19.08.2025, 2237 Zeichen
Die Flughafen Wien Gruppe (Airports Wien, Malta, Kosice) erzielte im 1. Halbjahr einen Umsatz von 524,4 Mio. Euro, was einem Anstieg um 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das EBITDA erhöhte sich im Periodenvergleich auf 211,7 Mio. Euro (H1/2024: 204,9 Mio. Euro) und das EBIT auf 146,1 Mio. Euro (H1/2024: 138,7 Mio. Euro). Das Periodenergebnis ist auf 115,1 Mio. Euro (H1/2024: 108,4 Mio. Euro) gestiegen. Der Ergebniszuwachs ist laut Flughafen Wien auf die gute operative Entwicklung und auf ein klar positives Finanzergebnis in Folge der Entschuldung und hoher Zinserträge zurückzuführen. Von Jänner bis Juni 2025 stieg das Passagieraufkommen in der Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice auf insgesamt 19.598.242 Passagiere (+4,7 Prozent). Vorstand Julian Jäger: "Der Juli selbst fiel am Standort Wien etwas schwächer aus – mit einem Passagieraufkommen um -1,2 Prozent unter dem Vorjahr. Ursache dafür waren vor allem die geopolitischen Krisen in Israel und im Iran, die den Flugverkehr im Nahen Osten beeinträchtigten. Dennoch sind wir optimistisch, unsere Jahresziele von rund 42 Mio. Passagieren in der Flughafen-Wien-Gruppe und rund 32 Mio. Fluggästen am Standort Wien zu erreichen. Aufgrund des Auslaufens der COVID-19-Sonderregelung werden die Flughafenentgelte ab 1.1.2026 wieder nach der gesetzlichen Formel ermittelt. Das bewirkt für 2026 eine voraussichtliche Absenkung des Passagiertarifs um rund 4,6 Prozent, die Landegebühren sinken um rund 2,15 Prozent. Damit steigt die Wettbewerbsfähigkeit der Destination Wien."
Bis Jahresende wird weiterhin von einem Umsatz von rund 1.080 Mio. Euro, einem EBITDA von rund 440 Mio. Euro und einem Periodenergebnis von rund 230 Mio. Euro ausgegangen. Vorstand Günther Ofner: "In den Ausbau an den Standorten Wien und Malta wird 2025 die Rekordsumme von rund 300 Mio. Euro investiert, dabei sind alle Projekte im Zeit- und Budgetplan und machen gute Fortschritte. Das laufende, mehrjährige Investitionsprogramm wird ungeachtet der für 2026 zu erwartenden Tarifsenkung wie geplant fortgesetzt, ein unternehmensweites Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm soll die finanziellen Auswirkungen abfedern."
Börsepeople im Podcast S23/03: Barbara Riedl-Wiesinger
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