27.03.2025, 2431 Zeichen
Die börsenotierte Marinomed Biotech AG hat sich nach erfolgreicher Sanierung eigenen Angaben zufolge nun finanziell neu aufgestellt. Für weitere finanzielle Stabilität sollen nach der bereits erhaltenen ersten Zahlung von 5 Mio. Euro aus dem Verkauf des Carragelose-Geschäfts an Unither Pharmaceuticals weitere Meilensteinzahlungen sowie der laufende Dienstleistungsvertag sorgen. Das erlaubt Marinomed operativ die Fokussierung auf die Marinosolv-Technologie, mit der schwer wasserlösliche Wirkstoffe besser löslich gemacht werden, wie das Unternehmen mitteilt. Der aktuelle Fokus liegt laut Marinomed auf Budesolv, einem nasalen Kortikosteroid zur Behandlung von schwerer allergischer Rhinitis (Heuschnupfen). Dank der Marinosolv-Technologie könne die benötigte Dosis marktüblicher Wirkstoffe um rund 85 Prozent reduziert werden, während Budesolv bereits nach wenigen Stunden wirkt – im Gegensatz zu aktuellen Wirkstoffen, die erst nach mehreren Tagen ihre volle Wirkung entfalten, erklärt Marinomed. Zudem komme Budesolv ohne Konservierungsmittel aus. Der globale Markt für allergische Rhinitis hat ein Volumen von rund 13 Mrd. US-Dollar, so das Unternehmen. Um Verhandlungen mit potenziellen pharmazeutischen Partnern in aller Welt zu beschleunigen, soll Budesolv zunächst in einem kleineren Markt, nämlich der Schweiz, zur Zulassung gebracht werden. Dort seien die Gespräche und Verhandlungen sowohl mit potenziellen Partnern als auch der Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic am weitesten fortgeschritten, wie das Unternehmen mitteilt. Gleichzeitig laufen Gespräche zur Vermarktung in größeren Märkten.
Der Jahresabschluss 2024 wird nach vorläufigen Berechnungen aufgrund der Insolvenz mit einem deutlichen Verlust von rund 15 Mio. Euro abschließen. Nach dem rechtskräftigen Abschluss des Sanierungsverfahrens wird Marinomed im ersten Quartal 2025 allein durch die Sanierung einen Gewinn von rund 18,9 Mio. Euro ausweisen. Zusätzlich sei bereits eine erste Teilzahlung in Höhe von 5 Mio. Euro aus dem Verkauf des Carragelose-Geschäfts zugeflossen, sodass das Unternehmen aktuell über ausreichend liquide Mittel verfügt. „Mit der geschäftlichen Fokussierung, der erfolgreichen Sanierung und der damit verbundenen Reduzierung der Aufwendungen planen wir ab diesem Jahr operativ positive Ergebnisse zu erzielen. Ziel ist es nun, durch operative Erfolge das Vertrauen der Aktionäre zurückzugewinnen“, meint CEO Andreas Grassauer.
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Die CPI Europe AG ist ein börsenotierter gewerblicher Immobilienkonzern, der seine Aktivitäten auf die Segmente Einzelhandel und Büro in sieben Kernmärkten in Europa (Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Polen) fokussiert. Zum Kerngeschäft zählen die Bewirtschaftung und die Entwicklung von Immobilien.
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