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09.07.2025, 4533 Zeichen

Je höher der Anstieg, umso tiefer der Fall. Doch oft muss es Abstürze geben, damit neue Impulse entstehen. Ein gutes Beispiel mag die Dotcom-Blase sein. Vor rund 25 Jahren ist der Nasdaq-Index nach oben geschossen, abgestürzt und aus den Trümmern dieses Absturzes sind jene Unternehmen entstanden, die heute zu den wertvollsten Konzernen der Welt gehören. Nun gibt es Prognosen, die eine ähnliche Entwicklung bei den KI-Aktien erkennen wollen. Folgt eine Wiederholung der Dotcom-Blase und wenn ja, welche Unternehmen werden übrig bleiben?

Investitionen sind nachhaltig und ebnen zukünftige Entwicklungen

Die Künstliche Intelligenz - KI - hat zahlreiche Branchen erobert und nachhaltig verändert. War die KI oft nur im Hintergrund aktiv und kaum spürbar, so ist sie heute so präsent wie noch nie. Wer etwa im Online Shop Kontakt mit dem Support-Mitarbeiter aufnimmt, wird wohl zuerst mit einem Chat-Bot kommunizieren. Bilder und Texte werden immer häufiger von der KI erstellt. Auch im Bereich Online Glücksspiel wird die KI eingesetzt, wenn es darum geht, das Spielverhalten zu analysieren, sodass in weiterer Folge individuelle Angebote erstellt werden können. Wer sich übrigens für KI-gestützte Online Casinos mit internationaler Glücksspiellizenz entscheidet, der muss keine Einschränkungen befürchten - 1.000 Euro Einzahlungslimit, 1 Euro Maximaleinsatz pro Runde und das Verbot von Live Casinos sind Eigenheiten, die nur im deutschen Glücksspielstaatsvertrag zu finden sind und daher nur in Online Casinos mit deutscher Lizenz Relevanz haben.

Die KI ist gekommen um zu bleiben und daher gibt es auch viele Investoren, die vermehrt Geld in sogenannte KI-Aktien stecken. Ob Nvidia, Alphabet oder OpenAI: Jene Unternehmen haben eine Bewertung im dreistelligen Milliardenbereich. Geht es darum, leistungsfähige Rechenzentren oder auch KI-Chips zu finanzieren, überbieten sich die Investoren gegenseitig. Das erste Anzeichen, dass die Blase wächst und bald platzen wird?

Investitionen sind natürlich kein Fehler. Nachdem die Dotcom-Blase geplatzt ist, sind viele reale Infrastrukturen geblieben, die über die Jahre zuvor durch investierte Unsummen entstanden sind. Viele Unternehmen sind zwar von der Bildschirmoberfläche verschwunden, die Rechenzentren oder auch Glasfaserkabel sind jedoch geblieben. Aus den Trümmern sind dann mit Microsoft, Apple, Google oder Amazon die wertvollsten Unternehmen der Welt entstanden, die sich diese Infrastrukturen natürlich zunutze gemacht werden.

Wenn Unternehmen ihrer Zeit voraus sind

Man mag es auf den ersten Blick nicht erkennen, aber tatsächlich haben einige geplatzte Blasen den Grundstein für weitere Erfolge gelegt. Ein Beispiel, dass das verdeutlich: General Magic. Das Unternehmen hat im Jahr 1994 ein Gerät auf den Markt gebracht, das mit Touchscreen-Bedienung ausgestattet war. Zudem gab es digitale Inhalte sowie einen KI-Agent. Das wohl erste richtige Smartphone war seiner Zeit aber voraus. Nicht nur, dass die Speicher sehr teuer waren, gab es auch keine entsprechende Infrastruktur. Auch deshalb, weil das Internet zu diesem Zeitpunkt nicht massentauglich war, war die Zeit von General Magic im Jahr 2002 vorbei. Das Unternehmen ging bankrott.

Am Ende waren es die ehemaligen Mitarbeiter von General Magic, die dann bei Apple auch daran beteiligt waren, die ersten iPods und iPhones zu schaffen. Somit gab es für viele Mitarbeiter, die im Zuge der Pleite ihren Job verloren haben, doch noch ein Happy End - aber woanders.

KI: Wenn es eine Blase wird, dann wohl eine gute

Es gibt Blasen, die Wege für zukünftige Erfolge ebnen. Aber es gibt auch Blasen, die am Ende platzen und dann ist es - im wahrsten Sinne des Wortes - aus. Dazu gehören etwa überteuerte Immobilien. Wird der Marktpreis aus unterschiedlichen Gründen nach oben getrieben und Immobilien zu astronomischen Preisen verkauft, sorgt ein Platzen der Blasen dafür, dass die Preise rasant nach unten gehen. Wer hier dann viel Geld für die Immobilie bezahlt hat, besitzt zwar ein teures Objekt, wird jedoch das Geld, außer die Marktlage ändert sich rapide, nicht mehr reinbekommen bzw. wohl auch keinen Gewinn machen können.

Könnte es sich bei der KI um eine gute oder schlechte Blase handeln, wenn es überhaupt eine Blase ist? Tatsächlich sind aufgrund zahlreicher KI-Investitionen bereits messbare Ergebnisse zu erkennen. Die KI-Systeme schreiben Codes, erstellen Bilder und Texte und können wohl in ein paar Jahren komplexe Aufgaben übernehmen. Dazu gehören dann mitunter Flugbuchungen oder umfangreiche Terminplanungen.

 

 

 

 

 

 





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1. Netzwerk, Internet, KI - https://www.pexels.com/de-de/foto/zeitrafferfotografie-von-blauen-lichtern-373543/

Aktien auf dem Radar:Uniqa, Flughafen Wien, Österreichische Post, EuroTeleSites AG, Telekom Austria, Zumtobel, AT&S, OMV, voestalpine, UBM, Mayr-Melnhof, FACC, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Semperit, VIG, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Austriacard Holdings AG, Andritz, DO&CO, Polytec Group, Amag, CA Immo, CPI Europe AG.


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    Gastbeitrag, Gastbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.


    KI-Aktien: Droht Dotcom 2.0?


    09.07.2025, 4533 Zeichen

    Je höher der Anstieg, umso tiefer der Fall. Doch oft muss es Abstürze geben, damit neue Impulse entstehen. Ein gutes Beispiel mag die Dotcom-Blase sein. Vor rund 25 Jahren ist der Nasdaq-Index nach oben geschossen, abgestürzt und aus den Trümmern dieses Absturzes sind jene Unternehmen entstanden, die heute zu den wertvollsten Konzernen der Welt gehören. Nun gibt es Prognosen, die eine ähnliche Entwicklung bei den KI-Aktien erkennen wollen. Folgt eine Wiederholung der Dotcom-Blase und wenn ja, welche Unternehmen werden übrig bleiben?

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    Investitionen sind natürlich kein Fehler. Nachdem die Dotcom-Blase geplatzt ist, sind viele reale Infrastrukturen geblieben, die über die Jahre zuvor durch investierte Unsummen entstanden sind. Viele Unternehmen sind zwar von der Bildschirmoberfläche verschwunden, die Rechenzentren oder auch Glasfaserkabel sind jedoch geblieben. Aus den Trümmern sind dann mit Microsoft, Apple, Google oder Amazon die wertvollsten Unternehmen der Welt entstanden, die sich diese Infrastrukturen natürlich zunutze gemacht werden.

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    Es gibt Blasen, die Wege für zukünftige Erfolge ebnen. Aber es gibt auch Blasen, die am Ende platzen und dann ist es - im wahrsten Sinne des Wortes - aus. Dazu gehören etwa überteuerte Immobilien. Wird der Marktpreis aus unterschiedlichen Gründen nach oben getrieben und Immobilien zu astronomischen Preisen verkauft, sorgt ein Platzen der Blasen dafür, dass die Preise rasant nach unten gehen. Wer hier dann viel Geld für die Immobilie bezahlt hat, besitzt zwar ein teures Objekt, wird jedoch das Geld, außer die Marktlage ändert sich rapide, nicht mehr reinbekommen bzw. wohl auch keinen Gewinn machen können.

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