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Fazits zu Polytec, FACC, wienerberger, Flughafen Wien, Agrana ...

Magazine aktuell


#gabb aktuell



15.11.2024, 5985 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu voestalpine: "Der Vorstand erwartet im 2. Halbjahr 2024/25 eine global gute Entwicklung in den Geschäftsfeldern Eisenbahninfrastruktur, Luftfahrt und Lagertechnik sowie an den außereuropäischen voestalpine-Standorten, sieht aber die Entwicklung in der Kernregion Europa als weiter herausfordernd. Obwohl der Konjunkturausblick für die 2. Jahreshälfte moderat ist, erwarten wir, dass der Buderus-Verkauf sowie die Restrukturierung im Automotiv Components-Bereich im kommenden Wirtschaftsjahr zu einer Ergebniserholung beitragen sollte und 2024/25 somit die Talsohle markiert."

Zu Strabag: "Der Vorstand bestätigte seinen Ausblick mit einer Leistung von rund EUR 19,4 Mrd. und einer EBIT-Marge von mind. 4%. In Summe brachte das Trading Statement keine großen Überraschungen. Die Leistung lag zwar etwas unter unseren Erwartungen, der Auftragsstand erreichte jedoch ein neues Allzeithoch. Mit einem Wert der 1,3 fachen Jahresleistung ist auch in Zukunft für eine hohe Auslastung gesorgt. Darüber hinaus sehen wir die Kommentare über das Auftragswachstum aus dem Heimatmarkt Deutschland (für die grüne Transformation) ebenfalls als sehr positiv an - dies bestätigt den anhaltenden Wachstumstrend in STRABAGs Hauptgeschäftsfeld Tiefbau."

Zu Polytec: "Der Vorstand senkte seinen Finanzausblick ab. Der Umsatz wird nun bei rund EUR 660 Mio. (zuvor: EUR 660-710 Mio.) erwartet und die EBIT- Marge bei rund 1% (zuvor: 2-3%). Angesichts der allgemeinen Schwäche der deutschen Automobilhersteller (Po- lytecs Hauptkunden) und der geringen Visibilität des Sektors in den kommenden Monaten erwarten wir in den kommenden Quartalen weiteren Druck auf die Ergebnisse. Der wichtigste Kurskatalysator - eine nachhaltige Ergebnissteigerung, die sich im 1. Halbjahr 2024 in Form zweier EBIT-positiver Quartale für die Aktie abzeichnete - scheint nun vorerst außer Reichweite gerückt zu sein."

Zu wienerberger: "Der Vorstand senkte seinen EBITDA-Ausblick für 2024 erneut leicht ab auf nun EUR 750-770 Mio. (zuvor: EUR 800-820 Mio.), da die Erholung der Bauwirtschaft langsamer als erwartet voranschreitet. Insgesamt sieht Wienerberger die Segmente Renovierung und Infrastruktur als stabil. Die Nachfrage in Osteuropa erholt sich – wenn auch langsamer als in der 1. Jahreshälfte. In Westeuropa setzt sich die Bodenbildung fort. Unter den Unternehmenserwartungen blieb hingegen der Wohnneubau in den USA. Für das Jahr 2025 erwartet das Unternehmen eine stärkere Marktperformance im Bereich Neubau, angetrieben durch die Ergebnisse der US-Wahlen, Initiativen der EU-Wohnungskommission und verbesserte Marktbedingungen in Großbritannien/Irland und Osteuropa. Die Q3-Ergebnisse lagen unter unseren Erwartungen und der Ausblick deutet auf eine weitere Verschiebung der Markterholung auf 2025 hin. Im Hinblick auf die derzeit schwache Visibilität sehen wir trotz der zuletzt zurückgekommenen Kursniveaus kurzfristig keine fundamentalen Aufwärtstrigger für den Aktienkurs."

Zu Flughafen Wien: "Das Management bestätigte seinen Ausblick 2024. Für die Flughafen Wien-Gruppe wird ein Fluggastaufkommen von mehr als 39 Mio. und für den Flughafen Wien von mehr als 30 Mio. erwartet. Unverändert bleibt auch der Finanzausblick 2024 mit einem Umsatz von über EUR 1 Mrd., einem EBITDA über EUR 400 Mio. und einem Nettogewinn (vor Minderheiten) von mehr als EUR 220 Mio. Sehr erfreulich verlief die Verkehrsentwicklung im Oktober mit einem Passagierplus von 8,0% auf Gruppenebene. In Summe legte das Passagieraufkommen von Jänner bis Oktober 2024 in der gesamten Gruppe um 9,0% j/j auf 35,46 Mio. zu. Die starken Fundamentaldaten des Unternehmens (einschließlich einer gesunden Bilanz und einer attraktiven Dividendenpolitik) sowie die soliden Wachstumsaussichten sehen wir weiter auf dem aktuellen Kursniveau noch nicht vollständig reflektiert."

Zu Agrana: Die Aussichten für das GJ 24/25 haben sich weiter eingetrübt, eine Wende im zuletzt angeschlagenen Zuckersegment ist in naher Zukunft nicht zu erwarten. Obwohl wir die Maßnahmen zur Kostenstraffung positiv sehen, erwarten wir im aktuell angespannten Marktumfeld (vor allem Im Segment Zucker) keine schnelle Erholung der Profitabilität. Wir sind weiterhin der Meinung, dass sich Investoren trotz des derzeit relativ niedrigen Kursniveaus nicht beeilen müssen mit einem möglichen Einstieg in die Aktie."

Zu DO & CO: In der Telekonferenz mit Investoren und Analysten bestätigte CEO Attila Dogudan seinen Umsatzausblick 2024/25 mit rund EUR 2,1 Mrd. Die EBIT-Marge soll bei rund 7,5 – 8,0% liegen. Im GJ 2025/26 peilt der Catering- Konzern einen Umsatz von rund EUR 2,3 Mrd. und eine EBIT-Marge von mehr als 8,0% an nach den Halbjahreszahlen sehen wir DO&CO auf gutem Weg, auch im GJ 2024/25 ein starkes Ergebnis zu erzielen. In Zukunft bietet der strategisch wichtige US-Markt noch mehr Wachstumspotenzial, sowohl im Airline-Catering-Segment (unter anderem auf Basis des jüngsten Investments in die Küche am Flughafen New York-JFK) als auch im internationalen Event-Catering-Segment (unter anderem strebt DO&CO die Teilnahme an der Ausschreibung für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 an). Alles in allem sind wir nach wie vor der Meinung, dass die Investmentstory von DO&CO attraktiv bleibt und auf dem aktuellen Kursniveau noch nicht angemessen eingepreist ist."

Zu FACC: "FACC präsentierte starke 9-Monats-Zahlen, wir erwarten daher, dass das Unternehmen das obere Ende seiner Guidance erreichen wird. Ein kleiner Wermutstropfen ist der saisonal gestiegene Working Capital-Bedarf (vor allem Vorräte) im 3. Quartal, der den operativen Cashflow im 3. Quartal ins Minus drückte."

 
 

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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
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    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    Zu voestalpine: "Der Vorstand erwartet im 2. Halbjahr 2024/25 eine global gute Entwicklung in den Geschäftsfeldern Eisenbahninfrastruktur, Luftfahrt und Lagertechnik sowie an den außereuropäischen voestalpine-Standorten, sieht aber die Entwicklung in der Kernregion Europa als weiter herausfordernd. Obwohl der Konjunkturausblick für die 2. Jahreshälfte moderat ist, erwarten wir, dass der Buderus-Verkauf sowie die Restrukturierung im Automotiv Components-Bereich im kommenden Wirtschaftsjahr zu einer Ergebniserholung beitragen sollte und 2024/25 somit die Talsohle markiert."

    Zu Strabag: "Der Vorstand bestätigte seinen Ausblick mit einer Leistung von rund EUR 19,4 Mrd. und einer EBIT-Marge von mind. 4%. In Summe brachte das Trading Statement keine großen Überraschungen. Die Leistung lag zwar etwas unter unseren Erwartungen, der Auftragsstand erreichte jedoch ein neues Allzeithoch. Mit einem Wert der 1,3 fachen Jahresleistung ist auch in Zukunft für eine hohe Auslastung gesorgt. Darüber hinaus sehen wir die Kommentare über das Auftragswachstum aus dem Heimatmarkt Deutschland (für die grüne Transformation) ebenfalls als sehr positiv an - dies bestätigt den anhaltenden Wachstumstrend in STRABAGs Hauptgeschäftsfeld Tiefbau."

    Zu Polytec: "Der Vorstand senkte seinen Finanzausblick ab. Der Umsatz wird nun bei rund EUR 660 Mio. (zuvor: EUR 660-710 Mio.) erwartet und die EBIT- Marge bei rund 1% (zuvor: 2-3%). Angesichts der allgemeinen Schwäche der deutschen Automobilhersteller (Po- lytecs Hauptkunden) und der geringen Visibilität des Sektors in den kommenden Monaten erwarten wir in den kommenden Quartalen weiteren Druck auf die Ergebnisse. Der wichtigste Kurskatalysator - eine nachhaltige Ergebnissteigerung, die sich im 1. Halbjahr 2024 in Form zweier EBIT-positiver Quartale für die Aktie abzeichnete - scheint nun vorerst außer Reichweite gerückt zu sein."

    Zu wienerberger: "Der Vorstand senkte seinen EBITDA-Ausblick für 2024 erneut leicht ab auf nun EUR 750-770 Mio. (zuvor: EUR 800-820 Mio.), da die Erholung der Bauwirtschaft langsamer als erwartet voranschreitet. Insgesamt sieht Wienerberger die Segmente Renovierung und Infrastruktur als stabil. Die Nachfrage in Osteuropa erholt sich – wenn auch langsamer als in der 1. Jahreshälfte. In Westeuropa setzt sich die Bodenbildung fort. Unter den Unternehmenserwartungen blieb hingegen der Wohnneubau in den USA. Für das Jahr 2025 erwartet das Unternehmen eine stärkere Marktperformance im Bereich Neubau, angetrieben durch die Ergebnisse der US-Wahlen, Initiativen der EU-Wohnungskommission und verbesserte Marktbedingungen in Großbritannien/Irland und Osteuropa. Die Q3-Ergebnisse lagen unter unseren Erwartungen und der Ausblick deutet auf eine weitere Verschiebung der Markterholung auf 2025 hin. Im Hinblick auf die derzeit schwache Visibilität sehen wir trotz der zuletzt zurückgekommenen Kursniveaus kurzfristig keine fundamentalen Aufwärtstrigger für den Aktienkurs."

    Zu Flughafen Wien: "Das Management bestätigte seinen Ausblick 2024. Für die Flughafen Wien-Gruppe wird ein Fluggastaufkommen von mehr als 39 Mio. und für den Flughafen Wien von mehr als 30 Mio. erwartet. Unverändert bleibt auch der Finanzausblick 2024 mit einem Umsatz von über EUR 1 Mrd., einem EBITDA über EUR 400 Mio. und einem Nettogewinn (vor Minderheiten) von mehr als EUR 220 Mio. Sehr erfreulich verlief die Verkehrsentwicklung im Oktober mit einem Passagierplus von 8,0% auf Gruppenebene. In Summe legte das Passagieraufkommen von Jänner bis Oktober 2024 in der gesamten Gruppe um 9,0% j/j auf 35,46 Mio. zu. Die starken Fundamentaldaten des Unternehmens (einschließlich einer gesunden Bilanz und einer attraktiven Dividendenpolitik) sowie die soliden Wachstumsaussichten sehen wir weiter auf dem aktuellen Kursniveau noch nicht vollständig reflektiert."

    Zu Agrana: Die Aussichten für das GJ 24/25 haben sich weiter eingetrübt, eine Wende im zuletzt angeschlagenen Zuckersegment ist in naher Zukunft nicht zu erwarten. Obwohl wir die Maßnahmen zur Kostenstraffung positiv sehen, erwarten wir im aktuell angespannten Marktumfeld (vor allem Im Segment Zucker) keine schnelle Erholung der Profitabilität. Wir sind weiterhin der Meinung, dass sich Investoren trotz des derzeit relativ niedrigen Kursniveaus nicht beeilen müssen mit einem möglichen Einstieg in die Aktie."

    Zu DO & CO: In der Telekonferenz mit Investoren und Analysten bestätigte CEO Attila Dogudan seinen Umsatzausblick 2024/25 mit rund EUR 2,1 Mrd. Die EBIT-Marge soll bei rund 7,5 – 8,0% liegen. Im GJ 2025/26 peilt der Catering- Konzern einen Umsatz von rund EUR 2,3 Mrd. und eine EBIT-Marge von mehr als 8,0% an nach den Halbjahreszahlen sehen wir DO&CO auf gutem Weg, auch im GJ 2024/25 ein starkes Ergebnis zu erzielen. In Zukunft bietet der strategisch wichtige US-Markt noch mehr Wachstumspotenzial, sowohl im Airline-Catering-Segment (unter anderem auf Basis des jüngsten Investments in die Küche am Flughafen New York-JFK) als auch im internationalen Event-Catering-Segment (unter anderem strebt DO&CO die Teilnahme an der Ausschreibung für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 an). Alles in allem sind wir nach wie vor der Meinung, dass die Investmentstory von DO&CO attraktiv bleibt und auf dem aktuellen Kursniveau noch nicht angemessen eingepreist ist."

    Zu FACC: "FACC präsentierte starke 9-Monats-Zahlen, wir erwarten daher, dass das Unternehmen das obere Ende seiner Guidance erreichen wird. Ein kleiner Wermutstropfen ist der saisonal gestiegene Working Capital-Bedarf (vor allem Vorräte) im 3. Quartal, der den operativen Cashflow im 3. Quartal ins Minus drückte."

     
     

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