26.11.2024, 2200 Zeichen
Die Vienna Insurance Group (VIG) weist für die ersten drei Quartale 2024 verrechnete Prämien von 11,5 Mrd. Euro aus, was eine Steigerung zur Vorjahresperiode in Höhe von 8,0 Prozent bedeutet. Die höchsten Prämiensteigerungen resultieren aus den Segmenten Spezialmärkte (Deutschland, Georgien, Liechtenstein und Türkei) mit 30,3 Prozent durch die Ergebnisse am türkischen Markt und Erweiterte CEE mit 11,2 Prozent, wobei hier die Steigerung vor allem aus Rumänien, dem Baltikum, der Slowakei, Ungarn und Bulgarien zurückzuführen sei, wie es seitens der VIG heißt. Erfreulich sei auch der Anstieg in den Segmenten Polen mit 6,6 Prozent und in Österreich mit 6,5 Prozent. Die versicherungstechnischen Erträge ausgestellter Versicherungsverträge (Insurance Service Revenue) sind auf 8.961 Mio. Euro (+9,3 Prozent) gestiegen. Auch hier weisen alle Segmente Zuwächse auf, so die VIG.
Mit 666,5 Mio. Euro liegt das Ergebnis vor Steuern um 8,5 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Die Ergebnissteigerung ist laut VIG vorwiegend auf die Segmente Polen, Erweiterte CEE und Österreich zurückzuführen.
Die Netto Combined Ratio zum Ende des dritten Quartals 2024 beträgt 94,3 Prozent und entspricht trotz unwetterbedingt erhöhter Schadensquote wegen einer gleichzeitig niedrigeren Kostenquote exakt dem Wert des Vorjahres. Die Bruttoschäden des Sturmtiefs Boris werden bei geschätzt rund 600 Mio. Euro liegen, die Nettoauswirkung auf die Gruppe belaufen sich auf rund 70 Mio. Euro. Die Solvenzquote der Gruppe beträgt zum Ende des dritten Quartals 2024 exzellente 259 Prozent (inklusive Übergangsmaßnahmen).
Generaldirektor Hartwig Löger: „Mit den vorliegenden Zahlen für die ersten neun Monate 2024 setzt sich die dynamische Geschäftsentwicklung der Vienna Insurance Group fort. Die durch das Sturmtief Boris im September 2024 verursachten Schäden konnten dank unserer verantwortungsvollen und konservativen Unternehmens- und Rückversicherungspolitik gut gemanagt werden. Wir bestätigen unseren Ausblick für 2024 und erwarten ein Ergebnis vor Steuern am oberen Ende der geplanten Bandbreite von 825 Mio. bis 875 Mio. Euro“, erklärt Hartwig Löger, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Vienna Insurance Group.
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