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USA vs. China: Auch Antimon im Fokus des Handelskonflikts!

Magazine aktuell


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06.11.2025, 12395 Zeichen

Antimon gehört zu den hart umkämpften Metallen im Rohstoffkonflikt zwischen den USA und China. Die Vereinigten Staaten unterstützen bereits einen potenziellen Produzenten des Metalls, dass für die Munitionsherstellung und für Kampfflugzeugen unerlässlich ist. Der Preis hat sich binnen zwei Jahren nahezu verfünffacht. Trigg Minerals entwickelt ein Vorkommen in den USA und kommt damit als Lieferant für die USA und NATO-Partner in Frage.

 

Seltene Erden Rampenlicht der Medien

 

Derzeit bestimmen vor allem Seltene Erden die Schlagzeilen, wenn es um den Handelskonflikt zwischen den USA und China geht. Die Volksrepublik hat hier die Oberhand und kontrolliert große Teile der Produktion und der Verarbeitung. Die USA wollen eine Lieferkette unabhängig von China aufbauen und investieren bereits direkt oder indirekt in Unternehmen, die entsprechende Vorkommen an kritischen Metallen entwickeln. In diesem Jahr engagierte sich das Department of War (DoW) bereits bei Firmen wie MP Materials, Lithium Americas oder Trilogy Metals. Doch es gibt noch weitere Rohstoffnischen, in denen Beijing die Nase vorn hat und die im globalen Konkurrenzkampf zwischen den beiden Supermächten eine wichtige Rolle spielen.

 

Antimon: Mehr als nur Munition

 

Dazu gehört auch Antimon. Antimon wird vor allem als Legierungsmetall eingesetzt, um die Härte und Festigkeit von anderen Metallen wie Blei und Zinn zu verbessern. Es findet breite Verwendung in Blei-Säure-Batterien, Kabelummantelungen sowie als Flammschutzmittel in Kunststoff-, Textil- und Polymerindustrien (30%). Weitere Anwendungen sind in der Herstellung von Glas, Keramik, Halbleiter, Farben, Bremsbelägen und auch in der Medizin (z.B. Parasitenbehandlung). Die strategische Bedeutung von Antimon liegt jedoch beim Einsatz bei der Munitionsherstellung, bei Nachtsichtgeräten und in Kampfflugzeugen.

 

China kontrolliert die Exporte

 

Aber auch in diesem Rohstoffsektor liegt China vorn. Nach Angaben des US Geological Survey (USGS) entfallen über 70 % der weltweiten Produktion auf die Volksrepublik. Das sind rund 90.000 Tonnen pro Jahr. Russland und Tadschikistan folgen mit etwa 7 Prozent, wobei Tadschikistan vor allem ein wichtiger Lieferant für Russland und China ist. Bolivien und Myanmar liegen knapp dahinter auf Platz drei (rund Prozent). Alle diese Länder gelten als „unfreundliche“ Länder gegenüber dem Westen. China hat bereits im vergangenen Jahr im Zuge des eskalierenden Handelskonflikts Exportkontrollen für Antimon eingeführt. Seit dem 15. September 2024 müssen für den Export von Antimon und bestimmten Verbindungen des Halbmetalls Genehmigungen beantragt werden. Die USA verfügen über rund 60.000 Tonnen bekannte Antimonreserven, fördern jedoch nur sehr geringe Mengen. Der Preis des Metalls hat sich in Shanghai seit Anfang 2024 infolge dieses Konflikts etwa verfünffacht.

 

USA investieren direkt in Perpetua Resources

 

Dennoch haben die US-Amerikaner bereits einen ersten wichtigen Schritt unternommen. So gibt es in Idaho die historische Stibnite-Mine. Das Bergwerk lieferte schon das Antimon für die Herstellung von Munition im Kampf gegen das Nazi-Regime und wurde in der Nachkriegszeit stillgelegt. Seit 2011 entwickelt der heutige Eigentümer Perpetua Resources das Projekt und will laut Plan 2028 in Produktion gehen. Dabei ist Stibnite vor allem eine Goldmine, das Antimon fällt nur als Beiprodukt an. Geplant ist, dort rund 450.000 Unzen Gold und 3.000 Tonnen Antimon pro Jahr abzubauen. Das erklärt das Interesse der US-Regierung an dieser Mine. Deshalb übernimmt derzeit das Kriegsministerium die laufenden Kosten des Unternehmens. Im Rahmen des Defense Produktion Act bekam Perpetua 2024 Mittel in Höhe von 59,4 Mio. US-Dollar.

 

Trigg Minerals: Antimon aus Utah

 

Es ist jedoch auch klar, dass die Nachfrage in den USA viel höher ist. Stibnit könnte etwa 35 Prozent des jährlichen Antimonverbrauchs der USA decken. Die restlichen 65 Prozent werden natürlich ebenfalls benötigt. Hier kommen andere Unternehmen ins Spiel, darunter Trigg Minerals (0,17 AUD; ISIN: AU0000046021).  Das Unternehmen entwickelt das zu 100 % in seinem Besitz befindliche Antimony Canyon Project im US-Bundesstaat Utah. Historische Arbeiten des U.S. Bureau of Mines nach dem Zweiten Weltkrieg bestätigen eine weit verstreute Antimonmineralisierung auf einer Fläche von 5 mal 3 Kilometern. Das geschätzte Ressourcenziel beläuft sich auf über 15 Millionen Tonnen mit einem Antimongehalt zwischen 15 und 3 %. Jüngste Probenahmen ergaben Spitzenwerte von über 30 % Antimon. Zahlreiche historische Abbaustätten und Aufschlüsse deuten laut Trigg Minerals darauf hin, dass sich die Mineralisierung über die derzeit definierten Gebiete hinaus erstreckt. „Die geologischen Bedingungen, günstige Muttergesteine, die strukturelle Komplexität und historische Bergbauaktivitäten deuten allesamt auf ein erhebliches Potenzial für eine Ressourcenerweiterung durch moderne Explorationsmethoden hin“, so das Unternehmen.

 

Exploration steht bevor

 

Trigg Minerals bereitet sich nun auf ein systematisches Explorationsprogramm in Antimony Canyon vor. Das Ziel ist es, die historischen Daten zu bestätigen, das gesamte Ausmaß der Mineralisierung zu definieren und das Projekt in Richtung einer JORC-konformen Mineralressourcenschätzung voranzubringen. Zu den geplanten Aktivitäten gehören detaillierte geologische Kartierungen, Schürfungen, Kanalprobenahmen und gezielte Bohrungen in den vorrangigen Zonen.

 

Trigg Minerals mit hochgradigem Antimon-Projekt in Australien

 

Daneben besitzt Trigg Minerals das Achilles Antimony Projekt in der Provinz New South Wales in Australien. Auf der Liegenschaft befindet sich das Wild Cattle Creek-Vorkommen. Es gilt als Australien höchstgradigstes, noch nicht entwickeltes Antimon-Projekt. Dafür besteht bereits eine JORC-konforme Ressource mit 1.52 Mio. Tonnen Erz, die 1.97% Antimon beinhaltet. Das entspricht 29.902 Tonnen an Antimon. Zudem haben mehrere Bohrlöcher außerhalb der Ressource eine sehr hohe Konzentration mit bis zu 27,6 Prozent Antimon gezeigt, die das weitere Potenzial demonstrieren. Ein weiterer Vorteil: Die Mineralisierung beginnt bereits an der Oberfläche und reicht bis in eine Tiefe von 300 Metern. Neben Antimon finden sich auch Gold und Wolfram in dem Vorkommen. Trigg Minerals will als nächstes die Ressource vergrößern und eine neue Schätzung vorlegen. Dieses Vorkommen gewinnt deutlich an Bedeutung, nachdem die USA und Australien vor wenigen Tagen eine intensive Kooperation bei Rohstoffen beschlossen haben. Nach australischen Angaben sollen Projekte zur Rohstoffförderung mit einem Wert von bis zu 8,5 Mrd. US-Dollar angeschoben werden. Das Weiße Haus schätzt den Wert der abzubauenden Rohstoffe auf rund 53 Mrd. US-Dollar.

 

Trigg Minerals ist somit auf beiden Seiten des Pazifiks mit eigenen Antimon-Projekten vertreten. Aktuell wird die Aktie in Australien an der ASX sowie in Frankfurt gehandelt. Trigg Minerals kommt auf einen Börsenwert von rund 200 Mio. AUD.  

 

Quellen:

 

-          US Geological Survey Übersicht Weltmarkt für Antimon: https://www.usgs.gov/centers/national-minerals-information-center/antimony-statistics-and-information#main-content  

-          China führt Exportkontrollen zu Antimon ein: https://www.gtai.de/de/trade/china/specials/china-fuehrt-ausfuhrgenehmigungen-fuer-antimon-ein-1814490

-          G7 wollen Abhängigkeit von China reduzieren: https://www.reuters.com/world/china/g7-weighs-price-floors-rare-earths-counter-chinas-dominance-sources-say-2025-09-24/

-          Preisentwicklung von Antimon an der Metallbörse in Shanghai:  https://www.metal.com/en/markets/14

-          USA und Australien beschließen weitreichende Kooperation im Rohstoffbereich: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/seltene-erden-usa-australien-china-100.html

 

Lassen Sie sich in den Verteiler für Trigg Minerals Ltd oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler Trigg Minerals Ltd“ oder “Nebenwerte”.

 

Trigg Minerals Ltd

Land: Perth, Australia

ISIN: AU0000046021 

WKN: A2P4LQ

 

Disclaimer/Risikohinweis Trigg Minerals 

 

Interessenkonflikte: Mit Trigg Minerals existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der Trigg Minerals  Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von Trigg Minerals können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

 

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von Trigg Minerals einsehen: https://trigg.com.au/

 

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

 

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

 

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung Trigg Minerals vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

 

Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

 

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

Dr. Reuter Investor Relations

Dr. Eva Reuter

Friedrich Ebert Anlage 35-37

60327 Frankfurt

+49 (0) 69 1532 5857

www.dr-reuter.eu

www.small-microcap.eu

 

Für Fragen bitte Nachricht an ereuter@dr-reuter.eu

 

Über Dr. Reuter Investor Relations: Dr. Reuter Investor Relations ist eine Investor Relations Agentur / Investor Relations Agency mit der folgenden Servicepalette: Small Cap Investor Relations, Retail Investor Relations, Privataktionäre, Institutional Investor Relations, Institutionelles Investor Relations, Finanz- Public Relations, ESG-Services, Roadshows, Investor Access, Kapitalmarkt-Compliance, Equity Research.

 



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    USA vs. China: Auch Antimon im Fokus des Handelskonflikts!


    06.11.2025, 12395 Zeichen

    Antimon gehört zu den hart umkämpften Metallen im Rohstoffkonflikt zwischen den USA und China. Die Vereinigten Staaten unterstützen bereits einen potenziellen Produzenten des Metalls, dass für die Munitionsherstellung und für Kampfflugzeugen unerlässlich ist. Der Preis hat sich binnen zwei Jahren nahezu verfünffacht. Trigg Minerals entwickelt ein Vorkommen in den USA und kommt damit als Lieferant für die USA und NATO-Partner in Frage.

     

    Seltene Erden Rampenlicht der Medien

     

    Derzeit bestimmen vor allem Seltene Erden die Schlagzeilen, wenn es um den Handelskonflikt zwischen den USA und China geht. Die Volksrepublik hat hier die Oberhand und kontrolliert große Teile der Produktion und der Verarbeitung. Die USA wollen eine Lieferkette unabhängig von China aufbauen und investieren bereits direkt oder indirekt in Unternehmen, die entsprechende Vorkommen an kritischen Metallen entwickeln. In diesem Jahr engagierte sich das Department of War (DoW) bereits bei Firmen wie MP Materials, Lithium Americas oder Trilogy Metals. Doch es gibt noch weitere Rohstoffnischen, in denen Beijing die Nase vorn hat und die im globalen Konkurrenzkampf zwischen den beiden Supermächten eine wichtige Rolle spielen.

     

    Antimon: Mehr als nur Munition

     

    Dazu gehört auch Antimon. Antimon wird vor allem als Legierungsmetall eingesetzt, um die Härte und Festigkeit von anderen Metallen wie Blei und Zinn zu verbessern. Es findet breite Verwendung in Blei-Säure-Batterien, Kabelummantelungen sowie als Flammschutzmittel in Kunststoff-, Textil- und Polymerindustrien (30%). Weitere Anwendungen sind in der Herstellung von Glas, Keramik, Halbleiter, Farben, Bremsbelägen und auch in der Medizin (z.B. Parasitenbehandlung). Die strategische Bedeutung von Antimon liegt jedoch beim Einsatz bei der Munitionsherstellung, bei Nachtsichtgeräten und in Kampfflugzeugen.

     

    China kontrolliert die Exporte

     

    Aber auch in diesem Rohstoffsektor liegt China vorn. Nach Angaben des US Geological Survey (USGS) entfallen über 70 % der weltweiten Produktion auf die Volksrepublik. Das sind rund 90.000 Tonnen pro Jahr. Russland und Tadschikistan folgen mit etwa 7 Prozent, wobei Tadschikistan vor allem ein wichtiger Lieferant für Russland und China ist. Bolivien und Myanmar liegen knapp dahinter auf Platz drei (rund Prozent). Alle diese Länder gelten als „unfreundliche“ Länder gegenüber dem Westen. China hat bereits im vergangenen Jahr im Zuge des eskalierenden Handelskonflikts Exportkontrollen für Antimon eingeführt. Seit dem 15. September 2024 müssen für den Export von Antimon und bestimmten Verbindungen des Halbmetalls Genehmigungen beantragt werden. Die USA verfügen über rund 60.000 Tonnen bekannte Antimonreserven, fördern jedoch nur sehr geringe Mengen. Der Preis des Metalls hat sich in Shanghai seit Anfang 2024 infolge dieses Konflikts etwa verfünffacht.

     

    USA investieren direkt in Perpetua Resources

     

    Dennoch haben die US-Amerikaner bereits einen ersten wichtigen Schritt unternommen. So gibt es in Idaho die historische Stibnite-Mine. Das Bergwerk lieferte schon das Antimon für die Herstellung von Munition im Kampf gegen das Nazi-Regime und wurde in der Nachkriegszeit stillgelegt. Seit 2011 entwickelt der heutige Eigentümer Perpetua Resources das Projekt und will laut Plan 2028 in Produktion gehen. Dabei ist Stibnite vor allem eine Goldmine, das Antimon fällt nur als Beiprodukt an. Geplant ist, dort rund 450.000 Unzen Gold und 3.000 Tonnen Antimon pro Jahr abzubauen. Das erklärt das Interesse der US-Regierung an dieser Mine. Deshalb übernimmt derzeit das Kriegsministerium die laufenden Kosten des Unternehmens. Im Rahmen des Defense Produktion Act bekam Perpetua 2024 Mittel in Höhe von 59,4 Mio. US-Dollar.

     

    Trigg Minerals: Antimon aus Utah

     

    Es ist jedoch auch klar, dass die Nachfrage in den USA viel höher ist. Stibnit könnte etwa 35 Prozent des jährlichen Antimonverbrauchs der USA decken. Die restlichen 65 Prozent werden natürlich ebenfalls benötigt. Hier kommen andere Unternehmen ins Spiel, darunter Trigg Minerals (0,17 AUD; ISIN: AU0000046021).  Das Unternehmen entwickelt das zu 100 % in seinem Besitz befindliche Antimony Canyon Project im US-Bundesstaat Utah. Historische Arbeiten des U.S. Bureau of Mines nach dem Zweiten Weltkrieg bestätigen eine weit verstreute Antimonmineralisierung auf einer Fläche von 5 mal 3 Kilometern. Das geschätzte Ressourcenziel beläuft sich auf über 15 Millionen Tonnen mit einem Antimongehalt zwischen 15 und 3 %. Jüngste Probenahmen ergaben Spitzenwerte von über 30 % Antimon. Zahlreiche historische Abbaustätten und Aufschlüsse deuten laut Trigg Minerals darauf hin, dass sich die Mineralisierung über die derzeit definierten Gebiete hinaus erstreckt. „Die geologischen Bedingungen, günstige Muttergesteine, die strukturelle Komplexität und historische Bergbauaktivitäten deuten allesamt auf ein erhebliches Potenzial für eine Ressourcenerweiterung durch moderne Explorationsmethoden hin“, so das Unternehmen.

     

    Exploration steht bevor

     

    Trigg Minerals bereitet sich nun auf ein systematisches Explorationsprogramm in Antimony Canyon vor. Das Ziel ist es, die historischen Daten zu bestätigen, das gesamte Ausmaß der Mineralisierung zu definieren und das Projekt in Richtung einer JORC-konformen Mineralressourcenschätzung voranzubringen. Zu den geplanten Aktivitäten gehören detaillierte geologische Kartierungen, Schürfungen, Kanalprobenahmen und gezielte Bohrungen in den vorrangigen Zonen.

     

    Trigg Minerals mit hochgradigem Antimon-Projekt in Australien

     

    Daneben besitzt Trigg Minerals das Achilles Antimony Projekt in der Provinz New South Wales in Australien. Auf der Liegenschaft befindet sich das Wild Cattle Creek-Vorkommen. Es gilt als Australien höchstgradigstes, noch nicht entwickeltes Antimon-Projekt. Dafür besteht bereits eine JORC-konforme Ressource mit 1.52 Mio. Tonnen Erz, die 1.97% Antimon beinhaltet. Das entspricht 29.902 Tonnen an Antimon. Zudem haben mehrere Bohrlöcher außerhalb der Ressource eine sehr hohe Konzentration mit bis zu 27,6 Prozent Antimon gezeigt, die das weitere Potenzial demonstrieren. Ein weiterer Vorteil: Die Mineralisierung beginnt bereits an der Oberfläche und reicht bis in eine Tiefe von 300 Metern. Neben Antimon finden sich auch Gold und Wolfram in dem Vorkommen. Trigg Minerals will als nächstes die Ressource vergrößern und eine neue Schätzung vorlegen. Dieses Vorkommen gewinnt deutlich an Bedeutung, nachdem die USA und Australien vor wenigen Tagen eine intensive Kooperation bei Rohstoffen beschlossen haben. Nach australischen Angaben sollen Projekte zur Rohstoffförderung mit einem Wert von bis zu 8,5 Mrd. US-Dollar angeschoben werden. Das Weiße Haus schätzt den Wert der abzubauenden Rohstoffe auf rund 53 Mrd. US-Dollar.

     

    Trigg Minerals ist somit auf beiden Seiten des Pazifiks mit eigenen Antimon-Projekten vertreten. Aktuell wird die Aktie in Australien an der ASX sowie in Frankfurt gehandelt. Trigg Minerals kommt auf einen Börsenwert von rund 200 Mio. AUD.  

     

    Quellen:

     

    -          US Geological Survey Übersicht Weltmarkt für Antimon: https://www.usgs.gov/centers/national-minerals-information-center/antimony-statistics-and-information#main-content  

    -          China führt Exportkontrollen zu Antimon ein: https://www.gtai.de/de/trade/china/specials/china-fuehrt-ausfuhrgenehmigungen-fuer-antimon-ein-1814490

    -          G7 wollen Abhängigkeit von China reduzieren: https://www.reuters.com/world/china/g7-weighs-price-floors-rare-earths-counter-chinas-dominance-sources-say-2025-09-24/

    -          Preisentwicklung von Antimon an der Metallbörse in Shanghai:  https://www.metal.com/en/markets/14

    -          USA und Australien beschließen weitreichende Kooperation im Rohstoffbereich: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/seltene-erden-usa-australien-china-100.html

     

    Lassen Sie sich in den Verteiler für Trigg Minerals Ltd oder Nebenwerte eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler Trigg Minerals Ltd“ oder “Nebenwerte”.

     

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    Land: Perth, Australia

    ISIN: AU0000046021 

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    Interessenkonflikte: Mit Trigg Minerals existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von der Trigg Minerals  Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von Trigg Minerals können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations - unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

     

    Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie auf der Webseite von Trigg Minerals einsehen: https://trigg.com.au/

     

    Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

     

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    Zukunftsgerichtete Aussagen

     

    Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

     

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