen des Explorers aufgrund jüngster Analysen von deutlichem Aufwärtspotenzial überzeugt sind.

 

Die Kursgewinne sind zum einen auf Fortschritte bei der Exploration zurückzuführen – etwa dem Start geophysikalischer Vermessungen beim Kupferprojekt Swan Lake in Nordschweden. Zum anderen aber wächst an den Märkten das Bewusstsein für die Bedeutung der Rohstoffvorkommen im hohen Norden.

 

Ein nicht unwesentlicher Grund dafür sind die kaum verhohlenen Anspruchsbekundungen des US-Präsidenten Donald Trump in Bezug auf Grönland, die in diesen Tagen nicht zum ersten Mal die Schlagzeilen beherrschen.

 

Amaroq CEO: Trump hat Grönland auf die Landkarte gebracht

 

Einer, der es wissen muss, ist Eldur Olafsson, Gründer und Geschäftsführer von Amaroq Minerals. Die Aktie hat in den letzten sechs Monaten um rund 50 % zugelegt und gerade ein neues Allzeithoch markiert. Das in Toronto ansässige Unternehmen betreibt in Grönland die Goldmine Nalunaq, die im November 2024 das erste Gold förderte, und verfügt über das größte Portfolio an Mineralexplorationslizenzen in der Region.

 

Olafsson sagte gegenüber Bloomberg, Trump habe Grönland „wirklich auf die Landkarte gebracht“, als er 2019 erstmals einen Kauf der politisch zu Dänemark gehörenden Insel in den Raum stellte. „Die Leute haben gesehen, dass es dort Ressourcen gibt.“

 

Tatsächlich gab es zuletzt mehrere Erfolgsmeldungen aus dem grönländischen Bergbau. Critical Metals – die Aktie legte in den letzten sechs Monaten um 400 % zu – etwa vermeldete kürzlich den Bau einer Pilotanlage für das Seltenerdprojekt Tanbreez. GreenRoc Mining erhielt im Dezember eine 30-jährige Abbaulizenz für die Graphitlagerstätte Amitsoq. Es war die dritte Genehmigung, die die Regierung der Insel im vergangenen Jahr erteilte.

 

Die Märkte haben in den vergangenen Jahren realisiert, dass Rohstoffvorkommen innerhalb des westlichen Einflussbereichs einen besonderen Wert besitzen können. Wachsende politische Unterstützung wie etwa im Fall Tanbreez erhöht die Chance für Explorer, Projekte auch zu realisieren. Zölle und andere Maßnahmen für sichere Lieferketten machen Rohstoffe außerhalb des russisch-chinesischen Einflussbereichs für Investoren interessant.

 

Märkte bewerten europäische Rohstoffe neu

 

Europa indes realisiert, dass sein Einfluss auf Grönland und die dortigen Rohstoffvorkommen in der Zukunft schwinden könnte – und muss die dann noch im ureigensten Einflussbereich verbleibenden Vorkommen umso höher bewerten. Dann führt an den reichen Vorkommen im bergbaufreundlichen Skandinavien kein Weg vorbei. Und hier schließt sich der Kreis zu Explorern wie Arctic Minerals: Die Projektpipeline dieser Unternehmen wird wesentlich über die künftige Rohstoffsouveränität des Kontinents entscheiden.

 

Ein Blick auf das Hauptprojekt von Arctic Minerals, Hennes Bay in Südschweden, zeigt, dass ernsthafte Bemühungen um Exploration sich auszahlen können. Die im März 2025 veröffentlichte, initiale Ressourcenschätzung taxiert die Lagerstätte auf 447 kt Kupfer und knapp 37 Mio. Unzen Silber. Dabei gehen die Geologen des Explorers davon aus, dass „die Möglichkeit, die MRE kurz- bis mittelfristig deutlich zu erweitern, beträchtlich ist“, wie es in einer Investorenpräsentation heißt.

 

Zur Einordnung: Die International Copper Association (ICA) ging für 2025 von einem EU-Verbrauch von 4,1 Mio. Tonnen Kupfer aus, wovon lediglich rund 800 kt durch Kupferminen in der EU bereitgestellt wurden (knapp die Hälfte des Bedarfs wird durch Recycling gedeckt). Lagerstätten in der Größenordnung von Hennes Bay könnten die inländische Produktion also rechnerisch zehn Jahre lang um 5 % steigern.

 

Skandinavischer Bergbau wächst

 

Die Zeichen im skandinavischen Bergbau stehen jedenfalls auf Wachstum. Schweden meldet höhere Investitionen und mehr erteilte Lizenzen, Finnland registriert Rekordwerte bei der zur Exploration ausgewiesenen Fläche. Norwegen sieht in Metallen die Möglichkeit, neue Einkommensquellen fernab von Öl und Gas zu erschließen.

 

Nun kommt noch ein neuer Impuls hinzu: Im November stimmte das Parlament in Schweden für die Aufhebung des 2018 verhängten Moratoriums für den Uranabbau und ebnete damit den Weg für Exploration und Abbau.  Laut dem Geologischen Dienst Schwedens beherbergt das Land 27 % der bekannten europäischen Uranvorkommen. Norwegen hegte zeitweise große Ambitionen im Tiefseebergbau, die allerdings aufgrund fehlender parlamentarischer Mehrheiten zunächst einige Jahre zurückgestellt wurden.

 

Auch Arctic Minerals ist optimistisch – nicht nur aufgrund des großen Zuspruchs der Investoren. Gelingt es, das Hauptprojekt Hennes Bay wie geplant zügig voranzutreiben und parallel auch die weiteren Projekte im Portfolio zu bearbeiten, dürfte das Interesse der Investoren in einem weiter günstigen Marktumfeld hoch bleiben.

 

Weitere Informationen zu Arctic Minerals finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:

https://www.miningscout.de/minenaktien/arctic-minerals-ab/

 

Arctic Minerals AB

Stockholm: ARCT

Frankfurt: 9QY0

ISIN: SE0024172779

WKN: A411LJ

Webseite: www.arcticminerals.se

 

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte

 

Die hier angebotene Berichterstattung stellt keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar und ist weder explizit noch implizit als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die hanseatic stock publishing UG und ihre Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Berichterstattung dient ausschließlich der Leserinformation und stellt zu keinem Zeitpunkt eine Handlungsaufforderung dar. Zwischen der hanseatic stock publishing UG und den Lesern der von ihr veröffentlichten Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis, da sich die Berichterstattung ausschließlich lediglich auf das jeweils genannte Unternehmen, nicht aber auf die Anlageentscheidung bezieht. Wir weisen darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter der hanseatic stock publishing UG Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Ferner besteht zwischen dem hier erwähnten Unternehmen oder mit ihm verbundenen Unternehmen und der hanseatic stock publishing UG ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt besteht. Da wir zu keinem Zeitpunkt ausschließen können, dass auch andere Medien, Research- und Börseninformationsdienste die von uns erwähnten Werte im gleichen Zeitraum besprechen, kann es zu einer symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Mitarbeiter des Herausgebers halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Aktien oder Aktienoptionen des besprochenen Wertpapiers. Eine Veränderung, Verwendung oder Reproduktion dieser Publikation ohne eine vorherige schriftliche Zustimmung von der hanseatic stock publishing UG (haftungsbeschränkt) ist untersagt. Bitte lesen Sie auch unseren Disclaimer: https://www.miningscout.de/disclaimer-agb/.

 

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