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Frequentis schafft ein starkes erstes Halbjahr

Magazine aktuell


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14.08.2024, 8260 Zeichen

Neue Großaufträge und ein zweistelliges Umsatzwachstum: Die an den Börsenplätzen Wien und Frankfurt gelistete Frequentis AG hat mit ihren Halbjahreszahlen erneut untermauert, dass sie sich mit ihren Hardware- und Softwareprodukten erfolgreich in die beiden globalen Megatrends Mobilität und Sicherheit eingeklinkt hat. Mit seinen Systemen verzeichnete das in Wien ansässige Unternehmen im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von 10,4 Prozent auf 206,2 Millionen Euro. 64 Prozent der Erlöse verbuchte Frequentis in Europa, gefolgt von 17 Prozent auf dem amerikanischen Kontinent und 19 Prozent in Asien / Australien / Afrika. Dabei gelingt es Frequentis, in den USA langsam, aber stetig Aufträge von neuen Großkunden zu gewinnen.

 

Der Auftragsstand belief sich Ende Juni auf 621,1 Millionen Euro, was einem Zuwachs um 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für das operative Geschäft des Unternehmens bedeutet das eine hohe langfristige Planbarkeit des operativen Geschäfts. „Ein guter Teil des Auftragsstands sind mehrjährige Projekte. Der Auftragsstand von 621,1 Millionen Euro zum ersten Halbjahr gibt uns deshalb Planungssicherheit bis weit in das Jahr 2025 und darüber hinaus“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Norbert Haslacher.

 

Der Geschäftsbereich Flugsicherung (Air Traffic Management) steht für 70 Prozent des Konzernumsatzes. Hier hat Frequentis im ersten Halbjahr einen langjährig angelegten Großauftrag der US-amerikanischen Flugsicherung FAA an Land gezogen. Konkret geht es darum, das Boden-Luft-Protokollumsetzungssystem für das U.S. National Airspace System landesweit zu implementieren. „Die mehrjährigen Projekte, die wir für die FAA umsetzen, sind enorm wichtig für das Wachstum unseres Nordamerikageschäft“, betont Haslacher. In Deutschland hat sich Frequentis einen Großauftrag der Bundeswehr gesichert. Hier geht es darum, an 22 Standorten das militärische Radardatennetz zu installieren. In der Summe stieg der Auftragseingang im ATM-Segment um 9,9 Prozent.

 

Das zweite Geschäftsfeld Öffentliche Sicherheit & Verkehr (PST) verbuchte beim Auftragseingang einen Anstieg um neun Prozent. Frequentis schafft es hier, den Anteil der

softwarezentrierten Projekte zu steigern, die aufgrund der Lizenzzahlungen höhere Margen erwirtschaften. Ein Meilenstein ist hier der zuletzt mit der US-Firma Tait Communications unterzeichnete Vertragsabschluss für Vertrieb des Systems LifeX in Nordamerika. Bei LifeX handelt es sich um eine multimediale Kommunikationsplattform, die Notrufzentralen oder Polizeileitstellen digital und multifunktional vernetzt. Der Vertrag mit Tait ist der erste, den Frequentis in Nordamerika mit einem Wiederverkäufer abgeschlossen hat. Und einer mit Türöffner-Funktion: Firmenchef Haslacher sieht die Vereinbarung mit Tait „als Go to Market Strategie für das Produkt LifeX.“

 

Dass die EBIT-Entwicklung nicht mit dem Umsatzwachstum mithalten konnte, begründet Frequentis vor allem mit den inflationsbedingt gestiegenen Personalkosten am Hauptsitz Wien seit Jahresanfang. Mit einem Verlust von 2,8 Millionen Euro fiel das EBIT wie in den beiden Jahren zuvor negativ aus. Weil die Abnahme der meisten Projekte zum Jahresende hin erfolgt, werden sich die Ergebnisziffern in den nächsten Monaten noch ins Positive drehen. Für 2024 prognostiziert Frequentis aktuell bei steigenden Erlösen und Auftragseingängen eine EBIT-Marge von sechs Prozent. Damit würde das Ergebnis einen Tick unter den 6,2 Prozent des Vorjahres liegen. Frequentis begründet diese Entwicklung mit einer Reihe von Faktoren. In der Gewinn- und Verlustrechnung niederschlagen sollen sich neben den Anlaufkosten für einige angelaufene Großprojekte inflationsbedingte Effekte wie auch die gestiegenen Forschungs- und Entwicklungskosten.

 

Auf Kurs ist Frequentis auch an den Finanzmärkten. Der Aktienkurs hat sich in den letzten Monaten ungeachtet der jüngsten Marktturbulenzen relativ stabil in der Spur gehalten. Investoren schätzen das langfristig planbare Geschäftsmodell als Stabilitätsanker im Depot. Eine weitere Stärke der Gesellschaft ist ihre grundsolide Konzernbilanz. Die Eigenkapitalquote liegt bei robusten 38,8 Prozent und das Nettoguthaben belief sich Ende Juni auf 66,6 Millionen Euro.

 

----------

Lassen Sie sich in den Verteiler für Frequentis eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: „Verteiler Frequentis“ bzw. auch gern „Verteiler Nebenwerte“ für unseren Nebenwerte-Newsletter.

 

Frequentis AG

ISIN: ATFREQUENT09

www.frequentis.com

Land: Österreich

 

Disclaimer/Risikohinweis

 

Interessenkonflikte: Mit dem in dieser Meldung genannten Unternehmen kann ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag existieren. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher im Interesse des Unternehmens. Aktien des genannten Unternehmens können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) – befinden.

 

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken von Frequentis können dem Geschäftsbericht entnommen werden, der auf https://www.frequentis.com/de/IR heruntergeladen werden kann.

 

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

 

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

 

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen, die auf der Unternehmenswebseite verfügbar sind, berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

 

Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen der Geschäftsleitung wider und basieren auf Informationen, die der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die das Management für vernünftig hält, kann das Unternehmen den Lesern nicht versichern, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

 

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

Dr. Reuter Investor Relations

Dr. Eva Reuter

Friedrich Ebert Anlage 35-37

60327 Frankfurt

+49 (0) 69 1532 5857

www.dr-reuter.eu

 

Für Fragen bitte Nachricht an ereuter@dr-reuter.eu

 



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    Der Auftragsstand belief sich Ende Juni auf 621,1 Millionen Euro, was einem Zuwachs um 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für das operative Geschäft des Unternehmens bedeutet das eine hohe langfristige Planbarkeit des operativen Geschäfts. „Ein guter Teil des Auftragsstands sind mehrjährige Projekte. Der Auftragsstand von 621,1 Millionen Euro zum ersten Halbjahr gibt uns deshalb Planungssicherheit bis weit in das Jahr 2025 und darüber hinaus“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Norbert Haslacher.

     

    Der Geschäftsbereich Flugsicherung (Air Traffic Management) steht für 70 Prozent des Konzernumsatzes. Hier hat Frequentis im ersten Halbjahr einen langjährig angelegten Großauftrag der US-amerikanischen Flugsicherung FAA an Land gezogen. Konkret geht es darum, das Boden-Luft-Protokollumsetzungssystem für das U.S. National Airspace System landesweit zu implementieren. „Die mehrjährigen Projekte, die wir für die FAA umsetzen, sind enorm wichtig für das Wachstum unseres Nordamerikageschäft“, betont Haslacher. In Deutschland hat sich Frequentis einen Großauftrag der Bundeswehr gesichert. Hier geht es darum, an 22 Standorten das militärische Radardatennetz zu installieren. In der Summe stieg der Auftragseingang im ATM-Segment um 9,9 Prozent.

     

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    Dass die EBIT-Entwicklung nicht mit dem Umsatzwachstum mithalten konnte, begründet Frequentis vor allem mit den inflationsbedingt gestiegenen Personalkosten am Hauptsitz Wien seit Jahresanfang. Mit einem Verlust von 2,8 Millionen Euro fiel das EBIT wie in den beiden Jahren zuvor negativ aus. Weil die Abnahme der meisten Projekte zum Jahresende hin erfolgt, werden sich die Ergebnisziffern in den nächsten Monaten noch ins Positive drehen. Für 2024 prognostiziert Frequentis aktuell bei steigenden Erlösen und Auftragseingängen eine EBIT-Marge von sechs Prozent. Damit würde das Ergebnis einen Tick unter den 6,2 Prozent des Vorjahres liegen. Frequentis begründet diese Entwicklung mit einer Reihe von Faktoren. In der Gewinn- und Verlustrechnung niederschlagen sollen sich neben den Anlaufkosten für einige angelaufene Großprojekte inflationsbedingte Effekte wie auch die gestiegenen Forschungs- und Entwicklungskosten.

     

    Auf Kurs ist Frequentis auch an den Finanzmärkten. Der Aktienkurs hat sich in den letzten Monaten ungeachtet der jüngsten Marktturbulenzen relativ stabil in der Spur gehalten. Investoren schätzen das langfristig planbare Geschäftsmodell als Stabilitätsanker im Depot. Eine weitere Stärke der Gesellschaft ist ihre grundsolide Konzernbilanz. Die Eigenkapitalquote liegt bei robusten 38,8 Prozent und das Nettoguthaben belief sich Ende Juni auf 66,6 Millionen Euro.

     

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    Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken von Frequentis können dem Geschäftsbericht entnommen werden, der auf https://www.frequentis.com/de/IR heruntergeladen werden kann.

     

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