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Fazits zu Porr, Kapsch TrafficCom, wienerberger, FACC, VIG, Uniqa, UBM ...

Magazine aktuell


#gabb aktuell



28.11.2025, 7413 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu Porr: "Nach den starken Q3-Zahlen haben wir unsere Schätzungen für die PORR leicht angehoben, wodurch unser Kursziel auf EUR 34,50/Aktie steigt (zuvor: EUR 33,80/Aktie). Unsere Empfehlung stufen wir auf Kaufen hoch (zuvor: Akkumulieren). Nach den jüngsten Kursgewinnmitnahmen bei den österreichischen Bautiteln, sehen wir auf aktuellen Kursniveaus ein Kurspotenzial von über 20% und somit ausreichend Upside für eine Kaufen-Empfehlung. Zudem notiert die PORR-Aktie mit hohen Abschlägen zur Peer Group und auch zur STRABAG auf Basis KGV und EV/EBITDA. Wir sind dem Bausektor gegenüber weiter sehr positiv eingestellt angesichts der Rekordauftragsbücher vor allem im Tiefbau, der deutlich über die Hälfte des Umsatzes der PORR ausmacht."

Zu Kapsch TrafficCom: "Nach dem schwachen 1. Halbjahr und der Gewinnwarnung für 2025/26, haben wir unsere Schätzungen an die neue Guidance und die schleppende Marktdynamik angepasst. Unser Kursziel sinkt folglich auf EUR 7,0/Aktie (zuvor: EUR 9,0/Aktie) und wir stufen unsere Empfehlung auf Halten zurück (zuvor: Kaufen). Auf Basis unserer neuen Schätzungen, die eine Stabilisierung des Geschäfts und eine kontinuierliche Verbesserung der Bilanz durch niedrige, aber positive Gewinnbeiträge implizieren, erscheint die KTC-Aktie fair bewertet. Obwohl positive Einmaleffekte nach wie vor eintreten können, werden diese nicht als positive Kurstreiber ausreichen, solange nicht eine nachhaltige Umsatzerholung erkennbar ist."

Zu wienerberger: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur Wienerberger-Aktie haben wir unsere Schätzungen nach den Q3-Zahlen und dem abgesenkten Ausblick überarbeitet. Unser Kursziel steigt leicht auf EUR 36,6 EUR je Aktie (zuvor: EUR 35,7). Gleichzeitig stufen wir auf dem aktuellen Kursniveau unsere Empfehlung auf Kaufen hoch (zuvor: Akkumulieren). Auch im Peer Group Vergleich notiert die Wienerberger-Aktie mit deutlichen Abschlägen auf Basis KGV und EV/EBITDA. Aufgrund des in den letzten Jahren erfolgreich reduzierten Anteils des Wohnungsneubaus am Gesamtumsatz auf nunmehr 45% - Tendenz weiter fallend – sehen wir diese Abschläge als nicht gerechtfertigt an. Unserer Ansicht nach spiegelt die aktuelle Bewertung einen übertriebenen Pessimismus wider, insbesondere angesichts der soliden Gewinnentwicklung in den ersten neun Monaten 2025, die im Gegensatz zu der schwachen Kursentwicklung seit Jahresbeginn steht."

Zu VIG: "Die VIG hat bereits in der vergangenen Woche ihr starkes Vorsteuerergebnis für die ersten drei Quartale sowie eine Anhebung des Finanzausblicks für 2025 bekanntgegeben. Bereits letzte Woche hat der Vorstand auf Basis des starken Q3-Ergebnisses die Prognose für das Vorsteuerergebnis 2025 deutlich angehoben: von bisher EUR 950 Mio. bis EUR 1,0 Mrd. auf nun EUR 1,10 bis 1,15 Mrd. Nach dem Q3-Update bleiben wir klar bei unserer positiven Einschätzung der VIG-Aktie. Die Q3-Zahlen unterstreichen ein anhaltendes Prämienwachstum und eine starke operative Performance."

Zu Uniqa: "Die UNIQA feierte diese Woche ihr 35-jähriges Börsejubiläum und präsentierte auf dem Kapitalmarkttag ein Update zur Strategie „UNIQA 3.0 – GrowingImpact“. Wir bewerten die neuen Finanzziele als sehr positiv – sie liegen über unseren aktuellen Schätzungen. Auch wenn die Anhebung auf den ersten Blick moderat wirkt, basieren die neuen Wachstumsraten auf den Ergebnissen 2025 (bisher war 2024 die Basis), die voraussichtlich deutlich über jenen von 2024 liegen werden. Für das laufende Jahr wird ein Vorsteuerergebnis am oberen Ende der Bandbreite von EUR 490-510 Mio. erwartet. Erfreulich sind auch die damit verbundenen steigenden Dividendenaussichten. Zwar bleibt die Ausschüttungsquote unverändert, doch die höheren Gewinnerwartungen sollten sich in höheren Ausschüttungen niederschlagen und die Position von UNIQA als progressiver Dividendenwert weiter stärken. Trotz des starken Kursanstiegs von über +80 % in diesem Jahr bietet UNIQA mit rund 5% weiterhin eine der höchsten Dividendenrenditen im ATX."

Zu CA Immo: "CA Immo veröffentlichte diese Woche ihre Ergebnisse für die ersten drei Quar- tale 2025, die im Rahmen unserer Erwartungen lagen. Der Vorstand bestätigte sein FFO 1-Ziel für 2025 von über EUR 104 Mio. (2024: EUR 120 Mio.). Die ersten drei Quartale verkaufte die CA Immo Gebäude und Grundstücke mit einem Buchwert von rund EUR 560 Mio. Zudem werden exklusive Verhandlungen mit einem Käufer zum Erwerb des verbleibenden tschechischen Portfolios geführt (Buchwert von rund EUR 300 Mio.). Strategischer Fokus ist weiter der Verkauf von non-core Assets und Fokussierung auf Deutschland – speziell München und Berlin. Das laufende Aktienrückkaufprogramm bis zu 2% der Aktien wurde bereits zu 70% erfüllt. Die Überschussliquidität könnte für weitere Aktienrückkäufe und/oder Dividenden verwendet werden, das Management möchte sich jedoch Flexibilität auch für andere Optionen erhalten. Die CA Immo-Aktie notiert zwar mit Abschlägen von rund 23% zum EPRA NTA, diese sind jedoch zum Teil deutlich geringer als die vergleichbarer Unternehmen, was die nach wie vor angespannte Lage am Büromarkt reflektiert, insbesondere in den B-Lagen."

Zu FACC: "Nach den starken Q3-Zahlen und dem angehobenen Finanzausblick 2025 haben wir unsere Schätzungen in unserer neuen Unternehmensanalyse zur FACC-Aktie deutlich angehoben. Unser Kursziel haben wir von EUR 11,30 auf EUR 15,0/Aktie angehoben. Wir sehen die positiven Wachstumsaussichten für die FACC als Tier 1-Zulieferer weiter voll intakt. Trotz einiger Herausforderungen fahren Airbus und Boeing ihre Produktionsraten weiter hoch. Die Luftfahrtindustrie erwartet für die nächsten 20 Jahre jährliche Wachstumsraten von durchschnittlich 3,6%, wobei sich die Gesamtzahl der Flugzeuge fast verdoppeln wird."

Zu UBM: "Die UBM veröffentlichte diese Woche ihre Quartalszahlen, wobei im 3. Quartal nach einer schwarzen Null im Q2 nun ein positives Periodenergebnis erzielt werden konnte in Höhe von EUR 1,6 Mio. Der Vorstand gibt zwar keinen konkreten Finanzausblick, erwartet aber weiterhin eine Rückkehr in die Gewinnzone im 2. Halbjahr. In Summe sollen 2025 über 450 Wohneinheiten verkauft werden (2024: 283). 2026 sieht das Management als Jahr, in dem der Grundstein für zukünftige Gewinne gelegt werden soll. UBM erzielte nun zum zweiten Mal hintereinander ein positives Quartalsergebnis vor Steuer, auch der gestiegene Cashflow zählte zu den Highlights des Quartals. Während die Wohnungsverkäufe unterstützt von einer starken Nachfrage, die auf ein schrumpfendes Angebot trifft, gut laufen, ist der Transaktionsmarkt im Bürosegment noch schwierig. Liquiditätssicherung bleibt für das Management Top-Priorität. Wie die jüngsten Emissionen zeigen (EUR 75 Mio. Green Bond, EUR 26 Mio. Schuldscheindarlehen), steht der Kapitalmarkt für das Unternehmen derzeit weit offen. Unter dem von März bis November gelaufenen Aktienrückkaufprogramm wurden in Summe 1,64% des Aktienkapitals rückgekauft für EUR 2,6 Mio."

Ausblick: Diese Woche schloss die Berichtssaison in Österreich im Großen und Ganzen. Im Dezember folgen noch Zumtobel mit Halbjahreszahlen (4.12.) und EVN mit ihren Ergebnissen 2024/25 (18.12.).



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Autor
Christine Petzwinkler
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    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    Zu Porr: "Nach den starken Q3-Zahlen haben wir unsere Schätzungen für die PORR leicht angehoben, wodurch unser Kursziel auf EUR 34,50/Aktie steigt (zuvor: EUR 33,80/Aktie). Unsere Empfehlung stufen wir auf Kaufen hoch (zuvor: Akkumulieren). Nach den jüngsten Kursgewinnmitnahmen bei den österreichischen Bautiteln, sehen wir auf aktuellen Kursniveaus ein Kurspotenzial von über 20% und somit ausreichend Upside für eine Kaufen-Empfehlung. Zudem notiert die PORR-Aktie mit hohen Abschlägen zur Peer Group und auch zur STRABAG auf Basis KGV und EV/EBITDA. Wir sind dem Bausektor gegenüber weiter sehr positiv eingestellt angesichts der Rekordauftragsbücher vor allem im Tiefbau, der deutlich über die Hälfte des Umsatzes der PORR ausmacht."

    Zu Kapsch TrafficCom: "Nach dem schwachen 1. Halbjahr und der Gewinnwarnung für 2025/26, haben wir unsere Schätzungen an die neue Guidance und die schleppende Marktdynamik angepasst. Unser Kursziel sinkt folglich auf EUR 7,0/Aktie (zuvor: EUR 9,0/Aktie) und wir stufen unsere Empfehlung auf Halten zurück (zuvor: Kaufen). Auf Basis unserer neuen Schätzungen, die eine Stabilisierung des Geschäfts und eine kontinuierliche Verbesserung der Bilanz durch niedrige, aber positive Gewinnbeiträge implizieren, erscheint die KTC-Aktie fair bewertet. Obwohl positive Einmaleffekte nach wie vor eintreten können, werden diese nicht als positive Kurstreiber ausreichen, solange nicht eine nachhaltige Umsatzerholung erkennbar ist."

    Zu wienerberger: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur Wienerberger-Aktie haben wir unsere Schätzungen nach den Q3-Zahlen und dem abgesenkten Ausblick überarbeitet. Unser Kursziel steigt leicht auf EUR 36,6 EUR je Aktie (zuvor: EUR 35,7). Gleichzeitig stufen wir auf dem aktuellen Kursniveau unsere Empfehlung auf Kaufen hoch (zuvor: Akkumulieren). Auch im Peer Group Vergleich notiert die Wienerberger-Aktie mit deutlichen Abschlägen auf Basis KGV und EV/EBITDA. Aufgrund des in den letzten Jahren erfolgreich reduzierten Anteils des Wohnungsneubaus am Gesamtumsatz auf nunmehr 45% - Tendenz weiter fallend – sehen wir diese Abschläge als nicht gerechtfertigt an. Unserer Ansicht nach spiegelt die aktuelle Bewertung einen übertriebenen Pessimismus wider, insbesondere angesichts der soliden Gewinnentwicklung in den ersten neun Monaten 2025, die im Gegensatz zu der schwachen Kursentwicklung seit Jahresbeginn steht."

    Zu VIG: "Die VIG hat bereits in der vergangenen Woche ihr starkes Vorsteuerergebnis für die ersten drei Quartale sowie eine Anhebung des Finanzausblicks für 2025 bekanntgegeben. Bereits letzte Woche hat der Vorstand auf Basis des starken Q3-Ergebnisses die Prognose für das Vorsteuerergebnis 2025 deutlich angehoben: von bisher EUR 950 Mio. bis EUR 1,0 Mrd. auf nun EUR 1,10 bis 1,15 Mrd. Nach dem Q3-Update bleiben wir klar bei unserer positiven Einschätzung der VIG-Aktie. Die Q3-Zahlen unterstreichen ein anhaltendes Prämienwachstum und eine starke operative Performance."

    Zu Uniqa: "Die UNIQA feierte diese Woche ihr 35-jähriges Börsejubiläum und präsentierte auf dem Kapitalmarkttag ein Update zur Strategie „UNIQA 3.0 – GrowingImpact“. Wir bewerten die neuen Finanzziele als sehr positiv – sie liegen über unseren aktuellen Schätzungen. Auch wenn die Anhebung auf den ersten Blick moderat wirkt, basieren die neuen Wachstumsraten auf den Ergebnissen 2025 (bisher war 2024 die Basis), die voraussichtlich deutlich über jenen von 2024 liegen werden. Für das laufende Jahr wird ein Vorsteuerergebnis am oberen Ende der Bandbreite von EUR 490-510 Mio. erwartet. Erfreulich sind auch die damit verbundenen steigenden Dividendenaussichten. Zwar bleibt die Ausschüttungsquote unverändert, doch die höheren Gewinnerwartungen sollten sich in höheren Ausschüttungen niederschlagen und die Position von UNIQA als progressiver Dividendenwert weiter stärken. Trotz des starken Kursanstiegs von über +80 % in diesem Jahr bietet UNIQA mit rund 5% weiterhin eine der höchsten Dividendenrenditen im ATX."

    Zu CA Immo: "CA Immo veröffentlichte diese Woche ihre Ergebnisse für die ersten drei Quar- tale 2025, die im Rahmen unserer Erwartungen lagen. Der Vorstand bestätigte sein FFO 1-Ziel für 2025 von über EUR 104 Mio. (2024: EUR 120 Mio.). Die ersten drei Quartale verkaufte die CA Immo Gebäude und Grundstücke mit einem Buchwert von rund EUR 560 Mio. Zudem werden exklusive Verhandlungen mit einem Käufer zum Erwerb des verbleibenden tschechischen Portfolios geführt (Buchwert von rund EUR 300 Mio.). Strategischer Fokus ist weiter der Verkauf von non-core Assets und Fokussierung auf Deutschland – speziell München und Berlin. Das laufende Aktienrückkaufprogramm bis zu 2% der Aktien wurde bereits zu 70% erfüllt. Die Überschussliquidität könnte für weitere Aktienrückkäufe und/oder Dividenden verwendet werden, das Management möchte sich jedoch Flexibilität auch für andere Optionen erhalten. Die CA Immo-Aktie notiert zwar mit Abschlägen von rund 23% zum EPRA NTA, diese sind jedoch zum Teil deutlich geringer als die vergleichbarer Unternehmen, was die nach wie vor angespannte Lage am Büromarkt reflektiert, insbesondere in den B-Lagen."

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    Zu UBM: "Die UBM veröffentlichte diese Woche ihre Quartalszahlen, wobei im 3. Quartal nach einer schwarzen Null im Q2 nun ein positives Periodenergebnis erzielt werden konnte in Höhe von EUR 1,6 Mio. Der Vorstand gibt zwar keinen konkreten Finanzausblick, erwartet aber weiterhin eine Rückkehr in die Gewinnzone im 2. Halbjahr. In Summe sollen 2025 über 450 Wohneinheiten verkauft werden (2024: 283). 2026 sieht das Management als Jahr, in dem der Grundstein für zukünftige Gewinne gelegt werden soll. UBM erzielte nun zum zweiten Mal hintereinander ein positives Quartalsergebnis vor Steuer, auch der gestiegene Cashflow zählte zu den Highlights des Quartals. Während die Wohnungsverkäufe unterstützt von einer starken Nachfrage, die auf ein schrumpfendes Angebot trifft, gut laufen, ist der Transaktionsmarkt im Bürosegment noch schwierig. Liquiditätssicherung bleibt für das Management Top-Priorität. Wie die jüngsten Emissionen zeigen (EUR 75 Mio. Green Bond, EUR 26 Mio. Schuldscheindarlehen), steht der Kapitalmarkt für das Unternehmen derzeit weit offen. Unter dem von März bis November gelaufenen Aktienrückkaufprogramm wurden in Summe 1,64% des Aktienkapitals rückgekauft für EUR 2,6 Mio."

    Ausblick: Diese Woche schloss die Berichtssaison in Österreich im Großen und Ganzen. Im Dezember folgen noch Zumtobel mit Halbjahreszahlen (4.12.) und EVN mit ihren Ergebnissen 2024/25 (18.12.).



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