10.02.2025, 2825 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "Die Wiener Börse hat am Freitag im Minus geschlossen und damit einen Teil der starken Vortagesgewinne wieder abgegeben. Der Leitindex ATX fiel um 1,04 Prozent auf 3.879,45 Punkte. Am Vortag hatte der Index 3,4 Prozent zugelegt und damit den höchsten Tagesgewinn seit Jahren verbucht. Auch an anderen Börsen in Europa ging es zum Wochenschluss nach der Vortagesrally wieder nach unten. Der am Nachmittag veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht für Januar bestätigte Analysten zufolge das Bild eines robusten Arbeitsmarkts und wirkte sich nicht merklich an den Börsen aus. Negativ wurden in Folge aber die am späteren Nachmittag von der Universität von Michigan veröffentlichten Daten zum Konsumklima aufgenommen.
Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich den Daten zufolge im Februar angesichts wachsender Inflationssorgen unerwartet deutlich eingetrübt. Das von der Universität erhobene Barometer für das Konsumklima fiel zum Vormonat um 3,3 Punkte auf 67,8 Punkte.
Gebremst wurde der ATX zum Wochenschluss vor allem von den Verlusten der schwer gewichteten Erste Group. Die Aktien des Bankkonzerns verloren 3,2 Prozent, nachdem sie am Vortag fulminante 7,5 Prozent zugelegt hatten. Auch die beiden anderen Bankwerte im Index gaben nach: Bawag büßten 2,1 Prozent ein, Aktien der RBI verloren nach ihrem Kurssprung vom Vortag 0,4 Prozent. Die größten ATX-Verlierer waren AT&S mit einem Minus von 6,0 Prozent. Der Halbleiterkonzern hatte schwache Zahlen gemeldet. AT&S hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024/25 mit einem schwachen Marktumfeld und Preisdruck gekämpft. Das Konzernergebnis drehte von plus 6,9 Millionen Euro in der Vorjahresperiode auf minus 95,3 Millionen Euro. Der Umsatz verharrte mit 1,2 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Größere Abgaben zwischen einem und 2 Prozent gab es auch in Immofinanz , Verbund , Voestalpine und Andritz . Tagesgewinner im ATX waren Mayr-Melnhof und Telekom Austria mit Aufschlägen von jeweils 1,5 Prozent. Gefragt waren auch die beiden Ölwerte Schoeller-Bleckmann und OMV mit Gewinnen von jeweils 1,0 Prozent. Unter den weiteren Gewinnern fanden sich Wienerberger mit einem Plus von 0,9 Prozent. Der börsennotierte Baustoffkonzern hat den Abschluss seines Aktienrückkaufprogramms im Volumen von 30,1 Millionen Euro gemeldet. Zwischen 30. Dezember 2024 und 7. Februar 2025 wurden 1.125.000 Aktien zu einem Durchschnittskurs von 26,78 Euro erworben. Palfinger -Aktien reagierten nur moderat auf die Gewinnwarnung des Kranherstellers und schlossen 0,9 Prozent im Minus. Palfinger rechnet für das erste Quartal 2025 mit einem Rückgang beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um rund ein Drittel gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr (54,7 Millionen Euro). Grund sei vor allem ein schwieriges Marktumfeld im Jahr 2024."
D&D Research Rendezvous #20: Gunter Deuber sieht Europas Sonderkonjunktur nun at risk - intensiver Blick auf die Aktienmärkte
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Aktien auf dem Radar:FACC, RHI Magnesita, Amag, Agrana, Austriacard Holdings AG, Kapsch TrafficCom, Wolford, UBM, AT&S, DO&CO, Rath AG, RBI, Verbund, Wienerberger, Warimpex, Zumtobel, Palfinger, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria, Infineon, Deutsche Boerse, Fresenius Medical Care, SAP, Scout24, Continental.
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Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.
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