22.11.2024, 2748 Zeichen
Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:
Zu Porr: "Der Vorstand präzisierte seine Finanz-Guidance und erwartet 2024 eine Produktionsleistung von EUR 6,7-6,8 Mrd. (zuvor: moderate Steigerung J/J), Umsatzerlöse zwischen EUR 6,15-6,25 Mrd. sowie ein Betriebsergebnis von rund EUR 150-160 Mio. (zuvor: Erhöhung J/J). Wir sehen die Q3-Zahlen positiv. Die Bauleistung legte im 3Q/24 sequenziell mit +6,7% gegenüber +3,3% im 1. Halbjahr zu und auch die Profitabilität verbesserte sich dank rückläufiger Materialkosten. Wir erwarten auch in den kommenden Quartalen eine Margenausweitung, zusätzlich unterstützt von einem strikten Kostenmanagement sowie einem steigenden Auftragsstand mit höheren Margen."
Zu Strabag: "In unserer neuen Unternehmensanalyse zur STRABAG bestätigen wir unsere Kaufen-Empfehlung mit neuem Kursziel von EUR 50,8 je Aktie (zuvor EUR 50,2). Auch der Peer Group Vergleich unterstützt unsere positive Einschätzung. Die STRABAG-Aktie bleibt mit hohen Abschlägen zu den Mitbewerbern die billigste Bau-Aktie in Europa mit einem EV/EBITDA von 1,4x und einem P/B von 0,9x für 2025e. Ein Hemmschuh bleibt jedoch weiter die eingeschränkte Handelbarkeit der Aktie durch den niedrigen Streubesitzanteil von nur 10,9%."
Zu Kapsch TrafficCom: "Wir stufen die Q2-Zahlen als leicht positiv ein. Es gab keine negativen Projektneubewertungen und das Auftragsbuch konnte ausgebaut werden. Dennoch sehen wir nach dem 1. Halbjahr die Umsatz-Guidance 24/25 als ambitioniert, aber erreichbar an, da das 2. Halbjahr und hier speziell das 4. Quartal zu den umsatzstärksten im Jahresverlauf zählen. Auch im Hinblick auf die Struktur des Auftragsbuchs sehen wir auf aktueller Basis für kommendes Jahr eine Seitwärtsbewegung, allerdings bei verbesserter Profitabilität. Die Marktnachfrage nach Maut- und Verkehrsmanagementsystemen ist hoch und einige größere Ausschreibungen sollten demnächst entschieden werden. Insofern sehen wir gute Chancen, dass sich der Geschäftsausblick verbessern wird, wenn auch langsam."
Zu Uniqa: "Der Vorstand erwartet für 2024 weiter eine stabile Entwicklung der Profitabilität gegenüber 2023. Auf dem Kapitalmarkttag am 11. Dezember in London wird das Management einen Ausblick auf 2025 und die Strategie für die nächsten Jahre präsentieren. Wir sehen weiterhin Kurspotential für die Uniqa-Aktie, die derzeit deutlich unter ihrem Buchwert von EUR 9,24/Aktie notiert."
Ausblick: Kommende Woche bringen VIG, CA Immo, Immofinanz, S Immo und UBM mit ihren Q3-Ergebnissen die Berichtssaison in Österreich im Großen und Ganzen zum Abschluss.
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Aktien auf dem Radar:AT&S, Frequentis, Polytec Group, Semperit, EuroTeleSites AG, Amag, Rosgix, Bawag, Agrana, Mayr-Melnhof, Uniqa, CA Immo, OMV, Stadlauer Malzfabrik AG, Zumtobel, BKS Bank Stamm, CPI Europe AG, Österreichische Post, RHI Magnesita, Telekom Austria, UBM, DAX, Deutsche Bank, Bayer, Rheinmetall, Vonovia SE, Hannover Rück, Münchener Rück, Deutsche Boerse, MTU Aero Engines, Zalando.
REPLOID Group AG
Die 2020 gegründete REPLOID Group AG stellt hochwertige Proteine und Fette sowie biologischen Dünger aus der Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege her. In den für ihre Kunden errichteten Mastanlagen – den REPLOID ReFarmUnits – erhalten vom Unternehmen gelieferte Junglarven eine auf den jeweiligen Standort abgestimmte Futtermischung aus Reststoffen der regionalen Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Nach erfolgter Mast übernimmt REPLOID die Larven zur zentralen Vermarktung.
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