08.02.2025, 2178 Zeichen
Wien (OTS) - Österreichs Wirtschaft verliert an Wettbewerbsfähigkeit.
Das zeigen
auch die jüngsten Exportzahlen, die im November 2024 im Vergleich zum
Vorjahresmonat um 14,7 Prozent eingebrochen sind. Die Exporte in die
EU sind gar um 18,1 Prozent zurückgegangen. Binnen zweier Jahre ist
die Exportquote Österreichs von 62 Prozent auf 57 Prozent gesunken.
„Diese Zahlen sind einmal mehr ein Warnsignal und Auftrag, um an
einer aktiven Standortpolitik zu arbeiten und das Comeback unserer
Wettbewerbsfähigkeit zu ermöglichen“, so IV-Generalsekretär Christoph
Neumayer.
Für die Industriellenvereinigung muss sich Österreich deshalb
weiterhin aktiv auf EU-Ebene dafür einsetzen, bestehende
Handelshemmnisse und bürokratische Hürden abzuschaffen. Besonders
wichtig ist, überschießende Regularien rasch zu streichen und
regulatorische Standards, wo notwendig, zu harmonisieren, um fairen
sowie unternehmerfreundlichen Wettbewerb zu gewährleisten.
Fairer Freihandel schafft Wohlstand
Österreichs Unternehmen sind auf stabile Exportbeziehungen,
offene Märkte und eine starke Position in der EU angewiesen.
Freihandel und der Abschluss neuer Partnerschaften sind maßgeblich
für den zukünftigen Wohlstand im Land. Auf der anderen Seite des
Atlantiks droht US-Präsident Donald Trump währenddessen mit höheren
Zöllen auf Produkte aus dem Ausland. „Wir müssen Donald Trumps
Eigenschaft als ‚Dealmaker‘ nützen. Wir sollten deshalb auch einen
neuen Anlauf für ein transatlantisches Handels- und
Investitionsabkommen nutzen“, so Neumayer.
In diesem Sinne fordert die Industriellenvereinigung, dass
Österreich seine Blockadehaltung zum Mercosur-Handelsabkommen
aufgibt. „Das Mercosur-Abkommen ist ein gut gemachtes
Handelsabkommen. Wer die Exportbeziehungen zu Drittstaaten ernst
nimmt, muss international offen sein und darf sich nicht von einem
kurzsichtigen Protektionismus für einige wenige leiten lassen“, so
Neumayer.
„‚Made in Austria‘ ist bisher weltweit erfolgreich, gerade
deshalb verdienen wir auch sechs von zehn Euro im Export. Diesen
Erfolg, der auch unseren Wohlstand absichert, müssen wir mit den
richtigen Rahmenbedingungen weiter erhalten und ausbauen“, betont
Neumayer abschließend.
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