13.02.2025, 6508 Zeichen
Wien (OTS) - Wien erwirtschaftet mit rund 120 Milliarden Euro fast
ein Viertel der
gesamten österreichischen Wertschöpfung, ist Spitzenreiterin bei
internationalen Betriebsansiedlungen und damit die treibende Kraft
der heimischen Wirtschaft. Das kommt nicht von ungefähr, sondern ist
direkte Folge der strategischen Wirtschaftsförderung Wiens. Mit
gezielten Investitionen und Förderungen für Wiener Unternehmen sowie
internationale Betriebsansiedlungen setzt die Stadt seit Jahren
starke Impulse für die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Standortes.
Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Wirtschaftsagentur Wien: Mit
Förderungen in der Höhe von rund 53 Millionen Euro wurden im
vergangenen Jahr Investitionen von rund 253 Millionen Euro ausgelöst.
Das entspricht einer Steigerung der Investitionen von fast 50 Prozent
im Vergleich zum Jahr 2023.
"Diese Bilanz zeigt deutlich, dass der Wiener Weg der
Wirtschaftsförderung wirkt. Gerade in Zeiten der anhaltenden
Konjunkturschwäche ist eine aktive Standortpolitik mit klugen
Investitionen das Gebot der Stunde. Wer jetzt die Konjunktur tot
spart, riskiert den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich", so
Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke. Die Stadt Wien gehe ihren
erfolgreichen Weg konsequent weiter, unterstreicht Hanke, denn "jeder
Euro, der in Förderungen investiert wird, verfünffacht sich. Das
zeigt, wie klug gesetzte wirtschaftliche Anreize wirken. Sie sind
Innovationstreiber, machen Unternehmen widerstandsfähiger und
schaffen Arbeitsplätze für die Wiener*innen".
Dominic Weiss, neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien,
setzt noch stärker auf datenbasierte Akzente für die
Weiterentwicklung der Angebote der Standortagentur: "Mein Ziel ist
es, unsere Services und Förderprogramme künftig noch flexibler und
rascher an aktuelle Herausforderungen anzupassen und den Unternehmen
anzubieten. Wir wollen nicht nur am Puls der Zeit sein, sondern ihr
voraus.“
Zwtl.: Starke Nachfrage nach Förderungen und Infrastruktur - mehr
Flexibilität bei Angeboten
Die Wirtschaftsagentur Wien verfügt bereits über ein gut
funktionierendes Förderportfolio und investiert in die Infrastruktur
für Unternehmen. Doch die Welt dreht sich schnell: Mit ChatGPT ist
die Künstliche Intelligenz auch in den Haushalten angekommen. Für die
Wirtschaft ist das ein enormer Teilchenbeschleuniger: "Globale
Herausforderungen schlagen immer schneller zu. Mit klugen
Investitionen in KI und Digitalisierung nutzen wir den
technologischen Vorsprung, um die Marktchancen für Wiener Unternehmen
voll auszuschöpfen“, sagt Weiss. Wie groß der Bedarf an Unterstützung
ist, zeigen die Zahlen: 2024 verzeichnete die Wirtschaftsagentur Wien
einen starken Anstieg an Digitalisierungsprojekten, die Einreichungen
für die Digitalisierungsförderung stiegen im Vergleich zu 2023 um 160
Prozent - 103 Projekte wurden gefördert.
Gut angenommen werden auch die Förderangebote im Bereich Klima
und Energie. Weiss: "Nachhaltigkeit ist kein Zukunftstrend mehr,
sondern ein wesentlicher Bestandteil wirtschaftlicher Resilienz. Für
nachhaltige Lösungen von morgen braucht es heute kluge Köpfe in der
Wirtschaft, die innovative Projekte entwickeln. Mit unseren
Förderungen setzen wir genau dafür Anreize. Und wir unterstützen
Betriebe dabei, in Energieeffizienz zu investieren". Eine
Vorzeigeförderung ist der Vienna Planet Fund: ein
Klimaförderprogramm, das sich auch an internationale Unternehmen
richtet. Es wurde 2024 gestartet und verzeichnet bereits 93
Einreichungen.
Zwtl.: Wien bekennt sich zu Wissenschaft und Forschung
"Wir wissen, dass Künstliche Intelligenz bei der Lösung komplexer
Probleme helfen kann und die Forschungslandschaft entscheidend prägen
wird. Innovationen und Wissenschaft sind für einen modernen
Wirtschaftsstandort von entscheidender Bedeutung. Auch Wien hat in
ihrer, eben erst evaluierten, Wirtschafts- und Innovationsstrategie
Wien 2030 etwa die Bereiche Digitalisierung oder Life Science
gestärkt, in denen wir weltweite Exzellenz anstreben. Das bedingt
auch ein klares Bekenntnis zu Forschung und Wissenschaft. Damit
positionieren wir uns auf Seiten der Wissenschaft und als Gegenpol zu
all jenen, die die Freiheit der Wissenschaft in Frage stellen",
betont Hanke.
Ein herausragendes Beispiel dafür ist AITHYRA, das neue
Forschungsinstitut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Das Institut wird in ein neues Life Science-Gebäude im 3. Bezirk
einziehen, das derzeit von der Wirtschaftsagentur Wien errichtet
wird. Damit wird Wien auch im Bereich der KI-Forschung europaweit
eine Spitzenposition einnehmen.
Zwtl.: Vorhandene Stärken nutzen und neue Wege gehen:
Grätzelinitiative Wien wird ausgeweitet
In Wien zählt nicht nur technologischer Fortschritt: Die Stadt
ist ein bunter Garten an Unternehmen. Zum Blühen gebracht wird er von
kleinen Betrieben in den Grätzeln, die Wien unverwechselbar machen
und die hohe Lebensqualität ausmachen: Von der Tischlerei über den
Friseur bis zur Rauchfangkehrerin. "Alle Menschen in Wien brauchen
das Grätzel - auch die Forscher*innen und die Unternehmer*innen. Für
Tourist*innen ist das Wiener Flair der Bezirke ebenfalls ein
einzigartiges Erlebnis. Die Unterstützung von Kleinunternehmen ist
uns daher ein großes Anliegen und hat oberste Priorität", so der
Wirtschaftsstadtrat.
Die Wirtschaftsagentur Wien blickt auf jahrzehntelange Erfahrung in
der Unterstützung von Unternehmen in den Grätzeln zurück - ein
Beispiel ist die Grätzelinitiative Ottakring, die 2022 als
Pilotprojekt zur wirtschaftlichen Belebung eines klar definierten
Gebietes gestartet wurde. Allein von 2023 bis 2024 wurden 72 Projekte
von 49 Nahversorgungsbetrieben mit einem Volumen von 736.000 Euro
gefördert. Für Weiss ist dieser Pilot ein Erfolgsprojekt mit
Potenzial, das er rasch nutzen will: "Wir werden auf bestehenden
Stärken aufbauen, denn die Unterstützung im Bereich der
Geschäftsbelebung ist ein großer Erfolg. Die Grätzelinitiative ist
ein Vorbild für die ganze Stadt - daher werden wir diese Maßnahme auf
ganz Wien ausweiten", so Weiss weiter. Das mobile Team der
Wirtschaftsagentur Wien wird vergrößert und künftig verstärkt
Schwerpunktgebiete in der ganzen Stadt betreuen. “Damit können wir
die Unternehmen, die Unterstützung brauchen, in den Grätzeln noch
besser erreichen.”
Neben dem monetären Förderangebot erhalten Unternehmen aller
Größen und Branchen bei der Wirtschaftsagentur Wien Unterstützung in
Form von Beratungen und Workshops. Mehr Informationen unter:
www.wirtschaftsagentur.at
Aviso an die Redaktionen:
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Verfügung.
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