05.06.2025, 6627 Zeichen
Das weltweit tätige Wasser- und Abwasseraufbereitungsunternehmen De.mem hat die Führung im Aufsichtsrat neu geregelt. Mit der Ernennung von Harry De Wit Anfang des Monats tritt Cosimo Trimigliozzi von der Rolle des Non-Executive Chairman zurück, bleibt dem Unternehmen aber als Non-Executive Direktor erhalten. Sein Nachfolger, Harry De Wit, ist seit 2023 bereits im De.mem-Führungsgremium. Nun übernimmt er die Führungsrolle des Aufsichtsrates.
De Wit hat an verschiedenen Standorten auf der ganzen Welt gearbeitet und ist eine hochrangige Führungskraft mit umfangreicher internationaler Erfahrung in Aufsichtsräten und Führungspositionen. Zuletzt war er als CEO Asia Pacific für Fresenius Medical Care tätig, dem weltweit führenden Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Darüber hinaus war er von 2016 bis 2021 auch Mitglied des Vorstands von Fresenius Medical Care.
Der De.mem-Vorstand ist der Ansicht, dass Harry De Wit aufgrund seines Wohnsitzes in Asien, einem der Hauptzielmärkte von De.mem, seiner Geschäftserfahrung in Asien und Australien sowie seiner strategischen und Kapitalmarkterfahrung in der Lage sein wird, die nächste Wachstumsphase der globalen Expansion der Gesellschaft zu leiten. Herr De Wit ist zudem ein signifikanter Anteilseigner der Firma. Im Interview erklärt er, wie er das konkret angehen will.
Herr De Wit, herzlichen Glückwunsch zur neuen Position! Bestimmt haben Sie jede Menge Ideen, wie es mit De.mem unter Ihrer Führung weitergehen wird. Auf welche Entwicklungen wollen Sie ihren Fokus legen?
Ich denke, ich kann in der neuen Position weiteren Einfluss auf die strategische Entwicklung des Unternehmens nehmen. Dank meiner langjährigen Geschäftserfahrung in Asien, einem wichtigen Wachstumsmarkt für De.mem basierend auf unserer bestehenden Niederlassung in Singapur, kann ich gerade hier einiges an Netzwerk und Kontakten einbringen. Wir haben De.mem mittlerweile gut etabliert – siehe die jüngsten Finanzzahlen, welche einen stabilen, positiven operativen Cash Flow belegen – und beginnen nun die weitere Expansion unseres Unternehmens in neue Märkte, wie z.B. in die Haushaltsfiltration, einen gerade in Asien stark wachsenden Markt.
Sie können auf viele Jahre in der Führungsebene von namhaften Unternehmen zurückblicken. Worin liegt der Reiz für Sie am eher kleinen und noch recht jungen Unternehmen De.mem?
De.mem ist in einer spannenden Branche tätig, und erfüllt dabei einen wichtigen Zweck für unsere Umwelt – die Bereitstellung bzw. Lieferung sauberen Wassers.
Ferner ist De.mem ein dynamisches Wachstumsunternehmen, getrieben von unseren innovativen Membrantechnologien, welche wir in Singapur entwickelt haben und auch herstellen. Das Potenzial des Unternehmens ist riesig. Die Unterstützung unserer Firma in ihrem Wachstumsprozess stellt für mich eine spannende Aufgabe dar.
Wo sehen sie dabei das größte Entwicklungspotenzial?
Das größte Entwicklungspotenzial liegt sicherlich in den globalen Wachstumsregionen, wie z.B. in Asien. Die Nachfrage nach sauberem Wasser wird nicht zuletzt getrieben durch das Bevölkerungswachstum in diesen Regionen automatisch steigen.
Zudem bringt der Industrialisierungsprozess in vielen Ländern für uns große Chancen. Mit der Industrialisierung und zunehmendem Wohlstand steigen in der Regel auch die Anforderungen an die Abwasseraufbereitung, was die Nachfrage nach modernen Aufbereitungsprozessen, welche wir mit unserer Membrantechnik anbieten, treibt.
In welchen Bereichen sehen Sie Herausforderungen auf das Unternehmen zukommen?
De.mem ist ein stark wachsendes Unternehmen in einem dynamischen Marktumfeld. Insofern geht es darum, das schnelle Wachstum der Firma entsprechend zu managen und für Stabilität zu sorgen. Wir konnten sowohl in unserem Aufsichtsrat als auch im leitenden Management über viele Jahre hinweg ein stabiles Team erhalten; dieses bildet eine tolle Basis für die weitere Expansion und zeigt unseren Geschäftspartnern und Kunden, dass wir zwar ein junges Wachstumsunternehmen, aber gleichzeitig auch ein stabiler, verlässlicher Geschäftspartner sind.
Bevor Sie zu De.mem kamen waren Sie im Gesundheitssektor tätig. Könnte De.mem sich künftig unter ihrer Führung in diesem Bereich stärker engagieren?
Auch im Gesundheitssektor gibt es in vielen Bereichen einen extrem hohen Bedarf an reinem Wasser, wie auch hohe Anforderungen an die Abwasseraufbereitung. Für Krankenhäuser beispielsweise gelten diesbezüglich besonders strenge Regeln. Dies hat oftmals zur Folge, dass technisch anspruchsvolle Anlagen unter Verwendung von Membrantechnik zum Einsatz kommen müssen. Wir haben z.B. bei den Krankenhäusern, aber auch in der Pharmaindustrie bereits einige langjährige Kunden und werden dieses Geschäft in kommenden Jahren sicherlich weiter ausbauen können.
Herr De Wit, besten Dank für diese Informationen!
De.mem
ISIN: AU000000DEM4
Land: Australien
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