19.05.2025, 4034 Zeichen
Wien (OTS) - Die jüngsten globalen Schocks haben einen massiven
Strukturwandel
nach sich gezogen, der letztlich auch auf Löhne und Preise wirkt. In
diesem sich stark wandelndem Umfeld stehen Zentralbanken vor
zusätzlichen Herausforderungen bei der Erfüllung ihres Mandats der
Preisstabilität. Zur Diskussion damit zusammenhängender Fragen
versammelt die Volkswirtschaftliche Tagung am 22. und 23. Mai 2025 in
Wien führende Vertreter:innen von Zentralbanken, Universitäten und
internationalen Organisationen. Die gemeinsam von der
Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) und SUERF organisierte
Konferenz findet unter dem Titel „Monetary policy and structural
tectonic shifts“ statt (Geldpolitik in Zeiten massiven
Strukturwandels).
Tiefgreifende Schocks der jüngeren Vergangenheit haben
Wirtschaftsstrukturen und insbesondere die Angebotsseite der
Wirtschaft stark verändert. Weltweit stellt dies die Geldpolitik vor
Herausforderungen, die uns auch in Zukunft begleiten werden – von
geopolitischen Risiken und wachsenden Handelsschranken über den
Klimawandel bis hin zur künstlichen Intelligenz. Die genannten
Herausforderungen befeuern strukturelle Veränderungen, die wiederum
weitreichende Auswirkungen auf Produktivität und Arbeit haben – und
damit auf Löhne, Preise und die gesamtwirtschaftliche Stabilität.
Wie können Zentralbanken reagieren?
Die komplexen Veränderungen unserer Zeit werfen für Zentralbanken
einige Fragen auf, z. B.: Wie kann die Geldpolitik unter Wahrung der
Preisstabilität gezielt und effektiv auf den strukturellen Wandel
reagieren und gleichzeitig nachhaltiges Wirtschaftswachstum und
Beschäftigung fördern? Diese und weitere Fragen stehen demnächst auf
der Tagesordnung der diesjährigen Volkswirtschaftlichen Tagung in
Wien, die gemeinsam von der OeNB und SUERF (The European Money and
Finance Forum) organisiert wird.
Im Zuge der Konferenz werden im Rahmen unterschiedlicher
Schwerpunkt-Sessions wichtige politische Fragen und Forschungsthemen
erörtert, darunter:
-
Inflation: In den letzten Jahren haben wir infolge gewaltiger
Verschiebungen in den Lieferketten und angesichts geopolitischer
Risiken und technologischer Fortschritte einen enormen
Inflationsdruck erlebt. Wie sollen Zentralbanken darauf reagieren?
-
Produktivität: Wie kann die Geldpolitik das
Produktivitätswachstum unterstützen und Investitionen in
produktivitätssteigernde Technologien fördern?
-
Arbeitsmarkt: Wie können ökonomische Modelle so angepasst werden,
dass sie strukturelle Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt angemessen
widerspiegeln? Und welche Auswirkungen ergeben sich für die
Geldpolitik?
Volkswirtschaftliche Tagung 2025: hochkarätiges Fachpublikum
Die Gastgeber OeNB-Gouverneur Robert Holzmann und SUERF-Präsident
Donato Masciandaro erwarten zahlreiche namhafte Vortragende,
darunter: Daniel Gros (Institute for European Policymaking @ Bocconi
University), Huw Pill (Bank of England) und Klaus Schmidt-Hebbel (
Universidad del Desarrollo) – sowie zahlreiche andere Expert:innen
der Geldpolitik und Wirtschaftsforschung. Die Volkswirtschaftliche
Tagung kann online oder direkt vor Ort im Kassensaal der Nationalbank
besucht werden.
Die Volkswirtschaftliche Tagung
Die Volkswirtschaftliche Tagung der Oesterreichischen
Nationalbank (OeNB) vernetzt seit vielen Jahrzehnten führende
Persönlichkeiten im Bereich Wirtschaftsforschung, Zentralbankwesen
und Bankenaufsicht. Seit einigen Jahren erfolgt die Organisation
gemeinsam mit dem Kooperationspartner SUERF.
SUERF (The European Money and Finance Forum) ist ein unabhängiges
Non-Profit-Netzwerk, das Zentralbanken, Aufsichtsbehörden,
Finanzinstitute, wissenschaftliche Institutionen und Finanzakteure
miteinander verbindet. Weitere Informationen unter: www.suerf.org .
Weitere Informationen zur diesjährigen Volkswirtschaftlichen
Tagung finden sich im Konferenzprogramm .
Anmeldung auf der OeNB-Website unter: www.oenb.at .
Inhaltliche Fragen zur Konferenz bitte an:
María T. Valderrama, Leiterin des Referats Geldpolitik
Tel.: +43-676-5014749
maria.valderrama@oenb.at
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