05.11.2025, 2923 Zeichen
Der Versorger Verbund hat in den ersten drei Quartalen stabile Umsatzerlöse von 5.876,7 Mio. Euro (+0,7 Prozent) erwirtschaftet. Aufgrund der gesunkenen Stromproduktion aus Wasserkraft und der negativen Effekte aus der Verlängerung der Gewinnabschöpfung in Österreich ist das Ergebnis unter dem Vorjahresniveau, so das Unternehmen. Das EBITDA fiel um 19,6 Prozent auf 2.111,1 Mio. Euro. Das Konzernergebnis verringerte sich um 12,6 Prozent auf 1.212,2 Mio. Euro, das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis lag mit 1.155,7 Mio. Euro um 22,2 Prozent unter dem Wert der Vergleichsperiode. Der Erzeugungskoeffizient der Laufwasserkraftwerke lag mit 0,79 um 28 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres (1,07) und um 21 Prozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Erzeugung der Jahresspeicherkraftwerke sank in den Quartalen 1–3/2025 gegenüber der Vorjahresberichtsperiode um 4,1 Prozent. Der Erzeugungskoeffizient aus Wind & Photovoltaik lag in den Quartalen 1–3/2025 mit 0,81 um 19 Prozentpunkte unter dem Planwert und um 11 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres (0,92). Die Erzeugung aus Windkraft & Photovoltaik verringerte sich dadurch um 131 GWh auf 1.552 GWh. Ergebnisbelastend wirkten laut Verbund die Aufwendungen im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Gewinnabschöpfung, die in der aktuellen Berichtsperiode in Österreich 112,0 Mio. Euro betrugen.
Der Ausblick auf das Gesamtjahr wird angepasst: Es wird ein EBITDA zwischen rund 2.750 Mio. und 2.900 Mio. Euro (davor: 2.750 Mio. Euro und 3.100 Mio. Euro) und ein berichtetes Konzernergebnis zwischen rund 1.500 Mio. Euro und 1.600 Mio. Euro (davor 1.450 Mio. Euro und 1.650 Mio. Euro) sowie ein bereinigtes Konzernergebnis zwischen 1.450 Mio. und 1.550 Mio. Euro (davor 1.430 Mio. und 1.630 Mio. Euro) erwartet.
Der durchschnittlich erzielte Absatzpreis für die eigene Stromerzeugung aus Wasserkraft reduzierte sich trotz insgesamt rückläufiger Großhandelspreise für Strom nur geringfügig und fiel um 0,3 Euro/MWh auf 113,5 Euro/MWh. Der hohe durchschnittlich erzielte Absatzpreis in den Quartalen 1–3/2025 sei insbesondere auf vorzeitige „Limit“-Verkäufe zu Beginn des Jahres 2023 bzw. ab November 2023 zu hohen Großhandelspreisen für Strom zurückzuführen. Ergebnisverbessernd wirkte laut Verbund hingegen der, unter anderem aufgrund von höheren Auktionserlösen für grenzüberschreitende Leitungskapazitäten, höhere temporäre Ergebnisbeitrag im Stromnetz, der allerdings in den Folgeperioden regulatorisch wieder abgeschöpft wird. Auch das Segment Absatz entwickelte sich unter anderem aufgrund der Stabilisierung des Endkundengeschäfts positiv. Ergebniserhöhend wirkte darüber hinaus der Beitrag der Flexibilitätsprodukte, der in den Quartalen 1–3/2025 um 6,3 Prozent auf 233,7 Mio. Euro anstieg. In diesem Bereich profitierte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge aufgrund zunehmender Preisvolatilität von seinen flexiblen Kraftwerkskapazitäten.
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